Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 13. Mai 2021 09:07 Uhr
Wechsel bei den Feuerwehren
Donnerstag, 13. Mai 2021 08:21 Uhr

Northeim (red). Mit Unterstützung von BirdLife International, einer der angesehensten Organisationen des internationalen Naturschutzes und Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN, waren am 8. Mai 2021 weltweit Aktive unterwegs um Vogelarten zu erfassen.

Auch die Naturscouts Leinetal waren an diesem Global Birding Day von früh morgens bis spät abends in vielen Naturräumen unserer Heimat unterwegs.

Vom Einbecker Stadtwald, dem Altendorfer Berg, einigen Parkanlagen, Naturschutzgebieten, dem Leinepolder, der Northeimer Seenplatte bis in den Göttinger Raum beobachteten sie Vögel, bestimmten ihre Art und erfassten diese in einer internationalen Datenbank.

Ziel war es, weltweit eine Momentaufnahme der zu beobachtenden Vogelarten zu erthalten. Darüber hinaus vernetzen sich die beteiligten Teams und Organisationen um sich auszutauschen. Insgesamt ließen sich 166 Teams auf allen Kontinenten registrieren. Die Naturscouts Leinetal stehen als 52. Team neben einer Vereinigung von Biologen aus der Provinz Misiones in Argentinien und einer Studentenorganisation aus Indonesien. Die erfassten Daten werden bei gleichzeitiger Eingabe in nationale Portale wissenschaftliche Auswertungen unterstützen.

Insgesamt beobachteten weltweit über 50.000 Vogelkundler an diesem Tag 7161 Vogelarten in 253 Ländern. Die meisten Arten konnten in Peru und Columbien gesichtet werden. Deutschland rangierte mit 243 Arten auf Platz 38. Die Naturscouts Leinetal beobachteten an diesem Tag insgesamt 135 Vogelarten. Eine stattliche und herausragende Zahl. Darunter waren auch seltene Arten wie die Steppenmöwe, der Fischadler, der Schwarzstorch sowie Sandregenpfeifer und Dunkelwasserläufer.

Von den 9193 erfassten Beobachtungsgebiete in Deutschland kam nach Anzahl der beobachteten Vogelarten die Geschiebesperre bei Hollenstedt auf Platz 10, der Große Freizeitsee bei Northeim auf Platz 13 und der Polder 1 des Leinepolders auf Platz 20. Sie bildeten die Spitze der Beobachtungsgebiete in Niedersachsen an diesem Tag.

Dieses Ergebnis unterstreicht erneut die herausragende Bedeutung des Vogelschutzgebietes zwischen Einbeck und Northeim. Sorge bereitet den Naturscouts das mittlerweile stark angestiegene Vorkommen von Weißstörchen in der Leineniederung. So konnten an diesem Tag 12 Weißstörche beobachtet werden, die gleichzeitig die Feuchtwiesen gezielt nach Küken von Bodenbrütern absuchten. An anderer Stelle musste mit angesehen werden, wie ein Weißstorch einen jungen Feldhasen tötete und hinunterschlang. Die Anzahl der Weißstorchhorste im Landkreis Northeim nähert sich mittlerweile dem Wert 30. Die Naturscouts hoffen alsbald wieder Naturinteressierte an die schönsten Stellen der Schutzgebiete führen und so Naturerlebnisse vermitteln zu können. Das aktuelle Angebot ist auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de  nachzulesen.

Das Foto zeigt eine Nachtigall im Leinepolder.

Foto: Naturscouts

 

Mittwoch, 12. Mai 2021 11:41 Uhr

Northeim (hakö). Die Kreisstadt sucht einen passenden Slogan. Dabei würde man gern "Sport- und Kulturstadt" im Untertitel wiederfinden. Das würde stolz machen und die Seele streicheln, heißt es unter Insidern der Szene. Noch träumt man. Aber, kann dieser seit Jahren artikulierte Traum überhaupt wahr werden? Oder hat man den Blick zur Realität längst verloren? Die Corona-Krise, die Pandemie, hat bekannterweise dem Sport und der einst blühenden Kultur auch in unserer Region arg zugesetzt und an den Rand gedrängt. 

Sport? Da wären die ambitionierten Handballer des NHC. Dann die, so heißt es, momentan wohl eher "führungslosen" Kicker des FC Eintracht Northeim, die Tenniscracks, die Reiter und viele mehr. Nach einem herben Imageverlust beim FC Eintracht durch den plötzlichen Ausstieg von Hauptsponsor Dietmar Herrdum am Rhumekanal sucht der einst vom Vorsitzenden Wolfgang Hermann beispielhaft, erfolgreich geführte Traditionsclub immer noch seinen Platz nach dem Finanzfiasko mit Herrdum. 

Die Handballer des NHC haben sich auf sympathische Weise etabliert. Der grandiose Zuspruch bei den Zuschauern stieg gewaltig. Wie oft bebte die Halle bei den Heimspielen. Nun wartet man ungeduldig auf den dringend notwendigen Neubau der Sporthalle am Schuhwall nach Abriss der alten Sportstätte (Foto). Unter dem ehemaligen Vorsitzenden Knut Freter und PR-Chef Oliver Kirch hat der NHC eine mehr als erfreuliche Entwicklung genommen. Beispiellos in unserer Region. 

Der FC Eintracht Northeim schrieb Ende der 90er Jahre seine Erfolgsgeschichte. Da kamen unter anderem der VfL Wolfsburg, Hannover 96, Eintracht Braunschweig und Mainz 05 mit dem damaligen Trainer Jürgen Klopp ins fast ausverkaufte Gustav-Wegner-Stadion. Die Fans jubelten und dankten dem Veranstalter. Die große Familie der Ehrenamtlichen hielt zusammen, auch beim Osterfeuer. Das war die Basis für ein perfektes Vereinsbild, gerade auch nach außen. 

Intern freute man sich über den Erfolg der Damen-Abteilung unter Axel Ring. Die Integration junger Spieler war beispielhaft. Stolz begleitete man die männliche Fußballjugend zweimal zu internationalen Turnieren an die italienische Adriaküste. Und das unter Jugendleiter und Jugend-Coach Eckhard Ilsemann, heute FDP-Ratsherr. Mit seinem Vorschlag, die Stadt Northeim möge einen Hunde-Begegnungsplatz schaffen, erhielt er vor wenigen Jahren große Anerkennung. 

Wenn "Arroganz und Selbstüberschätzung" in den Vereinsetagen wieder zurück finden zu mehr Mitmenschlichkeit, Toleranz und Integration in den Mannschaften, dann kann der FCE im Machtgefüge politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen auch wieder mitreden. Immer schön den Ball flach halten. Sportliche Highlights waren immer auch der Northeimer Stadtlauf und die Triathlon-Events am großen Freizeitsee, dort, wo jetzt angeblich Jetski-Meisterschaften geplant sind. 

Und die Kultur? Hat die Waldbühne wirklich noch eine Zukunft? In Erinnerung sind Mallorca-Partys und natürlich die legendären Festivals der Volksmusik gleich nach der Wende, stets vom NDR begleitet. Wie lange dient die Stadthalle noch als Impfzentrum? 

Erwartet werden von Rat und Verwaltung, endlich mal eine Basis zu schaffen für eine breite Diskussion. Nur immer über Leerstände und künftige Neugestaltung des Münsterplatzes "einsilbig" zu debattieren, ist zu wenig für das künftige Bild einer funktionierenden Kreisstadt. 

Was ist eigentlich mit dem ehemaligen Naherholungswald? Den scheint es nicht mehr zu geben. Trimmpfad, Naturpfad, Bänke, Beschilderung der Wege und Plätze, alles leider verfallen. Der hoch gelobte Mittelwald allein gelassen. Gerade in dieser Zeit ein Armutszeugnis. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten mehr Engagement der Stadt "vor der Haustür". 

Foto: Hartmut Kölling

Montag, 10. Mai 2021 12:46 Uhr

Kreis Northeim (r). Die für den 11. und 12. Mai geplanten Baumaßnahmen und den daraus resultierenden Vollsperrungen der K 424 zwischen Großenrode und Behrensen/Schnedinghausen, sowie der K 503 zwischen Iber und Moringen verschieben sich witterungsbedingt auf den Zeitraum vom 18. bis 20. Mai. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgewiesenen Umleitungen zu folgen und eventuelle anderslautende Anweisungen der Navigationsgeräte nicht zu beachten.

Montag, 10. Mai 2021 10:37 Uhr

Kreis Northeim (r). Wenn der Job zur Zitterpartie wird: Infolge der Corona-Pandemie tragen Beschäftigte, die im Kreis Northeim einen befristeten Arbeitsvertrag haben, ein besonders hohes Risiko, ihre Stelle zu verlieren. Davor warnt die IG BAU. Im vergangenen Jahr hatten 32 Prozent aller Neueinstellungen im Landkreis ein Verfallsdatum. Von rund 2.000 Arbeitsverträgen, die im zweiten Quartal neu abgeschlossen wurden, waren etwa 630 befristet, so die Gewerkschaft unter Verweis auf eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

„Die Zahlen zeigen, dass auf dem heimischen Arbeitsmarkt etwas aus dem Ruder gelaufen ist. In der Corona-Krise können Befristungen für die Betroffenen leicht zur Falle werden, wenn Unternehmen solche Stellen nicht mehr verlängern“, sagt Heinrich Grupe, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Niedersachsen-Süd.

Nach Beobachtung des Gewerkschafters sind befristete Stellen in Branchen wie der Gebäudereinigung und der Landwirtschaft stark verbreitet. Junge Beschäftigte seien besonders häufig betroffen. „Wer als Berufseinsteiger eine Wohnung finden oder einen Kredit aufnehmen will, der hat mit einem befristeten Vertrag schlechte Karten. Wegen der Unsicherheit muss manchmal sogar der Wunsch nach eigenen Kindern vertagt werden“, kritisiert Grupe.

Die IG BAU fordert die Bundesregierung dazu auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und Befristungen ohne einen sogenannten Sachgrund einzudämmen. Als Sachgründe gelten etwa eine Schwangerschaftsvertretung oder eine Probezeit.

Ein aktueller Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht vor, dass sachgrundlose Befristungen künftig nur maximal 18 anstatt bisher 24 Monate andauern und in diesem Zeitraum nur noch einmal statt wie bisher dreimal verlängert werden dürfen. In Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten sollen solche Verträge auf höchstens 2,5 Prozent der Belegschaft begrenzt werden.

„Bisher stand die Union bei diesem Vorhaben auf der Bremse. Aber das Gesetz ist überfällig – und es bleiben nur noch wenige Wochen, um es in dieser Legislaturperiode durch den Bundestag zu bringen“, betont Gewerkschafter Grupe. Die Pandemie habe gezeigt, dass neben den kaum abgesicherten Minijobs und Leiharbeitsverhältnissen auch Befristungen alles andere als krisenfest seien.

Nach Angaben des WSI waren im zweiten Quartal vergangenen Jahres im bundesweiten Durchschnitt gut 39 Prozent aller Neueinstellungen befristet. In der Altersgruppe bis 25 Jahren hatten knapp 51 Prozent aller neu abgeschlossenen Verträge ein Ablaufdatum (Azubis nicht mitgerechnet). Frauen sind häufiger von Befristungen betroffen als Männer, auch ein Migrationshintergrund wirkt sich negativ aus, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im vergangenen Jahr wurden befristete Verträge laut IAB seltener verlängert, die Personalabgänge nach Befristungsende stiegen an und die Zahl der Übernahmen in unbefristete Beschäftigung sank deutlich.

Foto: IG BAU

COVID-19
Donnerstag, 13. Mai 2021 07:44 Uhr
Corona-Pandemie: Vorrangig Termine für Zweitimpfungen in Impfzentren Angekündigte Impfstofflieferungen komplett verplant
Mittwoch, 12. Mai 2021 16:26 Uhr

Northeim (red). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.374 (+31) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.985 (+31) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 114,9 (152 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Ab heute gilt die Bundes-Notbremse.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.landkreis-northeim.de/coronanotbremse 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 342 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 42 (0), Bodenfelde 13 (+1), Dassel 60 (-2), Einbeck 88 (-5), Hardegsen 3 (-1), Kalefeld 10 (+3), Katlenburg-Lindau 16 (-1), Moringen 6 (-1), Nörten-Hardenberg 14 (0), Northeim 64 (+8) und Uslar 26 (-4) stammen.

Leider sind zwei weitere Personen mit oder an dem Virus gestorben. Mit oder an dem Virus verstorben sind 47 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 30.258 Personen (Stand: 7.5.2021) im Impfzentrum und 15.843 Personen (Stand 7.5.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 7.776 Personen (Stand: 7.5.2021) im Impfzentrum und 598 Personen (Stand 7.5.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus.

Mittwoch, 12. Mai 2021 13:02 Uhr

Hardegsen (red). Die Stadt Hardegsen bietet weitere Möglichkeiten, sich im Mobilen Testzentrum kostenlos testen zu lassen. Die Terminvergabe erfolgt weiterhin über das Bürgerbüro. Tel: 05505/503-35 oder -38. Es können aber auch Spontantermine wahrgenommen werden. 

Das Mobile Schnelltest-Zentrum ist an folgenden Terminen, jeweils von 10 - 12.30 Uhr und von 14 - 19 Uhr erreichbar:

Freitag, 14. Mai, Freitag, 21. Mai, Samstag, 22. Mai und Freitag, 28. Mai.

Mittwoch, 12. Mai 2021 10:31 Uhr

Hannover (red). Ärztinnen und Ärzte drohen bei der Zahlung einer Corona-Prämie an mehreren niedersächsischen Kliniken leer auszugehen. Die Ärztevereinigung Marburger Bund fordert die betroffenen Krankenhäuser auf, die Belastung aller Mitarbeitenden während der Pandemie anzuerkennen.

„Ärztinnen und Ärzte dürfen bei einer neuen Corona-Prämie nicht außen vor bleiben!“, kritisiert Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. Er berichtet: „Uns liegen Informationen aus unserer Mitgliedschaft vor, dass einige Krankenhäuser die neue Corona-Sonderzahlung unter Berufung auf die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft nur an nicht-ärztliches Personal zahlen wollen.“

Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen, macht deutlich: „Wir begrüßen, dass Pflegende, Servicepersonal oder Angehörige therapeutischer Berufe eine Sonderzahlung erhalten sollen. Aber wir haben kein Verständnis dafür, dass Ärztinnen und Ärzten nicht überall berücksichtigt werden, obwohl sie ebenfalls durch die Behandlung von Covid-19-Patienten stark belastet sind und etliche Überstunden leisten. Wir appellieren an die Krankenhäuser, die Zahlungen gerecht zu verteilen.“### Der Marburger Bund Niedersachsen hat bereits die Geschäftsführungen der niedersächsischen Helios-Häuser, der Klinikum Region Hannover GmbH und der Medizinischen Hochschule Hannover aufgefordert, das ärztliche Personal zu berücksichtigen und in Verhandlungen zu treten. Weitere betroffene Häuser werden folgen.

Dass es auch anders geht, zeigen das Städtische Klinikum Braunschweig, das Vinzenzkrankenhaus Hannover, das Josef-Hospital Delmenhorst und die Burghofklinik Rinteln, wo auch Ärztinnen und Ärzte berücksichtigt werden. Mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg hatte der Marburger Bund als zuständige Gewerkschaft für Ärztinnen und Ärzte kürzlich erfolgreich eine Corona-Sonderzahlung verhandelt.

Sven De Noni, Geschäftsführer des Marburger Bundes Niedersachsen, erläutert: „Das Krankenhausfinanzierungsgesetz eröffnet in Paragraph 26 d die Möglichkeit, die Sonderzahlungen an Pflegende und andere Beschäftigte zu zahlen. Zwar führt der Gesetzgeber in der Begründung aus, Ärztinnen und Ärzte nicht daran teilhaben lassen zu wollen, er hat dies aber nicht entsprechend normiert. Aus unserer Sicht verbieten sich Sonderzahlungen an Ärztinnen und Ärzte somit nicht ausdrücklich. Es liegt im eigenen Interesse der Krankenhäuser, auch Ärztinnen und Ärzte an den Sonderzahlungen zu beteiligen. Unterbleiben sie, kann dies als Zeichen fehlender Wertschätzung verstanden werden.“

Dienstag, 11. Mai 2021 13:49 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.343 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.954 (+41) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 114,1 (151 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Leider hat die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Northeim am Montag bereits den dritten Tag in Folge den maßgeblichen Grenzwert von 100 überschritten. Damit gilt ab Mittwoch, 12. Mai, automatisch die sogenannte Bundesnotbremse und die Lockerungen der Niedersächsischen Verordnung greifen leider nicht. Heute gilt: Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 344 (-38) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 42 (0), Bodenfelde 12 (0), Dassel 62 (-8), Einbeck 93 (-15), Hardegsen 4 (-1), Kalefeld 7 (0), Katlenburg-Lindau 17 (0), Moringen 7 (-1), Nörten-Hardenberg 14 (0), Northeim 56 (-5) und Uslar 30 (-8) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 45 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 30.258 Personen (Stand: 7.5.2021) im Impfzentrum und 15.843 Personen (Stand 7.5.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 7.776 Personen (Stand: 7.5.2021) im Impfzentrum und 598 Personen (Stand 7.5.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Blaulicht
Donnerstag, 13. Mai 2021 08:43 Uhr
Fahren unter Alkoholbeeinflussung
Mittwoch, 12. Mai 2021 12:33 Uhr

EINBECK (red) - Die Polizeiinspektion Northeim führte am gestrigen Dienstag Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs an der B 3 in Höhe Kuventhal durch. Die besonders geschulten Beamte*innen der "Regionalen Kontrollgruppe" überprüften an diesem Tag 28 Fahrzeuge des gewerblichen Kraftverkehrs. Bei insgesamt 19 kontrollierten Fahrzeugen wurden Verstöße festgestellt und geahndet. Häufig waren es Geschwindigkeitsüberschreitungen und Missachtungen der geltenden Vorschriften des Fahrpersonalrechts. Aber auch die mangelnde Ladungssicherheit war ein Thema. Die betroffenen Fahrzeugführer wurden verpflichtet vor Ort ihre Fracht gemäß den gesetzlichen Vorgaben ordnungsgemäß nachzusichern. "Die hohe Anzahl der entdeckten Verstöße zeigt deutlich das Erfordernis solcher Kontrollen und betont die Wichtigkeit dieser Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit", so Polizeirätin Vicky Berkhan, Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion Northeim.

Mittwoch, 12. Mai 2021 12:18 Uhr

BODENFELDE (red). Am 11.Mai, gegen 11.30 Uhr, erhielt eine 76-jährige Rentnerin aus Bodenfelde einen Telefonanruf von einer bisher unbekannten männlichen Person. Diese gab sich als der Sohn der Rentnerin aus und behauptete, einen schweren Unfall gehabt zu haben. Die Dame erkannte aber sofort, dass es sich nicht um ihren Sohn handelte und beendete das Gespräch.

Mittwoch, 12. Mai 2021 12:11 Uhr

EINBECK (red). Am Montag, 10. Mai, gegen 8.30 Uhr befuhr ein 70-jähriger Einbecker mit seinem Pkw den Parkplatz eines am Plan in Kreiensen gelegenen Einzelhandelsgeschäftes, um dort seine Einkäufe zu erledigen. Beim Entladen des Pkw legte der Einbecker seine Geldbörse auf das Autodach seines Pkw. Eine kurze Ablenkung des Geschädigten nutzte ein bislang unbekannter Täter und entwendete die auf dem Dach liegende Geldbörse. Durch den Diebstahl entstand ein Schaden in Höhe von ca. 450,- EUR. Zeugen, die zur oben genannten Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kreiensen in Verbindung zu setzen.

Mittwoch, 12. Mai 2021 11:56 Uhr

BAD GANDERSHEIM (red). Am Dienstag, 11. Mai, gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei Bad Gandersheim über eine mutwillig zerstörte Fensterscheibe eines in der Neustadt in Bad Gandersheim gelegenen Restaurants in Kenntnis gesetzt. Als ein in der Gaststätte beschäftigter Mitarbeiter gegen 23.20 Uhr ein lautes Geräusch aus dem Eingangsbereich des Gastraumes vernahm, konnte er feststellen, dass zwei große Fensterscheiben des Gastraumes zerstört wurden. Eine weitere Zeugin konnte Angaben zu zwei verdächtigen Personen machen, die zur Tatzeit den Tatort verlassen haben. Hierzu hat das PK Bad Gandersheim die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Zeugen, die zum Tatzeitpunkt am Vorfallsort verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Politik
Mittwoch, 12. Mai 2021 10:52 Uhr
Zukunftsdialog mit Olaf Scholz am 20. Mai
Mittwoch, 12. Mai 2021 10:23 Uhr

Northeim (red). Die CDU-Kreistagsfraktion bleibt am Ball und setzt sich beim Breitbandausbau für einen raschen und deutlichen Schritt hin zu zukunftsfähigen und flächendeckenden Internetanschlüssen. Nach dem in den letzten beiden Jahren durch Bund und Land geförderte Vectoring-Ausbau , der Bandbreiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) sicherstellen soll, ist nach Überzeugung der CDU-Fraktion im Kreistag der nächste Ausbauschritt hin zu gigabitfähigen Übertragungsbandbreiten unbedingt notwendig. Der entsprechende Antrag „Glasfaser bis in jedes Haus / FTTB-Offensive für den Landkreis Northeim“ für die nächste Kreistagssitzung, der Landrätin und Verwaltung zu weiteren Aktivitäten auffordert, ist bereits eingebracht worden.

Ziel dieser neuerlichen Initiative ist es, einen Glasfaseranschluss bis in jedes Haus (Fiber To The Building – FTTB) im Landkreis Northeim zu gewährleisten. Im Einzelnen soll die Kreisverwaltung den aktuellen FTTB-Ausbaustand zunächst in Form eines Katasters ermitteln. Auf dieser Grundlage sollen die aktuellen und zum Teil bereits angekündigten weiteren Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene dargestellt und auf deren Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Weiterhin soll das Investitionsvolumen ermittelt werden, um einen möglichen investiven Eigenanteil des Landkreises quantifizieren zu können. Ebenso sollen in diese Glasfaser-Offensive die Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten mit den bereits eigenwirtschaftlich tätigen Ausbauunternehmen, beispielsweise goetel oder Deutsche Glasfaser, ausgelotet und möglichst einbezogen werden.

Zur Begründung führt die CDU an, dass nicht erst die aktuelle Pandemiesituation die dringende Notwendigkeit von leistungsfähigen Telekommunikationsinfrastrukturen drastisch verdeutlicht hat. Vielmehr sei in dem bislang erfolgten Vectoring-Ausbau ein erster Schritt zu sehen. Denn Vectoring mit seinen 50 Megabit pro Sekunde an Übertragungsbandbreite sei technisch längst nicht mehr zukunftsfest. Um technologisch nicht weiter zurück zu fallen, müsse dringend weiter gehandelt werden. Heute, so die CDU, seien gigabitfähige Infrastrukturen sowohl im Festnetz (1.000 Mbit/s) wie auch im Mobilfunk das Mittel der Wahl. Konkret bedeute dies in aller Regel eine glasfaserbasierte Anbindung. So sollen zukünftig alle Wohn- und Geschäftsgebäude über einen Glasfaseranschluss verfügen. Der Glasfaseranschluss bis in jedes Haus, so die CDU-Kreistagsfraktion in einer Stellungnahme, sei notwendige Voraussetzung für das Bestehen der Herausforderungen heute und in Zukunft.

Foto: CDU

Donnerstag, 06. Mai 2021 07:34 Uhr

Northeim (red). „Seit mittlerweile 10 Jahren ist die Wähler*innengemeinschaft Northeim 21 erfolgreich im Northeimer Kreistag vertreten. Als Parteiunabhängige Gruppe gelingt es, in Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Initiativen und Menschen, immer wieder Vorschläge und Anträge von der Verwaltung und den politischen Parteien kritisch zu hinterfragen. Der Verkauf des Jugendfreizeitheims Silberborn für 400.000 Euro, ist abgesehen davon, dass Northeim 21 den Erhalt dieser Einrichtung in Trägerschaft des Landkreises aktiv unterstützt hat, durchaus als Erfolg zu bewerten. Ohne die aktive Unterstützung der Initiator*innen zum Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn wäre diese Immobilie, zum Schaden des Landkreises für 1 Euro verschenkt worden. Gerade die Nach-Corona-Zeit wird den Druck auf politische Entscheidungen erhöhen, die das kritische Hinterfragen NICHT parteigebundener Menschen erfordert“, so die Partei.

Wer die Existenz der Wähler*innengemeinschaft Northeim 21 im Northeimer Kreistag über den 12. September 2021 hinaus unterstützen möchte, wird gebeten sich unter mosch-rainer-nom21@web.de oder der Telefonnummer 05555/9959688 Kreistagsabgeordneter Lothar Baumelt zu melden.

Die Vorbereitungsversammlungen zur Aufstellung der Wahlbewerber*innen finden am:

  • 27.05.2021 für den Wahlbereich 3 Hardegsen, Moringen, Katlenburg/Lindau, Nörten-Hardenberg
  • 03.06.2021 für den Wahlbereich 1 Einbeck, Bad Gandersheim
  • 10.06.2021 für den Wahlbereich 4 Uslar, Dassel, Bodenfelde
  • 17.06.2021 für den Wahlbereich 2 Northeim, Kalefeld

statt. Ort und Uhrzeit werden Corona bedingt kurzfristig bekannt gegeben oder können über die genannten Kontaktadressen abgefragt werden.

Wirtschaft
Mittwoch, 12. Mai 2021 11:19 Uhr
KWS bestätigt Jahresprognose nach erfolgreichem dritten Quartal
Freitag, 07. Mai 2021 08:18 Uhr

Northeim (red). Einen ungewöhnlichen Arbeitstag erlebte der aus Syrien stammende KSN-Mitarbeiter Noor Eldeen Awad. Ein Kamerateam begleitete den Bankkaufmann im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und hielt Stationen seines erfolgreichen Anerkennungspraktikums bei der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) als „best practice-Beispiel“ im Bundesland Niedersachsen in Bild und Ton fest.

Der 36-jährige Noor Eldeen Awad ist seit fünf Jahren in Deutschland. In Syrien hat er einen Abschluss als Assistent in Wirtschaftswissenschaft am Institut für Handels- und Bankenwissenschaften abgelegt; hier vergleichbar mit der Ausbildung zum Bankkaufmann (IHK). Damit dieser Abschluss auch in Deutschland Gültigkeit besitzt, absolvierte Herr Awad bei der Kreis-Sparkasse Northeim ein sechsmonatiges Anerkennungspraktikum. „Wir haben Herrn Awad von Beginn an als einen ausgesprochen höflichen, freundlichen, sehr motivierten und wissbegierigen Kollegen kennen- und schätzen gelernt, der sich auch in seiner Freizeit intensiv mit den Praktikumsinhalten auseinandergesetzt hat“, berichtet KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann.

Unter der Betreuung durch die KSN-Ausbildungsleiterin Simone Löhr, die auch die Koordination mit der IHK und dem Job-Center übernommen hat, durchlief Herr Awad zahlreiche Ausbildungsstationen in der KSN und konnte so die für seinen Beruf erforderlichen Praxiskenntnisse auffrischen und neu kennen lernen.

„Natürlich gibt es Unterschiede im Bankwesen zwischen Syrien und Deutschland. Aber unter Anleitung der Ausbilder in den Praktikumsstationen konnte ich sehr schnell mein Bankwissen erweitern und wurde auch mit eigenständigen Aufgaben betraut. So habe ich meine Sprachkenntnisse verbessert und einen guten Einblick in verschiedene Tätigkeiten der Sparkasse erhalten. Eine spannende und lehrreiche Zeit, die wirklich schnell vergangen ist und mir richtig Freude bereitet hat“, ist Noor Eldeen Awad voll des Lobes. „Das Anerkennungspraktikum war auch für unsere Sparkasse Neuland. Aber dank der guten Abstimmung mit der IHK, dem Job-Center, mit der Ausbildung & Arbeit Northeim und vor allem der Lern- und Leistungsbereitschaft von Herrn Awad war das ein voller Erfolg für ihn und für unsere Sparkasse“, berichtet Ausbildungsleiterin Simone Löhr. Und dass sich Leistungswille, Motivation und Integrationsbereitschaft lohnen, erkennt man auch daran, dass Herr Awad nach seinem Praktikum ins Angestelltenverhältnis übernommen wurde. Seit kurzen unterstützt der Bankkaufmann den Firmenkunden-Bereich der KSN und berät die Kunden bei Zahlungssystemen und -Technik. 

Foto: KSN

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Donnerstag, 06. Mai 2021 19:29 Uhr

Braunlage. Ab dem 10. Mai ist das Märchenhaus im Harz wieder für Urlauber aus Niedersachsen und Geschäftsreisende aus allen Ländern geöffnet. Voraussetzungen sind ein negativer Coronatest oder eine abgeschlossene Corona-Impfung mit Nachweis. Geschäftsreisende müssen bestätigen, dass die Übernachtung geschäftlich ist. 

Zum Hintergrund: Im Jahre 2013 entstand die Idee vom Märchenhaus in Anlehnung an die nah gelegene “Deutsche Märchenstraße”, an der vielerorts die Märchen, Sagen und Legenden auferweckt werden. In gemütlichen märchenhaften Ferienapartments kann man in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden eintauchen und diese dann auf der Märchenstraße wahrhaftig erleben oder man erlebt eine märchenhafte Zeit in einer unserer Wohnungen. 

Weitere Informationen gibt es unter www.dasmaerchenhaus.de

Sport
Dienstag, 11. Mai 2021 11:32 Uhr
Glenn-Louis Eggert bleibt beim NHC
Freitag, 07. Mai 2021 10:33 Uhr

Göttingen (hakö). Fußball-Landesligist 1.SC Göttingen 05 hat seinen Kader für die kommende Saison erneut erweitert. Vom TSV Wolfsanger (bei Kassel) kommt Torwart Moumen ("Mo") Kam Naksh. Er stammt aus Syrien und kam bereits in der U23-Nationalmannschaft seines Heimatlandes zum Einsatz. Der 22jährige Keeper spielte zuvor bei BC Sport Kassel, Türkgücü Kassel und dem KSV Baunatal. Kam Naksh ist Fan des FC Barcelona und bezeichnet Marc-André ter Stegen als sein Vorbild. 

Leon Scheidemann von der SG Rehbachtal hat sich ebenfalls der Landesligamannschaft des Traditionsclubs angeschlossen. Obwohl er Fan des VfB Stuttgart ist, gilt Joshua Kimmich vom FC Bayern München aufgrund seiner Mentalität und seines großen Siegeswillens, laut Scheidemann, als Vorbild. Wie 05-Pressesprecher Markus Wahle gegenüber News-Redakteur Hartmut Kölling betonte, haben Ole Grams und Noah Tacke ihre Verträge bei 05 verlängert. 

Ludger Tusch übernimmt die U15-Regionalliga-Mannschaft der Schwarz-Gelben, die immerhin in der höchsten deutschen Spielklasse, in der Regionalliga Nord, spielt. Der Neu-05er war in den letzten sechs Jahren im Nachwuchsleistungszentrum des BTSV Eintracht Braunschweig tätig. Als Assistenten werden Max Hobrecht und Philipp Ernst fungieren. Hobrecht trainierte bisher sehr erfolgreich den Jahrgang 2009 beim SC Hainberg und Philipp Ernst ist Spieler-Co-Trainer bei der SG Bergdörfer in der Senioren-Bezirksliga.

Fotos: 1.SC Göttingen 05

Mittwoch, 05. Mai 2021 13:43 Uhr

Nun ist es komplett: Das Trainer- und Betreuerteam des Northeimer HC bleibt komplett zusammen und geht so geschlossen in die kommende Saison 2021/22. An der Spitze steht weiterhin Cheftrainer Carsten Barnkothe. Er wird auch künftig alle Fäden in der Hand halten. Als Co-Trainer bleibt dem Team der Ex-Profi Nicolai Hansen erhalten. Hansen möchte nun gern eine vollständige und hoffentlich normale Saison mit dem jungen Team verbringen und seine Erfahrungen weitergeben.

Stephan Klein bleibt Torwarttrainer und wird sich künftig regelmäßig um bis zu vier Torwarte im Training kümmern. Im Herbst letzten Jahres stieß mit Marc Lewandowitz ein neuer Physiotherapeut hinzu. Marc hat sich mit "Die Praxis" Anfang 2021 erfolgreich selbständig gemacht und betreibt seine Praxis im Friedrich-Ebert-Wall 41 in Northeim. Er soll künftig auch Aufgaben eines Athletiktrainers übernehmen und so intensiv an der Fitness des Teams arbeiten. Nico Otunga steht auf Abruf als Physio zur Verfügung und Nicolas Brandt übernimmt weiterhin die Aufgaben des Betreuers.

Der NHC freut sich sehr und ist auch ein wenig stolz auf dieses großartige Trainer- und Betreuerteam. Damit sind wir gut aufgestellt und gehen zuversichtlich in die neue Saison.

Foto: NHC

Panorama
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr
Winterwetter extrem: Teamgeist und Flexibilität – wie alle mithelfen, damit der Klinikbetrieb reibungslos funktioniert
Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

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