Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 15. Januar 2021 09:23 Uhr
Lotterie Sparen+Gewinnen: KSN vergibt 1.517 Geldpreise
Freitag, 15. Januar 2021 09:18 Uhr

Northeim (lpd). Das Frauenadressbuch des Landkreises Northeim wurde zum fünften Mal neu aufgelegt und steht nun frisch gedruckt für alle Interessierten zur Verfügung. Im Landkreis Northeim gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Gruppen, die sich mit ihren Angeboten an Frauen wenden. Das Frauenadressbuch ist ein Wegweiser für Frauen, die Beratungsangebote oder Anlaufstellen suchen.

Im Frauenadressbuch sind neben Frauengruppen und -einrichtungen auch Institutionen aufgeführt, die sich sowohl an Frauen als auch an Männer richten. Dabei wurden jene Angebote ausgewählt, die für Frauen von besonderem Interesse sind. Dazu wurden weitere Angebote aus Südniedersachsen und Hannover aufgenommen, die für die Region Bedeutung haben.

Freitag, 15. Januar 2021 09:01 Uhr

Northeim (lpd). Die größte Herausforderung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Reduzierung der persönlichen Kontakte. „Leider leidet darunter seit geraumer Zeit auch der direkte Austausch“, stellt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedauernd fest. 

Um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, bietet sie deshalb jetzt telefonische Bürgersprechstunden an. In Einzelgesprächen möchte sie sich Zeit nehmen, für die Angelegenheiten, oder Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Northeim. Egal, ob es um eine gute Idee für den Landkreis geht, es um Fragen über die Arbeit der Kreisverwaltung geht oder auch mal Dampf abgelassen werden soll. „Ich freue mich auf den Austausch“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Ganz Ohr für die Anrufenden ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ab der kommenden Woche immer mittwochs in der Zeit von 9:30 bis 10:30 Uhr und donnerstags in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr. Wer einen Gesprächstermin wahrnehmen möchte, kann sich im Vorzimmer der Landrätin unter Tel. 05551/708404 anmelden. Dabei sollte möglichst auch schon das Thema angeben werden.

Foto: lpd

Donnerstag, 14. Januar 2021 10:10 Uhr

Langenholtensen (red). Angesichts verschärfter Corona-Regeln und steigender Infektionszahlen hat sich der Kirchenvorstand Langenholtensen entschlossen, zunächst bis zum 31. Januar weiterhin auf Gottesdienste zu verzichten. Für einen Moment der Einkehr ist die St. Martini-Kirche aber an den Sonntagen jeweils von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Eine Andacht zum Lesen, Musik und eine Gebetsecke mit Kerzen laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und Sorgen wie Bitten vor Gott zu bringen. Unter „KircheLahoTV" gibt es bei YouTube zwei kleine Gottesdienste zur Jahreslosung aus der St. Martini-Kirche mit Spielszenen, Musikteam und Predigt von Lektorin Wibke Kuschke.

Donnerstag, 14. Januar 2021 09:17 Uhr

Northeim/Einbeck (lpd). Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet ab dem 12. Februar wieder eine Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an. 

Ein Infotermin zu dem Lehrgang findet online am 29. Januar ab 16 Uhr statt. Eine Beratung kann vereinbart werden per E- Mail an sturano@landkreis-northeim.de. Eine Anmeldung zum Online-Infotermin ist bis spätestens 28. Januar über die gleiche E-Mail-Adresse erforderlich.

Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder bereits an Grundschulen mitarbeitet, kann sich in diesem Lehrgang weiterbilden. Für die Schulen des Primarbereiches wird in Niedersachsen das Konzept "Verlässliche Grundschule" umgesetzt. Dafür werden pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Mit ihnen soll gemeinsam ein Konzept für außerunterrichtliche Angebote und für die Vertretung bei kurzfristigen Ausfällen erstellt werden.

Unterstützung bei Online-Unterricht

Die KVHS unterstützt die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wenn sie das erste Mal an einem Online-Unterricht teilnehmen. Der Lehrgang beginnt dann ab dem 12. Februar online und wird in Präsenzunterricht weitergeführt, wenn die Pandemie-Lage sich entspannt hat. 

Um welche Inhalte geht es?

In 125 Unterrichtsstunden geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt.

COVID-19
Freitag, 15. Januar 2021 11:25 Uhr
Landkreis Northeim: 16 neue Coronafälle
Donnerstag, 14. Januar 2021 13:26 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1171 (+33) Corona-Infektionen bekannt geworden. 953 Personen (+9) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 97,5 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Aktuell sind im Landkreis Northeim 199 (+24) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 18 (-1), Bodenfelde 12 (+2), Dassel 7 (+1), Einbeck 46 (+12), Hardegsen 8 (+1), Kalefeld 10 (+2), Katlenburg-Lindau 5 (+1), Moringen 28 (+2), Nörten-Hardenberg 5 (+1), Northeim 45 (+1) und Uslar 15 (+2) stammen. Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 1068 Personen (Stand: 13.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,8 Prozent.

Donnerstag, 14. Januar 2021 12:49 Uhr

Northeim (lpd). Im Landkreis Northeim werden seit dem 5. Januar Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durch derzeit zwei Mobile Impfteams durchgeführt. Etwas mehr als eine Woche später konnte so bisher 1.068 Personen eine erste Impfung verabreicht werden. Geimpft wird momentan ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff der Firma BioNTech und Pfizer, da andere Impfstoffe nicht zur Verfügung stehen. Die erste Impfstoffcharge ist damit jetzt verimpft. „Anfang nächster Woche erwarten wir die nächste Lieferung“, erklärt Frank Beckmann, Leiter des Impfzentrums. Derzeit gehen die Verantwortlichen auf Kreisebene davon aus, dass den ersten Personen ab der letzten Januarwoche (4. KW) auch die zweite Impfdosis verabreicht werden kann.

Die beiden mobilen Impfteams haben bislang in folgenden Einrichtungen geimpft:

  • Stiemerling Senioren-Residenz in Northeim
  • Alten- und Pflegeheim der Inneren Mission Northeim
  • DRK Wohn- und Pflegezentrum Am Wieter in Northeim
  • Seniorenzentrum in Moringen
  • Teilbereiche Senioren- und Pflegeheim Weighardt GbR in Northeim

In der kommenden Woche sollen dann Alten- und Pflegeheime im Gebiet der Stadt Uslar von den mobilen Impfteams angesteuert werden.

Die geschätzte Impfquote liegt aktuell bei den Bewohnerinnen und Bewohnern bei etwa 92 % und bei den Beschäftigten bei rund 75 %.

Zwischenzeitlich liegt erfreulicherweise die Genehmigung dafür vor, anstelle von 5 nunmehr 6 Einzeldosen aus einer Mehrfachdose zu entnehmen. Theoretisch könnten mit dieser Lieferung dann 1.170 Personen aus jeder Charge geimpft werden. „Die Erfahrungen aus der Praxis haben aber gezeigt, dass teilweise keine 6. Spritze mit der notwendigen Füllmenge aus dem vorhandenen Rest aufgezogen werden kann“, so Beckmann zu den neuen Vorgaben.

Im Laufe der aktuellen Woche konnten aber auch erste Personen der höchsten Priorität nach der Coronavirus-Impfverordnung im Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle geimpft werden. Es handelt sich dabei um Personal aus den Alten- und Pflegeheimen, welches sich erst nach dem Besuch der mobilen Impfteams für eine Impfung entschieden hat oder am Tag der Impfung in der Einrichtung verhindert waren. Auch das Personal des Impfzentrums - darunter auch die Impfärzte – und auch erstes Personal des Rettungsdienstes (Notärzte und Rettungssanitäter), haben eine erste Impfung im Impfzentrum erhalten. Sobald wieder Impfstoffe verfügbar sind, sind im Impfzentrum sukzessive Impfungen für Mitarbeitende aus Krankenhäusern (Intensivstationen, Notaufnahmen, Onkologie) und ambulanten Pflegediensten vorgesehen.

„Wir konnten so auch die Betriebsabläufe testen und an der einen oder anderen Stelle optimieren“, führt Frank Beckmann zu den ersten praktischen Erfahrungen im Impfzentrum aus.

Alle vorgenannten Personengruppen zählen nach der Corona-Impfverordnung zu der Personengruppe mit der höchsten Priorität.

Der weit überwiegende Teil der Impfstoffe ist jedoch auch weiterhin für die Senioren- und Pflegeheime vorgesehen. Von daher werden bis auf Weiteres nur relativ wenige Impfungen im Impfzentrum erfolgen können.

Das Land beabsichtigt alle Menschen in Niedersachsen, die das 80. Lebensjahr bereits vollendet haben, über die Möglichkeit sich impfen zu lassen anzuschreiben. Eine Terminvergabe soll ab dem 28. Januar 2021 über die Terminhotline des Landes (Tel. 0800/9988665) möglich sein.

Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Menge an Impfstoffen werden jedoch nicht alle Impfberechtigten der höchsten Priorität sofort einen Termin bekommen können. Das Impfzentrum des Landkreises Northeim erhält nach den aktuellen Planungen des Landes Niedersachsen nur alle 13 Tage eine Lieferung von etwa 1.000 Impfeinheiten. Dies bedeutet, dass rechnerisch wöchentlich nur 500 Impfungen durchgeführt werden können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wann mit einer Lieferung größerer Impfstoffmengen und einer Steigerung der Impfzahlen gerechnet werden kann. „Wir werden daher alle noch viel Geduld benötigen, bis tatsächlich alle, die eine Impfung wünschen, auch tatsächlich geimpft werden können“, macht Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich.

 

Mittwoch, 13. Januar 2021 10:58 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1138 (+23) Corona-Infektionen bekannt geworden. 944 Personen (+4) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 84,7 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 175 (+19) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 19 (+2), Bodenfelde 10 (-1), Dassel 6 (+2), Einbeck 34 (+8), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 8 (+2), Katlenburg-Lindau 4 (0), Moringen 26 (0), Nörten-Hardenberg 4 (0), Northeim 44 (+7) und Uslar 13 (-1) stammen. Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 863 Personen (Stand: 12.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 0,7 Prozent.

Dienstag, 12. Januar 2021 12:12 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1115 (+7) Corona-Infektionen bekannt geworden. 940 Personen (+26) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 80,9 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 156 (-18) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 17 (-2), Bodenfelde 11 (-2), Dassel 4 (-1), Einbeck 26 (-1), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 6 (0), Katlenburg-Lindau 4 (+1), Moringen 26 (-3), Nörten-Hardenberg 4 (-5), Northeim 37 (+6) und Uslar 14 (+1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 685 Personen (Stand: 11.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 0,5 Prozent.

Blaulicht
Freitag, 15. Januar 2021 13:27 Uhr
Küchenzeile geriet in Brand
Freitag, 15. Januar 2021 13:06 Uhr

Nörten-Hardenberg (red). Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 446 in Höhe der Einmündung zur B 3 (Fahrtrichtung Northeim) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer leicht verletzt wurde. Eine 54-jährige Autofahrerin aus Nörten-Hardenberg befuhr mit ihrem Pkw Ford die Lauenförder Straße/ B 446 in Richtung Northeim. Im Einmündungsbereich zur B3 übersah sie einen 52-jährigen Radfahrer. Dieser war mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. Durch den Zusammenstoß stürzte der Moringer mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Am Ford entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250 Euro, am Pedelec ca. 150 Euro.

Freitag, 15. Januar 2021 11:21 Uhr

Kaltenburg (red). In der Nacht zu Donnerstag wurden mehrere hundert Meter Kupferkabel von einer Privatbaustelle in Katlenburg-Lindau - Taake - entwendet. Unbekannte Täter nahmen ca. 200-300 kg alte Stromkabel von dem Grundstück eines zurzeit unbewohnten Einfamilienhauses widerrechtlich mit. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 400 Euro. Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Katlenburg unter 05552-7092415.

Freitag, 15. Januar 2021 09:03 Uhr

Northeim (red). In den vergangenen Tagen kam es im Landkreis Northeim wieder vermehrt zu Anrufen von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern. Diese täuschen ein Computerproblem oder eine Sicherheitsüberprüfung beim Angerufenen vor und fordern diese auf, einen Fernzugriff auf das Gerät zu erlauben. In einem Fall am Dienstag wurden im Anschluss 1000 EUR von einem Bankkonto der Geschädigten abgebucht. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim empfiehlt, bei derartigen Anrufen sofort aufzulegen. Microsoft und andere Supportdienste rufen ihre Kunden nicht auf diese Art und Weise an. Gewähren Sie keinen Fernzugriff auf ihren Computer und bezahlen sie nicht dafür.

Donnerstag, 14. Januar 2021 12:17 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Donnerstag, 14. Januar, gegen 01.45 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Northeimer gemeinsam mit einer 27-jährigen Beifahrerin mit seinem Opel Corsa die B445 aus Richtung Kalefeld kommend in Richtung Sebexen. Ausgangs einer Linkskurve verlor der 22-Jährige vermutlich aufgrund schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Hierbei stieß er mit der Beifahrerseite gegen ein am Fahrbahnrand stehenden Baum. Durch den Unfall wurde der Pkw derart beschädigt, dass die Beifahrerin mittels Rettungsschere aus dem verunfallten Pkw geborgen werden musste. Beide Insassen des Kraftfahrzeuges wurden schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von circa 2.500 Euro.

Foto: Polizei

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 11:36 Uhr
Was macht ein Ratsmensch, wenn es keine Sitzungen gibt? Hildegard Pavel: „Er oder sie denken in Ruhe nach!“ | Windkraftenergie um Hollenstedt
Montag, 11. Januar 2021 09:52 Uhr

Landkreis Northeim (red). Die niedersächsischen Schulträger erhalten 20 Millionen zur Ausstattung von Schulen mit sächlicher Schutzausstattung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens durch die COVID-19-Pandemie. Die bereits seit November 2020 laufenden Anschaffungen von FFP2- und Alltagsmasken, Schutzkleidung, Acrylglas-Wände und CO2-Ampeln aus dem 20 Millionen EuroPaket für schulische Corona-Schutzausstattung sind jetzt mit der durch das Niedersächsische Kultusministerium veröffentlichten „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Ausstattung von Schulen mit sächlicher Schutzausstattung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens durch die COVID-19-Pandemie" geregelt und können sicher abgerechnet werden.

„Ich freue mich, dass die SPD-geführte Landesregierung die Schulträger in ihrer Zuständigkeit für die sächliche Schulausstattung mit einem spürbaren Betrag unterstützt. So können die Schulträger in direkter Abstimmung mit den Schulgemeinschaften vor Ort die gewünschten Anschaffungen vornehmen“, kommentiert die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt die neue Richtlinie. Die Schulträger können dabei Anschaffungen abrechnen, die bereits ab dem Stichtag 17. November 2020 vorgenommen wurden.

Der Bewilligungszeitraum endet mit Ablauf des 30.06. 2021. Damit kann, wie angekündigt, der vorzeitige Maßnahmenbeginn und die Sofortüberweisung von 80 Prozent der Gesamtfördersumme realisiert werden. Die Schulträger können sowohl Ersatz-Masken für Schüler*innen, die ihre Mund-NasenBedeckungen vergessen haben, sowie FFP2-Masken für Lehrkräfte und weitere Schulbeschäftigte, kaufen.

Darüber hinaus sind aber auch Visiere als Spuckschutz, Einmalhandschuhe, Einmal-Schutzkleidung, Schutzbrillen, Desinfektionsspender sowie Desinfektionsmittel und mobile Händewaschstationen förderfähig, wie dem Förderkatalog des Kultusministeriums zu entnehmen ist. Auch Spuckschutz aus Sicherheitsglas, Absperrbänder, oderHinweisschilder zu Hygiene-Regeln sind abrechenbar. In Einzelfällen sind sogar die Anschaffung oder Anmietung von mobilen Luftfiltergeräten zum vorübergehenden Einsatz in Unterrichtsräumen, soweit die Räume nur eingeschränkt über die Fenster gelüftet werden können, förderfähig.

Folgende finanzielle Unterstützung erhalten die Schulträger im Wahlkreis Northeim für die Ausstattung ihrer Schulen mit sächlicher Schutzausstattung:

  • Landkreis Northeim: 215.668 Euro (für Schulen im gesamten Landkreis Northeim)
  • Stadt Hardegsen: 4.267 Euro
  • Kalefeld: 2.995 Euro
  • Katlenburg-Lindau: 4.780 Euro
  • Stadt Moringen: 4.698 Euro
  • Flecken Nörten-Hardenberg: 5.457 Euro
  • Stadt Northeim: 20.885 Euro
  • Werk-Statt-Schule Förderschule emotionale Entwicklung in Northeim: 897 Euro

Die Beträge errechnen sich nach Schülerzahlen. „Mit der finanziellen Unterstützung unserer Schulträger, und damit unserer Schulen vor Ort, zeigt die SPD-geführte Landesregierung, dass passgenaue Maßnahmen am besten vor Ort getroffen werden sollten. Eine bedarfsgerechte Ausstattung an unseren Schulen ist eine notwendige Voraussetzung für die Eindämmung des Infektionsgeschehens der COVID-19-Pandemie im Präsenzunterricht. Mit welchen Mitteln das vor Ort am besten möglich ist, können Schulen und Schulträger am sinnvollsten entscheiden“, kommentiert Frauke Heiligenstadt abschließend.

Freitag, 08. Januar 2021 07:40 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Kein Verständnis hat die Uslarer SPD-Kreistagsabgeordnete Heidi Emunds für die kürzlich geäußerte Kritik zur Impfstrategie des Landkreises. Dank guter Zusammenarbeit mit dem Northeimer Bürgermeister Simon Hartmann und der Stadt Northeim hat der Landkreis mit der Stadthalle ein zentrales Objekt für ein Impfzentrum gefunden. Es ist mit dem Öffentlichen Personennahverkehr gut zu erreichen und bietet auch genug Parkplätze im näheren Umfeld. Durch die unglaublich gute Leistung der Hilfsorganisationen vor Ort ist ein leistungsfähiges Impfzentrum entstanden. Mit Unterstützung der Vorsitzenden des Behindertenbeirates beim Landkreis Northeim wurde die Einrichtung barrierefrei strukturiert. Für die Menge der verteilten Impfdosen ist der Bund zuständig. Hier scheint es offenbar Probleme zu geben, wie für die SPD-Kreistagsfraktion der Vorsitzende Uwe Schwarz MdL bemerkt. Offenbar hat es einen Grund, so der Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe, dass die Bundeskanzlerin die Beschaffung der Vakzine nun zur Chefsache erklärt und diese Zuständigkeit dem zuständigen Minister Spahn entzogen hat.

Die Menge des vom Bund beschafften Impfstoffes ist beschränkt. Nach der Reduktion der Lieferung am 30. Dezember 2020 sowie dem Ausfall einer kompletten Lieferung erhält Niedersachsen nach Kenntnisstand der SPD-Kreistagsfraktion die nächste Charge von 63.000 Dosen wahrscheinlich erst am 8. Januar 2021. Danach ist der 18. Januar als Termin der folgenden Lieferung gemeldet worden.

Aufgrund dieser fragilen Lieferkette ist es nicht vertretbar, die gelieferten Dosen sofort komplett zu verimpfen. Die Zulassung legt fest, dass unbedingt zwei Impfungen gegeben werden müssen, erst dann sind die Menschen wirksam geschützt. Deshalb wird das Land die Impfdosen gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission für die zweite Impfung zurücklegen. Würde das nicht geschehen, wäre die Gesundheit der besonders schutzbedürftigen Niedersächsinnen und Niedersachsen gefährdet.

Wenn der Schutz der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner hergestellt ist, sollen so bald wie möglich über die Impfzentren die anderen der 800.000 impfberechtigten Personen mit der höchsten Priorisierung geimpft werden. Dazu werden nach der SPD-Kreistagsfraktion vorliegenden Informationen im Laufe der kommenden Woche alle Niedersächsinnen und Niedersachsen über 80 Jahren per Brief angeschrieben. In diesen Schreiben sind alle notwendigen Informationen über das Impfprozedere enthalten. Ab dem 28. Januar wird dann das Anmeldeportal des beauftragten Dienstleisters freigeschaltet. Hier können sich die angeschriebenen Personen telefonisch oder digital anmelden.

Jetzt wäre es an der Zeit, den Beschluss des Kreistages zum Beitritt „Niedersachsen hält zusammen“ aktiv umzusetzen. Städte und Gemeinden könnten gemeinsam mit Hilfsorganisationen vor Ort überlegen, wie ältere und eingeschränkte Mitbürgerinnen und Mitbürger ohne eigene Fahrgelegenheit zum Impfzentrum gebracht werden können. Man kann aber auch seinen Nachbarn ansprechen und Angebote zum Transport unterbreiten oder Unterstützung bei der Anmeldung zu einem Impftermin anbieten. Solidarität mit den Schwächsten muss nun an allerster Stelle stehen, betont die SPD-Kreistagsfraktion. Jede Impfung trägt zur Eindämmung des Covid-19-Virus und damit zur Rückkehr zur Normalität bei.

Die SPD-Kreistagsfraktion geht davon aus, dass seitens der Kreisverwaltung transparent und jederzeit die Menschen im Landkreis über den Verfahrensstand informiert werden und für erforderliche Hilfestellungen eine leistungsfähige und erreichbare Hotline besteht, die Antworten geben und Hilfsangebote im Zusammenhang mit der Impfung vermitteln kann.

Wirtschaft
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:56 Uhr
Gemeinsam mit Vertretern der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften ruft die Niedersächsische Landesregierung zur Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice auf
Samstag, 09. Januar 2021 07:31 Uhr

Hannover (red). Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen der Tourismusbranche in der Corona-Krise wird die Antragsfrist für die Corona-Hilfen für öffentliche Tourismusorganisationen bis zum 28. Februar 2021 verlängert. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Tourismusbranche steht mit dem seit November geltenden Lockdown vor riesigen Herausforderungen, die aus eigener Kraft oft nicht zu bewältigen sind. Hier gilt es nun, das erfolgreiche Hilfsangebot aus dem Herbst 2020 schnell, einfach und unbürokratisch fortzusetzen.“

Im September hatte das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung ein insgesamt 120 Millionen starkes Corona-Hilfsprogramm für Gastronomie und Tourismus aufgelegt. Öffentliche touristische Akteure, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, können daraus Unterstützung erhalten. Ziel ist es, dass die regionalen und kommunalen Tourismusorganisationen weiterhin leistungsfähig bleiben.

Auch für die weiteren Programme, die das Wirtschaftsministerium zur Unterstützung der Tourismusorganisationen im Herbst gestärkt hatte, können weiterhin Anträge gestellt werden. Dies betrifft die Förderung touristischer Infrastrukturen und die Richtlinie zur Förderung touristischer Projekte, von der u.a. digitale touristische Vorhaben profitieren sollen. Weitere Informationen sowie die Richtlinien und Antragsunterlagen finden Sie auf den Seiten der NBank.

Samstag, 09. Januar 2021 06:27 Uhr

Uslar (red). Im Berufsförderzentrum des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. fördern, qualifizieren und begleiten pädagogische Fachkräfte junge Menschen. Das Ziel ist die Hinführung zum ersten Arbeitsmarkt.

Im Berufsförderzentrum werden in verschiedenen Projekten jugendliche und erwachsene Menschen auf das Berufsleben vorbereitet und unterstützt. In der Jugendwerkstatt des Berufsförderzentrums dreht sich alles um die Unterstützung der Jugendlichen. In anderen Projekten geht es um die Integration von Erwachsenen.

Zielgruppe sind junge Menschen, die aufgrund von vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen, insbesondere in den Bereichen Motivation und Einstellung sowie Schlüsselqualifikationen und sozialen Kompetenzen, nicht für eine berufliche Qualifizierung motiviert werden können. So lautet die fachliche Definition. Übersetzt: Jugendliche oder junge Heranwachsende, denen es schwerfällt, sich aufzuraffen und berufliche Orientierung suchen, werden bestenfalls für eine Ausbildung motiviert.

Tobias startet eine Ausbildung zum Fachlageristen

In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Uslarer Firmen vermittelt das Berufsförderzentrum Teilnehmende in den Arbeitsmarkt. Ein besonders schönes Ergebnis ist der Ausbildungsvertrag von Tobias. Das Beispiel des 23-jährigen Tobias Z. zeigt, wie es gelingt, Perspektiven aufzuzeigen und ganz individuell zu fördern.

Vermittlung in Arbeit und Ausbildung

Am Anfang lagen die beruflichen Vorstellungen und die Realität weit auseinander. Nach einer langen Eingewöhnungszeit, mehreren Praktika und dem bestandenen Flurförderfahrzeugschein startete Tobias zum 1. Dezember 2020 eine Berufsausbildung zum Fachlageristen bei der Firma Eisenvogel in Uslar. Obendrauf bekommt er den Autoführerschein gefördert.

Partner der Wirtschaftsunternehmen

Das Berufsförderzentrum arbeitet eng mit regionalen Wirtschaftsunternehmen zusammen. In dieser engen Kooperation werden Praktikanten vermittelt und engmaschig begleitet. So lernen die jungen Menschen das Berufsleben kennen und schnuppern in unterschiedliche Branchen. Tobias ist ein kreativer, verlässlicher und geschickter junger Mann, der eine berufliche Zielrichtung und verlässliche Strukturen brauchte.

Mehr Information hat die Bereichsleiterin Natascha Surace unter der Telefonnummer: 05571 /3490 und auch im Internet unter  www.familienwerk.de finden sich weitere Informationen.

Dankbar ist das Berufsförderzentrum den Partnern von der Bundesagentur für Arbeit Göttingen und Northeim, dem Landkreis Northeim, der Jugendstiftung Northeim und dem Jobcenter Landkreis Northeim für die stets gute Zusammenarbeit. Gefördert wird die Einrichtung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

Sport
Donnerstag, 07. Januar 2021 11:11 Uhr
Nachjustiert: Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) hofft Anfang März wieder Handballspiele stattfinden lassen zu können
Montag, 04. Januar 2021 11:30 Uhr

Northeim (r). Vom 6. Bis 12. Januar bereitet sich die U21-Nationalmannschaft Deutschlands auf die im Sommer stattfindende Weltmeisterschaft in Ungarn vor. Hierzu hat Bundestrainer Martin Heuberger auch Glenn-Louis Eggert vom Northeimer Handball Club eingeladen. Der Torwart sprach vor dem Lehrgang in Warendorf über seine erfolgreich abgeschlossene Grundausbildung, den bisherigen Saisonverlauf des Northeimer HC und seine Wünsche für die nähere Zukunft.

Du bist seit Anfang November in der Grundausbildung bei der Bundeswehr. Wie geht es dir dabei und wie sieht dein Tagesablauf aus? 

Glenn-Louis Eggert: Die Grundausbildung habe ich jetzt abgeschlossen, die dauerte vier Wochen und war in Hannover. Mein Tagesablauf war meistens so, dass ich um 5:30 Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen bin. Um 7 Uhr ging dann der Dienst los, der ging bis 11 Uhr. Anschließend hatten wir eine einstündige Mittagspause. Anschließend ging es bis 16:30 Uhr weiter, wobei wir auch viel Nacharbeiten zu erledigen hatten. In der Regel waren wir dann um 18:30 Uhr fertig. Da es insgesamt doch sehr anstrengend war, sind wir auch schon gegen zehn Uhr schlafen gegangen. 

Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf und welches persönliche Ziel hast du für die weitere Spielzeit? 

Glenn-Louis Eggert: Wir hätten sicherlich den einen oder anderen Punkt mitnehmen können oder müssen. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Ich selbst versuche natürlich mich weiterzuentwickeln, aber auch der Mannschaft zu helfen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen. 

Wo steht der Northeimer HC am Saisonende? 

Glenn-Louis Eggert: Jetzt gerade ist es natürlich schwer abzuschätzen, da ja auch noch nicht allzu viel gespielt wurden. Aber ich persönlich denke, dass wir im Mittelfeld stehen werden.

Du warst kürzlich erneut bei der U21-Nationalmannschaft. Wie geht es dort für dich weiter?

Glenn-Louis Eggert: Im Januar das Turnier wurde abgesagt, Lehrgänge hatten wir im Dezember aufgrund der Corona-Pandemie nur digital. Im Januar soll es dann normal mit Lehrgängen weitergehen. 

Welche Wünsche hast du für die nähere Zukunft? 

Glenn-Louis Eggert: Das wir so schnell wie möglich den Spielbetrieb aufnehmen und vor wenigstens halb gefüllten Zuschauerrängen spielen können. Handball ohne Zuschauer macht nur halb so viel Spaß. Fotos:

Spieker Fotografie.

Mittwoch, 18. November 2020 09:39 Uhr

Northeim (red). Über eine großzügige Spende vom Förderverein dürfen sich die Jugendteams des Northeimer HC freuen. Der Förderverein spendete für alle Jugendspieler Mund-Nasen-Bedeckungen mit dem NHC-Logo. Das sind immerhin 250 Stück. In Zeiten von Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulstunden und auf dem Pausenhof haben die NHC-Kids nun so zumindest ein kleines "Trikot-Feeling", wenn sie schon nicht in die Sporthalle zum Training dürfen. "Der NHC bedankt sich für die Unterstützung durch den Förderverein und wird die Masken schnellstmöglich coronakonform an die Kids übergeben" so die Verantwortlichen. Das Foto zeigt den stellvertretenden Vorsitzenden Nachwuchs- und Jugendarbeit Ollo Wode mit dem D-Jugendlichen Kjell Wode und dem frischgebackenen HVN-Auswahlspieler Serxho Ramazani aus der männlichen C-Jugend bei der symbolischen Übernahme der Masken für die Jugendabteilung im Rahmen der Laufchallenge auf dem Brocken. Weitere Masken können hier geordert werden: https://www.northeimerhc.de/neue-fanartikel/

Foto: NHC.

Panorama
Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr
Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist nach eigenen Angaben chronisch krank
Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

Freitag, 04. Dezember 2020 10:01 Uhr

Hannover (red). Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) fördert ein Forschungsprojekt der Technischen Universität (TU) Dresden, mit dem ein Verfahren zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Hühnerei entwickelt und zur Praxisreife überführt werden soll. Mit der Firma Agri Advanced Technologies (AAT) aus Visbek konnte darüber hinaus ein kompetenter Partner für das gemeinsame Projekt „Optisch-spektroskopische in-ovo Geschlechtsbestimmung des Hühnereies für den praktischen Einsatz in der Brüterei“ gewonnen werden.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Das ist wirklich ein Meilenstein beim Ausstieg aus dem Kükentöten! Uns war es wichtig, ein Verfahren zu entwickeln, das eine Geschlechtsbestimmung vor dem kritischen Tag sieben ermöglicht, an dem nach wissenschaftlichen Erkenntnissen davon ausgegangen werden muss, dass das Schmerzempfinden des Hühnerembryos beginnt. Aufgrund der hohen Tierzahlen sehe ich Niedersachsen besonders in der Verantwortung, beim Ausstieg aus dem Töten der männlichen Küken der Legelinien voranzugehen. Ich setze dabei – neben der Aufzucht von Zweinutzungshühnern – insbesondere auf die Geschlechtsbestimmung im Ei zu einem möglichst frühen Zeitpunkt.“ Die Fördersumme des ML für das Forschungsvorhaben beläuft sich auf rund 248.000 Euro.

Prof. Gerald Steiner, Projektleiter an der TU Dresden: „Gemeinsam mit der Universität Leipzig haben wir in den zurückliegenden Jahren die optisch-spektroskopische Geschlechtsbestimmung entwickelt. Das Verfahren hat mehrfach seine Leistungsfähigkeit im Labormaßstab bewiesen. Der Schritt aus dem experimentellen Stadium in die Praxis erfordert nochmals erhebliche Anstrengungen und trägt auch Risiken, die durch das Förderprojekt unterstützt bzw. getragen werden. Unser Ziel ist es, mit wissenschaftlicher Kompetenz die methodische Entwicklung mit dem Wirtschaftspartner soweit voranzutreiben, dass die Translation der optisch-spektroskopischen Geschlechtsbestimmung in die Praxis der Brütereien ein Erfolg für den Tierschutz wird.“

Jörg Hurlin (Geschäftsführer AAT): „Unser Ziel ist es – im Sinne des Tierschutzes – die Geschlechtsbestimmung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu ermöglichen. Unsere Aufgabe im Rahmen des Projekts ist die Entwicklung einer Automatisierung für den hier verfolgten Lösungsansatz, die den hohen Ansprüchen einer modernen Brüterei hinsichtlich der Messgenauigkeit, aber auch des Durchsatzes gerecht wird“, so Hurlin. „Das in unserem gemeinsamen Projekt bearbeitete, Raman-spektroskopische Verfahren wäre nach aktuellem Stand der derzeit nachhaltigste Lösungsansatz am Markt.“

Das Projekt läuft bis Ende 2022, sodass der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) avisierte Ausstiegstermin aus Verfahren, die die Geschlechtsbestimmung erst nach Tag sechs leisten können, eingehalten werden soll.

Hintergrund
In deutschen Zuchtbetrieben werden routinemäßig rund 45 Millionen männliche Küken, unmittelbar nach dem Schlupf getötet, eingefroren und – insbesondere in Zoos – als Tierfutter verwertet. Rund die Hälfte der deutschlandweit aus eingelegten Bruteiern geschlüpften Legehennenküken werden in Niedersachsen produziert.

Für das Töten der männlichen Küken aus wirtschaftlichen Gründen liegt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes kein vernünftiger Grund (im Sinne von § 1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes) vor; das Bundesverwaltungsgericht hat dieses Vorgehen jedoch für eine Übergangszeit, bis praxistaugliche Lösungen vorliegen, gebilligt (vgl. BVerwG 3 C 28.16).

Nach einem von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegten Gesetzesentwurf soll das Kükentöten nach dem 31. Dezember 2021 verboten sein. Alle derzeit marktreifen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei werden in einem Zeitraum vom 9. bis 13. Bebrütungstag durchgeführt (Insgesamt wird ein Küken 21 Tage ausgebrütet). Der Entwurf sieht darüber hinaus ab dem 1. Januar 2024 ein Verbot des Kükentötens von Hühnerembryonen im Ei bereits nach dem 6. Bruttag vor. Mit dem neuen Verfahren, das die Wissenschaftlerinnen der TU Dresden gemeinsam mit dem Praxispartner AAT zur Marktreife führen möchten, wird somit eine praxistaugliche, frühzeitige Lösung in Aussicht gestellt, die auch den avisierten tierschutzrechtlichen Vorgaben Rechnung trägt.

Niedersachsen setzt sich darüber hinaus auch für die Aufzucht von Zweinutzungshühnern ein. Zudem werden in Niedersachsen Küken seit Jahren nicht mehr „geschreddert“, denn seit 2011 ist bereits geregelt, dass für eine Übergangszeit – bis zum Vorliegen einer praktikablen Lösung – das Töten der Küken nur toleriert wird, wenn sie mit Kohlendioxid (CO2) getötet werden und als ganze Tierkörper zur Ernährung anderer Tiere dienen.

Donnerstag, 31. Januar 2019 10:00 Uhr

Südniedersachsen (red). Im Ergebnis der europaweiten Ausschreibung durch den Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) haben sich in drei Linienbündeln (Teilnetzen) die Bestandsunternehmen durchsetzen können: Im TN 11 (Bereich Osterode - Bad Grund - Clausthal-Zellerfeld) fährt ab dem 1. August in den kommenden 10 Jahren weiterhin die Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen, im TN 61 (Göttingen - Rosdorf - Friedland) die RBB Regionalbus Braunschweig und im TN 42 (Hardegsen - Uslar - Bodenfelde; für fünf Jahre vergeben) die Firma Sallwey und Regiobus Uhlendorff. Letztere Bietergemeinschaft übernimmt dann auch für zehn Jahre das TN 62 (Bereich Göttingen - Dransfeld - Hann. Münden), wo es einen Betreiberwechsel gibt. Bestandteil des Vergabeverfahrens war auch die neue Landesbuslinie 160 Göttingen - Duderstadt, die bereits am 1. April an den Start gehen soll und die in den kommenden fünf Jahren von Firma Scheithauer-Reisen und Weihrauch-Uhlendorff betrieben wird. Der ZVSN freue sich, die Zusammenarbeit mit Verkehrsunternehmen, die auch bisher schon zuverlässig in der Region unterwegs seien, fortsetzen zu können. Das Ergebnis zeigt auch, dass derartige europaweite Vergabeverfahren mittelstandsfreundlich ausgestaltet werden können und es nicht zu einer manchmal befürchteten Verdrängung durch Global Players kommen müsse. Mit dem aktuellen Ausschreibungsverfahren habe der ZVSN seine 2014 von der Verbandsversammlung beschlossene Vergabestrategie erfolgreich fortgesetzt.

Die Fahrpläne orientieren sich überwiegend am bestehenden, vielerorts bereits deutlich verbesserten Angebot, wobei es wie jedes Jahr zum Schuljahresbeginn aufgrund der Anforderungen aus Sicht der Schülerbeförderung, das heißt geänderte Schulzeiten oder Schülerzahlen, noch zu kleineren Änderungen kommen könne; der ZVSN wird darüber rechtzeitig informieren.

Insgesamt handelt es sich um ein Leistungsvolumen von fast 2,9 Millionen Fahrplan-Kilometern im Jahr; im Ergebnis der Ausschreibung lagen die Gesamtkosten exakt innerhalb des vorab kalkulierten Rahmens von 6,3 bis 6,75 Millionen. Euro, was aus Sicht des ZVSN ebenfalls als Zeichen für die gute Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens zu werten sei. Die Einhaltung des Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes NTVergG stelle zudem eine angemessene Entlohnung der Beschäftigten sicher.

Erstmals habe der ZVSN in diesem Vergabeverfahren einen vollständigen Einsatz von Low-Entry- beziehungsweise Niederflurbussen vorgegeben, in den TN 61 und 62 sowie auf der Landesbuslinie zudem die Beschaffung einer großen Anzahl von Neufahrzeugen, die in Niedersachsen durch das Land gefördert werden und die die Betreiber aufgrund dessen spätestens im Laufe des Jahres 2019 einsetzen werden. Im Zusammenspiel mit der Fortsetzung des Haltestellenprogramms des ZVSN, mit dem seit mehr als 12 Jahren Bushaltestellen in den Landkreisen Göttingen und Northeim modernisiert und ausgebaut werden, sei dies ein weiterer Schritt hin zu einem möglichst barrierefreien ÖPNV in der Region.

Foto: Symbolbild

 

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