Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 26. September 2020 13:38 Uhr
Die Zukunft aktiv mitgestalten - Die Stadt Northeim wird "Future Changer"
Samstag, 26. September 2020 09:58 Uhr

Hollenstedt (hakö). Das Mostmobil kommt am Sonntag, 11. Oktober ab 10 Uhr nach Hollenstedt. Gastgeber der Aktion ist Rudi Mahlke, einst bekannt als ausgesprochen beliebter, sehr erfolgreicher Trainer im Fußballkreis Northeim-Einbeck. Die eigenen Äpfel, gerne auch Quitten, werden vor Ort, in der Neuen Straße 10, vom Most-Express gewaschen und gepresst. Der Saft wird in handliche 5- und 10-Liter-Saftboxen abgefüllt, welche gleich mitgenommen werden können.

Der frisch gepresste Saft ist laut Rudi Mahlke über ein Jahr haltbar. 100 kg Äpfel ergeben etwa 70 Liter Apfelsaft. Die Verarbeitungsdauer beträgt etwa 20 Minuten. Anlieferung ab 50 kg möglich. Um die Mengen und Zeitabläufe zu steuern, ist es notwendig, die etwaigen Liefermengen und die Uhrzeit der Anlieferung zu vereinbaren. Für Terminvereinbarungen und weitere Informationen bitte wenden an: Rudi Mahlke, Telefon 05551-53564. Bewirtung kann nur unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Corona-Verordnung stattfinden.

Fotos: Hartmut Kölling

Freitag, 25. September 2020 10:05 Uhr

Kreis Northeim (r). In der Woche vom 28.September bis 4. Oktober 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen: Montag, 28. September: Raum Uslar; Dienstag, 29. September: Raum Bad Gandersheim; Mittwoch, 30. September: Raum Nörten-Hardenberg; Donnerstag, 1. Oktober: Raum Kalefeld; Freitag, 2. Oktober: Raum Northeim. Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 41) im Raum Bad Gandersheim eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Freitag, 25. September 2020 09:51 Uhr

Northeim/Südniedersachsen (r). Das mit EU-Mitteln geförderte Projekt „Unser Dorf fährt elektrisch“ nimmt am Bundeswettbewerb „Gemeinsam stark sein“ teil. Un-ter dem Motto „Täglich gut versorgt!“ gewinnen die drei Projekte den Wettbewerb, die am meisten Stimmen erhalten. Daher sind alle eingeladen bis zum 1. November 2020 auf der Internetseite www.dvs-wettbewerb.de für das Projekt abzustimmen.

Dörfer aus den Landkreisen Göttingen und Northeim konnten am Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“ teilnehmen. Im Rahmen der Wettbewerbsteilnahme mussten tragfähige Konzepte zum Teilen eines Elektroautos für das jeweilige Dorf erstellt werden. Acht Dörfer haben erfolgreich Konzepte eingereicht und haben dafür eine E-Ladesäule erhalten. In nahezu allen Dörfern rollen die E-Autos schon. Mehr Informationen zum Projekt wird es ab dem 28.09.2020 auf www.netzwerk-laendlicher-raum.de sowie der Facebook-Seite und dem Twitter-Kanal der Deutschen Vernetzungsstelle ländlicher Räume geben. Dort werden auch täglich Beiträge zu den anderen teilnehmenden Projekten zu sehen sein.

Worum geht es bei dem Bundeswettbewerb?

Der Wettbewerb der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume ermittelt alle zwei Jahre originelle und erfolgreiche Projekte, die sich im und für den ländlichen Raum einsetzen. Das diesjährige Motto lautet „Täglich gut versorgt!“. Die drei Projek-te mit den meisten Punkten werden ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet vo-raussichtlich im April 2021 im Rahmen eines bundesweiten LEADER-Treffens statt.

Womit bewerben sich die südniedersächsischen Leader-Regionen?“

Im landkreisübergreifenden Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“ haben acht Orte aus den Landkreisen Göttingen und Northeim mit Konzepten zum dörflichen Teilen eines Elektroautos um eine Ladeinfrastruktur im Wert von bis zu 12.000 € gewonnen. Die Ladesäulen sind in allen acht Orten installiert und es wurden schon einige Kilometer mit den E-Autos zurückgelegt. Das Projekt wurde zu 80 % aus LEADER-Mitteln gefördert. Die weiteren 20 % wurden von den Landkreisen Göttingen und Northeim beigesteuert. Zu den Gewinnerdörfern gehören Eisdorf, Escherode, Gehrenrode, Groß Lengden, Heckenbeck, Klein Schneen, Schlarpe und Spanbeck. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Sicherstellung der Mobilität im ländlichen Raum. Zudem werden neue Zielgruppen zur Nutzung intelligenter Technologien angesprochen, die Teil der energiewirtschaftlichen Zukunft sein werden. Das Vorhaben soll Vorbildcharakter haben und als Modell für die Umsetzung in weiteren Dörfern dienen. Hierfür wurde das Projekt im August bereits als Großer Leuchtturm in dem Klimaschutz-Wettbewerb „Klima Kommunal“ ausgezeichnet worden.

 

Donnerstag, 24. September 2020 12:36 Uhr

Einbeck (hakö). Es flossen Tränen. Die Begeisterung war riesengroß bei Schülern der BBS Einbeck, bei der Schulleitung und dem Kollegium am Mittwoch bei der online-Bekanntgabe des 2. Preises im Finale des Deutschen Schulpreises. Was für ein denkwürdiger Tag für die BBS am Hullerser Tor und auch für Niedersachsen. Hauptpreisträger der Robert-Bosch-Siftung und der Heidehof Stiftung GmbH in Zusammenarbeit mit ARD und der ZEIT-Verlagsgruppe, und damit beste Schule der Republik, ist die Otfried-Preußler-Schule in Hannover. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte bei der online-Peisvergabe die herausragende Arbeit der Grundschule in der Landeshauptstadt mit immerhin 100.000 Euro.

Neben Einbeck dürfen sich die Schulen aus Bonn, Durmersheim, Essen und Schuttertal über 25.000 Euro freuen. Die BBS Einbeck baut Brücken in die berufliche Zukunft vieler junger Menschen. Mit vielfältigen Ausbildungszweigen und Abschlüssen für 1.300 Schülerinnen und Schüler ist sie ein organisatorisches Meisterwerk, heißt es. Insgesamt hatten sich 81 Schulen aus 15 Bundesländern und eine Auslandsschule um den Deutschen Schulpreis 2020 beworben.

www.bbs-einbeck.de

Fotos: Hartmut Kölling

COVID-19
Montag, 28. September 2020 09:32 Uhr
Seit Freitag keine neuen bestätigten Corona-Fälle
Freitag, 25. September 2020 09:36 Uhr

Kreis Northeim (r). Aktuell sind 184 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden. 176 Personen – vier mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Bei der Neuerkrankung handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters. Der Ansteckungsweg ist derzeit unbekannt. Die Person befindet sich in häuslicher Quarantäne und leidet derzeit unter keinen Symptomen. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen. Damit sind im Landkreis Northeim derzeit zwei akut infizierte Personen bekannt.

Montag, 21. September 2020 11:52 Uhr

Kreis Northeim (lpd). Aktuell sind 183 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit keine neuen bestätigten Corona-Fälle bekannt geworden. Unverändert 172 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen. Damit sind im Landkreis Northeim derzeit fünf akut infizierte Personen bekannt.

Freitag, 18. September 2020 10:22 Uhr

Kreis Northeim (r). Aktuell sind 183 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. 172 Personen – drei mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um eine weibliche Person jüngeren Alters und eine männliche Person höheren Alters. Der Ansteckungsweg konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Eine Person befindet sich in häuslicher Quarantäne, die andere Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Personen klagen über Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Hautausschlag, sowie über Durchfall und Fieber. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen. Damit sind im Landkreis Northeim derzeit fünf akut infizierte Personen bekannt.

Mittwoch, 16. September 2020 14:21 Uhr

Northeim (lpd). Wer in die Bundesrepublik einreist und sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen oder einen Test machen. Der Test muss innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise erfolgen, bisher galten 72 Stunden. Danach zahlt der Bund die Kosten nicht mehr. In der Sommerferienzeit konnten darüber hinaus auch alle Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten einen kostenlosen Corona-Test vornehmen lassen. Diese Möglichkeit steht zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit seit dem 15. September 2020 nicht mehr zur Verfügung.

Reisende aus Risikogebieten müssen sich nach der Einreise unverzüglich auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise isolieren (Quarantäne). Außerdem sollte umgehend mittels Anruf in der Hausarztpraxis nach einem Corona-Test gefragt werden. Auch das Gesundheitsamt ist umgehend über den Aufenthalt im Risikogebiet zu informieren, dies kann ganz einfach online über die Landkreis Northeim-Homepage unter www.landkreis-northeim.de/reise erledigt werden.

Welche Reiseländer und Regionen aktuell als Risikogebiet zählen, führt das Robert-Koch-Institut (RKI) tagesaktuell auf seiner Homepage unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete auf. Ein Test kann trotz Infektion ein negatives Ergebnis erbringen, wenn die Ansteckung erst vor kurzer Zeit erfolgte. Deshalb gilt auch bei negativem Testergebnis: Wenn innerhalb von 14 Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) auftreten, muss unverzüglich eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.

Blaulicht
Sonntag, 27. September 2020 09:50 Uhr
Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten
Samstag, 26. September 2020 09:49 Uhr

Hardegsen (r). In den frühen Morgenstunden wurde der Brand einer Anhäufung von Rübensamenabrieb auf einem Betrieb zur Düngemittelherstellung in Hardegsen gemeldet. Hierdurch entstand eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Hardegsen/Lutterhausen war mit 40 Kameraden eingesetzt. Die Löscharbeiten konnten erst beginnen nachdem das Brandgut auseinander gefahren wurde. Personen wurden nicht verletzt. Als vorläufige Brandursache wird Selbstentzündung angenommen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.

Freitag, 25. September 2020 09:54 Uhr

Kalefeld (r). Am Donnerstg, 24. September, 10.30 Uhr befuhr ein 33-jähriger Motorradfahrer aus Seesen die B 248 in Richtung Echte. Kurz vor der Abzweigung Oldenrode kam dem 33-jährigen ein Pkw Skoda entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Fahrzeugführer des Skoda, bei dem es sich um einen 69-jährige Peiner handelte auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort mit dem Motorrad. Durch den Zusammenstoß kam der Motorradfahrer zu Fall, verletzte sich aber nur leicht. An beiden Kraftfahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5500,- EUR

Donnerstag, 24. September 2020 11:27 Uhr

Northeim (r). Die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Northeim haben am Mittwochabend eine Familie samt ihrer Haustiere aus ihrem brennenden Haus gerettet. Das Feuer wurde um 20.42 Uhr über Notruf gemeldet. In einem Büro- und Wohngebäude in der Straße An der alten Schule war der Brand im Bereich des Kellers ausgebrochen. Für mehrere Personen war infolge der massiven Rauchentwicklung jeglicher Fluchtweg über das Treppenhaus abgeschnitten. Eine Person musste deshalb durch ein Fenster, vier weitere und ein Säugling über einen Balkon gerettet werden. Die Feuerwehren setzten dazu Steckleitern und eine Drehleiter ein.

Ebenfalls gerettet wurden zwei Katzen und ein Hund. Sie kamen nach der Betreuung durch die Feuerwehr in eine Tierklinik. Parallel dazu begann die Brandbekämpfung im Kellerbereich. Was genau dort angefangen hatte, zu brennen, ermittelt die Polizei.

Aufgrund der Vielzahl von Personen mit einem Verdacht auf Rauchgasintoxikation wurde ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst und entsprechend alarmiert. Eine Vielzahl von Rettungswagen verschiedenster Organisationen war entsprechend zusammen mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Leitenden Notarzt und der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort. Alle geretteten Personen kamen in Krankenhäuser. Im Einsatz waren die Feuerwehren Hohnstedt, Edesheim, Langenholtensen und Northeim. Insgesamt waren 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.

Foto: Mennecke/ Kreisfeuerwehr

Donnerstag, 24. September 2020 10:09 Uhr

Kreis Northeim (red). An den landesweiten Schwerpunktkontrollen im ÖPNV beteiligte sich die Polizeiinspektion Northeim im gesamten Landkreis mit 13 Einsatzkräften. Konkrete Kontrollorte waren Northeim, Uslar, Hardegsen, Moringen, Katlenburg, Lindau, Bad Gandersheim und Einbeck. Insgesamt wurden 92 Omnibusse überprüft. An den jeweiligen Haltestellen hat die Polizei lediglich 10 Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Diese Verstöße ahndeten die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten mit mündlichen Verwarnungen.

Auch in diesem Handlungsfeld setzt die Polizei Northeim auf Dialog und Verständnis. Das hat sich in der Vergangenheit mit Blick auf die Pandemie mehr als bewährt. Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen das eindrucksvoll. Ungeachtet dessen stellte die Polizei fest, dass u.a. an den Haltestellen Hinweisschilder zur MNS-Tragepflicht fehlten. Hierzu finden zeitnah Gespräche mit den zuständigen Verkehrsbetrieben statt. Die Polizei zieht nach diesen Maßnahmen ein positives Zwischenfazit. Die Schülerinnen und Schüler halten sich immer mehr an die Trageverpflichtung.

Politik
Montag, 28. September 2020 15:45 Uhr
Neues Kreistagsmitglied und Umbesetzungen in Fachausschüssen
Montag, 28. September 2020 09:43 Uhr

Northeim (lpd). Der Northeimer Kreistag hat sechs neue Naturschutzgebiete ausgewiesen, indem er die Verordnungen beschlossen hat. Es handelt sich um sechs Bereiche mit mehr als 4.000 Hektar (ha) Waldfläche. Die bisherigen FFH-Gebiete „Wald am Großen Streitrodt bei Delliehausen“, „Wälder am Schäferstein und am Hohen Rott bei Verliehausen“, „Moore und Wälder im Hochsolling“, „Wälder im östlichen Solling“, "Wälder im Solling bei Lauenberg“ und „Wälder im südlichen Solling“ sind nun Naturschutzgebiete (NSG). Durch die Ausweisung der Flächen kommt der Kreistag der Verpflichtung zur hoheitlichen Sicherung von Natura 2000-Gebieten nach dem Bundesnaturschutzgesetz nach. Die in den Verordnungen enthaltenen Ver- und Gebote und die jeweils noch zu erstellenden Bewirtschaftungs- bzw. Managementpläne sollen dazu beitragen, dass neben dem Schutz prioritärer Lebensraumtypen und Arten auch den europarechtlichen Anforderungen entsprochen wird. In den Naturschutzgebieten sind alle Veränderungen und Störungen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Gebietes in seinen maßgeblichen Bestandteilen führen können, unzulässig. Die Träger öffentlicher Belange, die Naturschutzverbände und die allgemeine Öffentlichkeit wurden vor der Verabschiedung ordnungsgemäß beteiligt.

Warum sind die Gebiete so wertvoll und schützenswert? 

„Wald am Großen Streitrodt bei Delliehausen“ (228 ha)

Das Gebiet umfasst ausgedehnte bodensaure Buchenwälder mit einzelnen Alteichenbeständen auf einem Bergrücken am Südostrand des von Buntsandstein geprägten Mittelgebirges Solling. Im Südosten an die Wälder angrenzend befinden sich feuchte Wiesentäler mit Quell- und Auebereichen der Kobbeke, einem kleinen Zufluss der Espolde. Das Gebiet dient insbesondere dem Schutz und der Verbesserung der Repräsentanz des stark gefährdeten Hirschkäfers im Naturraum „Weser- und Weser-Leine-Bergland“. Die Wälder dienen als Jagdhabitat für das streng geschützte Große Mausohr und sind Lebensraum für den Schwarzspecht, die Wildkatze und den Luchs. Weitere im Gebiet nachgewiesene, als gefährdet eingestufte Pflanzenarten sind die Igel-Segge, der Sprossende Bärlapp sowie die Schriftflechte.

„Wälder am Schäferstein und am Hohen Rott bei Verliehausen“ (102 ha)

Das Naturschutzgebiet ist ein historisch alter Waldstandort in den mittleren Höhenlagen des Sollings. Der Wald umfasst bodensaure Buchen- und Eichenwälder sowie Relikte alter Eichenhutewälder. Im Solling befinden sich, neben denen im Harz, die mit Abstand größten und qualitativ bedeutendsten Vorkommen von Hainsimsen-Buchenwäldern des Berglands. Sie dienen als Nahrungs- und Jagdhabitat sowie als Fortpflanzungs- und Ruhestätte für das streng geschützte Große Mausohr und die Bechsteinfledermaus. Aus den Quellen im Gebiet entspringen der Klinkbach und der Lohbach, welche später in das FFH-Gebiet „Schwülme“ münden. In seiner heutigen Ausprägung ist das Gebiet auch Lebensraum für zahlreiche seltene oder geschützte Arten, insbesondere von auf lichte, totholzreiche Bestände angewiesenen Käferarten wie den Hirschkäfer, den Haarschildigen Halsbock und den Eichen-Werftkäfer, die Wildkatze, den Baummarder und den Iltis sowie den Feuersalamander. Zahlreiche standorttypische, auf strukturreiche Waldbestände angewiesene Vogelarten wie der Kolkrabe, der Mittelspecht, Schwarzspecht, Grauspecht und der Grünspecht sind im Gebiet heimisch. Die Tagfalterart Kaisermantel ist ebenfalls nachgewiesen.

„Moore und Wälder im Hochsolling“ (862 ha)

Das Gebiet liegt in den Tal- und Hochlagen des Mittelgebirges Solling. Es ist gekennzeichnet durch alte Bruch- und Sumpfwaldkomplexe in Kombination mit Nieder- und Übergangsmooren sowie großflächigen naturnahen Hainsimsen-Buchenwäldern. Dazu gehören die Naturwälder „Friedrichshäuser Bruch“ und „Winterlieth“ sowie die Moore Friedrichshäuser Bruch“, „Kükenbruch“ und „Appelhüttenborner-Moor“. Kleinflächig kommen naturnahe Quellbereiche, Bäche, Stillgewässer, Auen- und Quellwälder sowie Grünländer vor. Im Nordosten angrenzend befindet sich im Landkreis Holzminden ein weiteres Teilgebiet des FFH-Gebietes Wälder im Hochsolling, Hellental". Insgesamt handelt es sich um das bedeutendste Vorkommen von Hochmooren und Moorwäldern im Weser-Leine-Bergland und eines der drei größten Gebiete zur Repräsentanz der Hainsimsen-Buchenwälder in Niedersachsen dar. Das Naturschutzgebiet dient dem Großen Mausohr als Jagdhabitat und liegt im Einzugsbereich mehrerer Wochenstubenquartiere. Die Waldgebiete bieten Lebensraum für weitere Fledermausarten, die Wildkatze, den Luchs sowie zahlreichen geschützten und gefährdeten Vogelarten wie Sperlingskauz, Raufußkauz und Schwarzspecht. Das NSG hat außerdem erhebliche Bedeutung als potentieller Lebensraum für Grauspecht, Mittelspecht und Schwarzstorch. Die Wertigkeit wird darüber hinaus unter-strichen von Vorkommen zahlreicher gefährdeter Gefäßpflanzen-, Moos- und Pilzarten. 

„Wälder im östlichen Solling“ (1.479 ha)

Das Naturschutzgebiet liegt in den Tal- und Hochlagen des Mittelgebirges Solling. Es bildet einen Komplex aus großflächigen submontanen bis montanen, naturnahen Hainsimsen-Buchenwäldern auf Buntsandstein, die eine hohe Strukturvielfalt aufweisen. Auf Teilflächen sind Stiel- und Traubeneichenbestände beigemischt. In diesem Gebiet handelt es sich um den größten zusammenhängenden Komplex von Hainsimsen-Buchenwäldern im niedersächsischen Weser- und Leinebergland. Der Naturwald „Limker Strang“ ist dabei besonders hervorzuheben. Zusätzlich befinden sich mehrere wertvolle Erlen-Eschen-Wälder, mit zahlreichen, teilweise leicht anmoorigen Quellbereichen im Gebiet. Dazu gehören der „Limker Bruch“ und der Naturwald „Grasborner Bruch“. Sie speisen die im weiteren Verlauf entstehenden naturnahen Bachläufe „Wolfsbach“, „Lummerke“ und „Riepenbach“. Diese durchziehen das Gebiet und münden später in das FFH-Gebiet „Ilme“. Auf kleinen Teilflächen finden sich naturnahe und nährstoffarme Stillgewässer sowie artenreiches Grünland. Die Wälder, insbesondere die Naturwälder, sind ein wertvoller Lebensraum für waldbewohnende Arten, die auf großflächige und zusammenhängende, naturnahe, alt- und totholzreiche sowie störungsarme Waldgebiete angewiesen sind. Den Vogelarten Schwarzstorch, Schwarzspecht, Grauspecht, Mittelspecht sowie der Waldschnepfe bietet das Gebiet günstige Lebensbedingungen. Auch der Rotmilan findet hier geeignete Brutmöglichkeiten. Sperlingskauz und Raufußkauz als typische baumhöhlenbewohnende Waldvogelarten kommen ebenfalls im Gebiet vor. Die Lebensbedingungen im Wald dienen auch dem Bestand der Wildkatze und des Luchses. Zusätzlich begünstigen auch natürlich entstandene Lichtungen und strukturreiche Waldränder die Artenvielfalt, insbesondere auch für Fledermausarten wie das Große Mausohr.

"Wälder im Solling bei Lauenberg“ (322 ha) 

Das Naturschutzgebiet liegt mit seinen drei Teilgebieten am Nordostrand des von Buntsandstein geprägten Mittelgebirges Solling. Die Waldgebiete werden vorherrschend von bodensauren Eichenmischwäldern, mit in Teilen buchenreicher Ausprägung, dominiert und durch Hainsimsen-Buchenwälder ergänzt. Innerhalb des Gebietes befinden sich sehr strukturreiche Hutewald-Relikte mit über 400 Jahre alten Uralteichen. Das Gebiet ist von besonderer Bedeutung und dient insbesondere dem dauerhaften Schutz und der Verbesserung der Repräsentanz der streng geschützten Totholzkäferarten Eremit und Hirschkäfer im Naturraum „Weser- und Weser-Leine-Bergland“. Es liegt im Einzugsbereich mehrerer Wochenstubenquartiere des Großen Mausohrs und eignet sich insbesondere aufgrund der flächigen Hainsimsen-Buchenwaldpartien mit in Teilen unterwuchsarmen Hallenwaldcharakter am Birkenberg als Jagdhabitat für diese Art. Die Offenlandbereiche beschränken sich auf die Bachläufe der Ochsenwiese im Osten zwischen Großen Ohrenberg und Birkenberg sowie der Wakenbornwiese westlich des Burghals. In beiden Teilgebieten handelt es sich um naturnahe Bachabschnitte mit kleinflächigen Bereichen von feuchten Hochstaudenfluren. Im Bereich der Ochsenwiese wird dieser von einem gut ausgeprägten Erlen-Auenwald begleitet; im Bereich der Wakenbornwiese grenzen magere Flachland-Mähwiesen an den Quellbach an. Die Wälder, insbesondere die Hutewald-Relikte, sind ein wertvoller Lebensraum für waldbewohnende Arten, die auf großflächige und zusammenhängende, naturnahe, lichte, alt- und totholzreiche sowie störungsarme Waldgebiete angewiesen sind. Neben den bereits genannten zwei Totholzkäferarten sind im Gebiet zahlreiche nach der Roten Liste als gefährdet eingestufte Käferarten nachgewiesen. Auch eine erhebliche Anzahl von auf Altholzbestände angewiesene Vogelarten, darunter die mit Abstand höchste Individuenzahl von Mittel-, Klein-, Grau- und Schwarzspecht im Solling, konnten im Gebiet nachgewiesen werden. Der Schwarzstorch brütet seit mehreren Jahren erfolgreich in dem Gebiet, das sich ansonsten auch durch seine überdurchschnittlich hohe Dichte von Rotmilan- und Bussardhorsten auszeichnet. Darüber hinaus ist das Gebiet u. a. auch Lebensraum für Wildkatze, Luchs und Feuersalamander.

„Wälder im südlichen Solling“ (1.016 ha)

Es liegt in den Tal- und Hochlagen des von Buntsandstein geprägten Mittelgebirges Solling. Das Naturschutzgebiet umfasst zusammenhängende, großflächige Waldkomplexe in unterschiedlichen Höhenlagen und Ausprägungen mit Eichen und Buchenwäldern. Die Eichen-Mischwälder bestehen aus einem hohen Anteil alter Eichenbestände darunter teilweise über 200 Jahre alten Hutewaldbestände. Die überwiegend mittelalten bis alten Buchenwälder sind niedersachsenweit von besonderer Bedeutung und kommen zum Teil in hangwaldartiger Ausprägung, in südexponierter Lage am Sollinghang oberhalb der Weser vor. Hier befindet sich auch ein ehemaliger Steinbruch mit Sandstein-Felswänden und Steinschutthalden. Der Reiherbach 2 und der Hilkenbach, zwei naturnahe, sommerkalte Hügellandbäche, werden durch die zahlreichen Quellbereiche gespeist und münden bei Bodenfelde in die Weser. Die Talniederungen sind geprägt durch Erlen-Quellwälder, Auenwälder, und Galeriewälder, Hochstaudenfluren sowie Grünländer mit Nass- und Feuchtwiesenanteilen. Außerdem kommen einzelne naturnahe Stillgewässer mit wertvollen Uferbereichen vor. Eine Besonderheit ist der Hutewald im Reiherbachtal einschließlich der sogenannten „Neuen Hute“. Hier überwiegen mittelalte, alte und teilweise uralte Eichenwälder die durch Pflege und Bewirtschaftung mit Heckrindern und Exmoorponys offen gehalten werden. Für zahlreiche waldbewohnende Arten, die auf großflächige und zusammenhängende, naturnahe, lichte, alt- und totholzreiche sowie störungsarme Waldgebiete angewiesen sind, ist das Gebiet von besonderer Bedeutung. Die hier vorkommende Artenvielfalt ist einmalig und über die Landesgrenze hinaus bekannt. Geschützt und verbessert werden sollen die Repräsentanz der Fledermausarten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus sowie der totholzbewohnenden Käferarten Eremit und Hirschkäfer im Naturraum „Weser- und Weser-Leine-Bergland“. Aber auch zahlreich seltene und stark gefährdete Rote Liste Arten wie die Geburtshelferkröte, der Mädesüß-Scheckenfalter und die Gestreifte Windelschnecke sind hier heimisch.

Sonntag, 27. September 2020 09:41 Uhr

Kreis Northeim (r). „Ich wünsche allen beteiligten Kräften der Rettungsorganisationen, dass sie jetzt endlich mal durchatmen können“, sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne zur Brandserie im Stadtgebiet Einbeck. Nachdem vor einigen Wochen eine Frau und nun ein Mann festgenommen wurden, sollen sich Feuerwehr, Polizei, THW, Johanniter und DRK „wieder auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können, das sie ohnehin schon mehr als genug fordert“, so Kühne. 

„Die Brandserie hat gezeigt, dass Feuer, die außerhalb einer Ortschaft stattfinden, eine große Herausforderung für die Feuerwehr sind. Schläuche müssen über lange Wegstrecken gelegt werden, Material muss ins Gelände kommen und Wasser ist oft knapp. Diese Erkenntnis dient für mich als gute politische Grundlage, um die Investitionen in den Katastrophenschutz weiter zu unterstützen und zu intensivieren“, betont der Bundestagsabgeordnete. „Die Auslieferung von 300 Löschfahrzeugen für den Katastrophenschutz hat im vergangenen Jahr begonnen und mittlerweile auch zwei dieser Fahrzeuge, die geländegängig sind, zu uns in den Landkreis Northeim gebracht. Gerade mit Blick auf die waldreiche Region müssen wir als Bund perspektivisch überlegen, wie wir weiterhin auch andere Fahrzeuge wie Schlauchwagen oder große Tanklöschfahrzeuge beschaffen können.“ Grund für diese Überlegungen sei laut Kühne nicht nur die aktuelle Brandserie, sondern auch die zunehmenden Dürreperioden. „Die Herausforderungen für unsere Feuerwehren werden diesbezüglich größer werden. Das wurde mir jetzt wieder bei einem Besuch im Harz und den Unmengen an trockenem Totholz deutlich. Deshalb möchte ich über diese Punkte in den kommenden Monaten mit den Verantwortlichen der Feuerwehren, aber auch mit allen anderen Beteiligten im Katastrophenschutz sprechen. Ich möchte erfahren, was wir aus dieser Brandserie lernen können und wie wir auf die neuen klimatischen Herausforderungen reagieren müssen, damit ich diese Punkte mit meiner Fraktion in Berlin diskutieren und zielgerichtet die Rettungskräfte stärken kann, die sich für uns Bürgerinnen und Bürger in beeindruckender Art und Weise engagieren“, lobt Kühne. 

„Mein ausdrückliche Dank gilt der Polizei, die mit allen Mitteln unter Hochdruck nach dem Brandstifter gefahndet hat, aber auch allen Ehrenamtlichen, die sich in ihren Organisationen immer und immer wieder aufgemacht haben, um die Schäden möglichst gering zu halten. Menschen, die sich in dieser Art und Weise für den Nächsten einsetzen, sollen nach allen Möglichkeiten Unterstützung finden. Und dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, so Kühne abschließend.

Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel
Wirtschaft
Dienstag, 08. September 2020 10:48 Uhr
Corona bremst Schüler aus: Abacus hilft mit Einzelnachhilfe beim Lernen
Dienstag, 18. August 2020 10:44 Uhr

Kreis Northeim (r). Am 17. August fand im Nils Englund Ausbildungszentrum der Piller Blowers & Compressors GmbH in Moringen die „traditionelle Begrüßung“ der neuen PILLER Auszubildenden und deren Eltern statt. Anwesend waren der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne sowie der Leiter seines Wahlkreisbüros, Konstantin Mennecke, Uljana Grube (Dezernentin für Kreisentwicklung des Landkreises Northeim) und Nadia Mohseni (Industrie- und Handelskammer Hannover, Geschäftsstelle Göttingen). Nach ersten Grußworten von Stephan Merkel und Christoph Böhnisch (beide PILLER Geschäftsleitung), von Uljana Grube sowie von Nils Englund (ehemaliger Geschäftsführender PILLER Gesellschafter) führte PILLER Ausbildungsleiterin Mandy Steinmetz mit ihrem Team die zukünftigen Nachwuchskräfte durch das Ausbildungszentrum.

Mit einer Ausbildungsquote von über 10 % (zum Vergleich: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA durchschnittlich 7 %) gehört das Unternehmen Piller Blowers & Compressors zu den stärksten Berufsausbildern der Region. Trotz der COVID-19-Pandemie hat PILLER jetzt die Anzahl seiner Azubis noch erhöht. In diesem August beginnen hier 30 % mehr junge Menschen ihre Ausbildung als im vergangenen Jahr. Dies ist bemerkenswert, denn der deutsche Ausbildungsmarkt ist aufgrund von Corona stark belastet – laut Umfrage des DIHK bieten Betriebe in Industrie und Handel womöglich 7 % weniger Plätze an.

Die Piller Blowers & Compressors GmbH ist seit Jahren für ihr überdurchschnittliches Ausbildungsniveau bekannt und gilt im südlichen Niedersachsen als begehrter Lehrbetrieb. Sie bildet in diesem Jahr zum ersten Mal zeitgleich in allen sechs Berufen aus, neben klassisch gewerblichen Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker oder Zerspanungsmechaniker auch Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachinformatiker. 2021 kommt der Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker neu hinzu. „Ausbildung hatte für uns schon immer eine hohe Priorität – so sind wir in der Lage, den Mangel an qualifizierten Fachkräften abzumildern“, sagt Mandy Steinmetz. Nils Englund fügt hinzu: „Als Namensträger des Ausbildungszentrums bin ich stolz, dass dieses in meinem Sinne weitergeführt wird. Vermittlung von Wissen, gegenseitiges Fördern und die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit standen schon zu meiner Zeit im Vordergrund der Ausbildung – ganz im Sinne eines echten Familienunternehmens!“

Mit dem eigenen Ausbildungszentrum setzt PILLER gezielt auf interne Personalbeschaffung. Hier begleitet ein kompetentes Ausbildungsteam die Nachwuchskräfte von der Stunde Null bis zu ihrem Abschluss. Für das Ausbildungsjahr 2021 wird in Kürze das Bewerbungsportal jobs.piller.de eröffnet – Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. „Wir sind ständig auf der Suche nach Talenten, die bei uns eine fundierte und zukunftsgerichtete Ausbildung erhalten – das ist unser Anspruch“, so Stephan Merkel. Christoph Böhnisch ergänzt: „Wir engagieren uns hier, weil wir junge Menschen begeistern möchten. Sie sollen als qualifizierte, motivierte Beschäftigte unsere Unternehmenszukunft mitgestalten. Unsere aktuellen Ausbildungszahlen sind hinsichtlich der Corona-Krise erfreulich, und wir hoffen auch im Bewerbungsverfahren für das Ausbildungsjahr 2021 wieder neue Talente für eine Ausbildung bei PILLER gewinnen zu können.“

Foto: Piller Blowers & Compressors GmbH

 

Samstag, 15. August 2020 12:07 Uhr

Northeim/Göttingen (red). Mit dem Unternehmerfrühstück bietet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim, in Zusammenarbeit mit der IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen, bereits seit mehr als zehn Jahren eine Plattform für den Austausch, die Information und die Vernetzung regionaler Unternehmen an. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie lässt die aktuelle Lage jedoch nach wie vor kein geselliges Frühstück im gewohnten Sinne zu. Deshalb organisiert der Landkreis Northeim bereits das zweite Mal das Treffen als Online-Videokonferenz. Stattfinden wird das Unternehmerfrühstück am 26. August 2020 von 08:00 bis 09:30 Uhr. Das digitale Treffen steht dieses Mal ganz im Fokus der Landesgartenschau, die 2022 in Bad Gandersheim stattfinden wird. Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH und Kai Schönberger, verantwortlich für die Durchführungsplanung und Realisierung, werden zum Thema „Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim“ referieren. „Die Landesgartenschau bietet für Unternehmen die Plattform agile Arbeitsweisen zu erproben und zielstrebig zusammenzuarbeiten“, so Thomas Hellingrath. Das geplante Onlinetreffen ist kostenlos und per PC oder Smartphone möglich. Anmeldungen von interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern sind über www.landkreis-northeim.de oder direkt per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de möglich. Anmeldeschluss ist der 19. August 2020.

Foto: Landesgartenschau

Sport
Montag, 28. September 2020 09:48 Uhr
Torflut im Leinetal - SV Höckelheim II siegt im Nachbarschaftsderby
Montag, 14. September 2020 10:02 Uhr

Vogelbeck (hakö). Nach zahlreichen intensiven Trainingseinheiten und einem ganzen Trainingstag sowie Testspielen ist die F-Jugend des JFV Leinepolder unter der Leitung von Dennis Brieß (Foto) und Julian Brünig am Samstag in die neue Spielzeit gestartet. Im ersten Pflichtspiel in Vogelbeck mussten sich die zweitjüngsten Nachwuchskicker (7 bis 8 Jahre) des noch jungen Jugendfördervereins aus den Stammvereinen Salzderhelden, Vogelbeck, Hohnstedt, Edesheim und Hollenstedt allerdings den Freunden aus Uslar, von der JSG Uslar/Solling I, mit 3:5 geschlagen geben.

Chefcoach Dennis Brieß war von der Auftaktleistung seines Teams dennoch angetan, zeigte sich nach dem Spiel optimistisch mit Blick nach vorn: "Meine Jungs haben das auch heute wieder gut gemacht. Wir haben aber auch gesehen, da ist noch Luft nach oben. Nächste Woche geht es dann mit dem Auswärtsspiel in Hullersen gegen die JSG Ahlsburg erneut darum, das Erlernte umzusetzten, um die ersten Punkte in der Pflichtspielrunde zu sichern".

Traingszeiten der F-Jugend des JFV Leinepolder: Dienstags ab 17.30 Uhr in Vogelbeck und donnerstags ab 17.45 Uhr in Hohnstedt. www.jfv-leinepolder.de

Fotos: Dennis Brieß / Hartmut Kölling

Sonntag, 09. August 2020 11:21 Uhr

Zu einer "Schlemmertour nach Ührde" läd der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) am Sonntag, 16. August 2020, alle interessierten Radler ein. Die mittelschwere Radrundtour startet in Einbeck um 9:30 Uhr am Neuen Rathaus und hat eine Länge von 82 km. Um 10:45 Uhr besteht auch die Möglichkeit in Northeim, Alte Brauerei, sich der Gruppe anzuschließen. Dann hat die Radtour eine Länge von 45 km. Nach dem Start in Einbeck radeln wir auf dem Leine-Heide-Radweg am Polder entlang und treffen in Northeim die weiteren Teilnehmer. Von dort geht es gemeinsam weiter über Elvershausen nach Förste. Nach einer Steigung erreichen wir die Kalkberge bei Osterode. Von dort geht es bergab mit dem Ziel Ührde, wo wir eine ausgiebige Schlemmerstunde abhalten. Gestärkt für die Heimfahrt geht es über Katlenburg zurück nach Northeim oder Einbeck. Ende gegen 16 oder 18 Uhr. Die Fahrradtour wird nach den Verordnungen zu COVID-19 durchgeführt: Abstand, Hygiene, Mund-Nasen-Maske bei Pausen und Einkehr. Eine Anmeldung ist erforderlich beim Tourenleiter Martin Ruppaner, Telefon 05561-924075 oder online unter www.adfc-northeim.de, bis zum Freitag 14. August. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Teilnahme kostenlos. mehr unter www.adfc-northeim.de

Panorama
Donnerstag, 31. Januar 2019 10:00 Uhr
Neue Verkehrsverträge auf mehreren VSN-Regionalbuslinien
Mittwoch, 15. August 2018 06:00 Uhr

Region Harz (r). Zum Ausklang der Wandersaison lädt der Veranstalter des Brockenaufstieg am 15. September zum Harz-Cross ein. Die eintägige Langstreckenwanderung über 53 km und 450 Hm auf dem Premiumwanderweg Harzer-Hexen-Stieg bietet erfahrenen Wanderern eine tolle Herausforderung und viele landschaftliche Highlights. Die Teilnehmer starten am Samstag früh am Parkplatz Hexenritt in Braunlage. Dort gibt es eine kostenlose Parkmöglichkeit für PKW. Der Weg führt über Königshütte, Hasselfelde, die Harzköhlerei Stemberghaus, Treseburg und das Bodetal nach Thale im Ostharz. Die Wanderer erwartet eine fordernde und landschaftlich wunderschöne Strecke. Der Harz-Cross ist kein Wettbewerb, die Freude am Wandern in netter Gesellschaft steht im Vordergrund. An den insgesamt vier Eventstationen werden die Wanderer bestens versorgt. Mit Getränken, Suppe, Obst, Brötchen und weiteren Snacks können sie sich Energie für die weiteren Kilometer holen. Engagierte Teamer und Radscouts begleiten die Teilnehmer über die gesamte Strecke und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Ziel werden alle von einer echten Thaler Hexe würdig empfangen und können sich ihre Anstecknadel mit dem Logo des Harzer-Hexen-Stieges abholen. In geselliger Runde mit dem Helferteam und der Hexe klingt das Event gemütlich aus. Der Rücktransport nach Braunlage ist organisiert und im Startgeld enthalten. Zusätzlich buchbare Leistungen sind Übernachtung und Fußblasenversorgung.

Interessierte können sich über die Homepage des Veranstalters www.brockenaufstieg.de anmelden. Anmeldeschluss ist der 2. September 2018.

Foto: Move4life

Sonntag, 12. August 2018 06:00 Uhr

Schönhagen (r). Seit März 2018 gibt es nun schon den Escape-Room in Schönhagen. Viele Teams haben sich seitdem der Herausforderung gestellt und das Rätsel um den verschwundenen Luther gelöst. Nicht nur aus der Region kamen die Gäste, nein, von überall her aus dem Kirchenkreis und weit darüber hinaus. Durchreisende aus Stuttgart, Gäste aus Wittemberg, Theologiestudierende aus Göttingen hatten wohl die weiteste Anreise. Eins hatten alle Teams gemeinsam: Spaß.

Nun freut sich das ehrenamtliche Team, das den Escape-Room der Martin-Luther-Kirchengemeinde Schönhagen betreut, auf einen besonderen Gast. Am 23. August wird Landesbischof Ralf Meister sich den Rätseln stellen. Begleiten wird ihn dabei ein Fernsehteam von RTL Nord, das über den Raum und das Spiel des Landesbischofs berichten möchte. Natürlich können die Rätsel im Raum nicht alleine gelöst werden. Ein gutes Team ist einfach wichtig, denn viele kniffelige Rätsel werden meist nur gemeinsam gelöst. Viele Köpfe und viele Ideen sind gefragt. Gerne möchte der Landesbischof mit jungen Menschen aus der Region spielen.

Dazu sucht nun die Martin-Luther-Kirchengemeinde fünf junge Menschen im Alter von 13 bis 20 Jahren, die Lust und Zeit haben, den Bischof zu unterstützen. Los geht es am Donnerstag, dem 23. August, bereits um 14 Uhr. Wer also ab 13.30 Uhr Zeit hat, ist herzlich eingeladen, sich bei der Kirchengemeinde zu melden und sein Interesse am Escape-Spiel mit dem Landesbischof zu bekunden. Wichtig ist, dass Jugendliche unter 18 Jahren eine Erlaubnis der Eltern benötigen, dass sie beim Spiel von RTL Nord gefilmt werden dürfen und die Aufnahmen gesendet werden dürfen.

Sollten mehr als fünf Interessenten sich melden, wird das Los entscheiden. Um Anmeldung bis spätestens zum 15. August per Mail unter escape@ahlborn-xp.de wird gebeten, dabei sollen Telefonnummer, Adresse und Alter angegeben werden. Wer im Team dabei ist, wird ab dem 16. August benachrichtigt.

Foto: Leine-Solling

Dienstag, 31. Juli 2018 06:00 Uhr

Sababurg (r). Im August findet der Sababurger Tierparklauf zum zehnten Mal statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten Sie auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke.

Als vorletzter Lauf zum Reinhardwald Lauf- und Walkingcup 2018 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen.

Laufen Sie mit und erleben Sie mit Ihrer Familie einen unvergesslichen Tag im Tierpark Sababurg.

Unsere Wollschweine freuen sich auf Ihre Unterstützung!

Ihre Spende für die Wollschweine
Wollschweine wurden ursprünglich in Ungarn gezüchtet. Ihre typischen lockigen Borsten schützen sie gut vor Witterungseinflüssen, so dass sie sich hervorragend im Freien halten lassen. Als „Fettschweine“ wurden Sie im letzten Jahrhundert von magereren Sorten fast vollständig verdrängt. Der Tierpark hält eine kleine stabile Rotte in verschiedenen Farben, die sich sehr wohl fühlen und eifrig für Nachwuchs sorgen. Insbesondere die Ferkel machen allen Besuchern immer sehr große Freude. Der Erhalt alter Nutztierassen ist ein zentrales Anliegen des Tierparks Sababurg. Mit Ihrer Teilnahme am Tierparklauf leisten Sie einen tollen Beitrag zur Realisation dieses wichtigen Projektes.

Die Laufstrecken
Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Vom Einsteiger bis zum „Profi“ – es ist für jeden etwas dabei!

Halbmarathon
Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2002 und älter möglich.

10 km-Strecke
Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zwei Mal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2004 und älter möglich.

5 km-Strecke und 5 km-Walking
Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2008 und älter möglich.

Schüler 1.000 m und Bambini 500 m
Die Schüler und die Bambinis laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2011 und jünger werten wir als Bambini.

Klasseneinteilung
Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in 11 Altersklassen

Kinder ab Jahrgang 2011 und jünger werten wir als Bambini.

Startzeiten:
Halbmarathon 09:00 Uhr
Bambini 500 m 09:10 Uhr
Schüler 1.000 m 09:30 Uhr
10 km-Strecke 10:00 Uhr
5 km-Strecke 10:15 Uhr
5 km-Walking 10:20 Uhr

Verbindliche Anmeldung bitte bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes! Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld
Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15,00 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1999 starten für 2,00 €. Das Startgeld zahlen Sie bitte direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:00 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten.

Ein großer Anteil des Startgeldes fließt direkt in die Unterstützung der Wollschweine. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Der Lauf findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldungen
Eine Voranmeldung ist online über www.tierparklauf.de bis zum 17.08.2018 möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen.

Veranstalter
Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen Mit freundlicher Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Weitere Informationen finden Sie unter: www.tierparklauf.de

Sanitäre Einrichtungen
Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten.

Medizinische Betreuung
DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Machen Sie mit! Laufen Sie mit und erleben Sie mit Ihrer Familie einen unvergesslichen Tag im Tierpark Sababurg!

  

Fotos: Tierpark Sababurg

Sonntag, 29. Juli 2018 06:00 Uhr

Göttingen (r). Am Samstag, dem 4. August 2018 ab 20 Uhr startet Rock am Kauf Park in die nächste Runde! Zum bereits 16. Mal findet der größte Bandnachwuchs-Wettbewerb in der Region statt. Im Rahmen des Contests Rock am Kauf Park treten drei ausgewählte Nachwuchsbands in einem musikalischen Wettstreit gegeneinander an:

1. Surlife
2. Wasted Act
3. Freight Yard

Im Anschluss kürt die Fach-Jury die Gewinnerband. Mit dabei der Fernsehmoderator, DFB-Stadionsprecher und Antenne Niedersachsen Wochenende-Moderator Andreas Wurm, der die Künstler und Besucher durch einen spektakulären Abend führen wird. Die Gewinnerband erhält einen Studioaufnahmetag am 17. Oktober 2018 in den Peppermint-Studios in Hannover und einen Auftritt auf dem KWP-Festival am 18. August in Göttingen.

Am Abend findet zudem ein großes Gewinnspiel für alle Besucher statt. In den Umbaupausen gibt es tolle Liveauftritte auf der Kolonnaden-Stage der Göttinger Dance Company. Selbstverständlich wird es ein umfangreiches gastronomisches Angebot, ergänzt durch eine internationale Food Truck-Meile, geben, sodass auch der kulinarische Genuss bei den Besuchern nicht zu kurz kommt.

Zu Rock am Kauf Park ist ein kostenloser Buspendeldienst eingerichtet. Am 4. August fahren die Busse von Bahnhof Bussteig D zum Kauf Park um 19 Uhr, 19:30 Uhr und 20 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt vom Kauf Park zum Bahnhof Bussteig D um 23 Uhr, 23:30 Uhr, 24 Uhr und direkt nach Veranstaltungsende.

Umsonst & draußen & live findet Rock am Kauf Park mit der Unterstützung namhafter Sponsoren statt: Die Volksbank Kassel Göttingen, Sound & Vision, Coca-Cola, Antenne Niedersachsen, Göttinger Tageblatt, Warsteiner Brauhaus, Catering- & Veranstaltungsservice Oppermann und das Autohaus DiT unterstützen diese einzigartige Nachwuchsförderung. Ein großartiges Potential von vielen Musikbands ist in der Region Südniedersachsen vorhanden. Die drei besten haben die Chance, sich professionell darzustellen.

Bevor die große Rock am Kauf Park-Bühne von den Nachwuchstalenten in Beschlag genommen wird, findet am Mittag ab 11 Uhr ein großes Open-Air-Schlagerfestival statt: Anita und Alexandra Hofmann, Anni Perka, Laura Wilde, Marina Koller, Verena und Nadine, Natalie Lament, Die Himmelsstürmer, Daniela Alfinito, Norman Langen, NIC, Andreas Hammerschmidt, Leo Rojas und Stefan Micha sind zu Gast und geben im Anschluss eine große Autogrammstunde. Am Vorabend findet zusätzlich ab 17:30 Uhr das Franziska Open-Air auf der großen Außenbühne des Kauf Parks statt.

Am 3. sowie 4. August bietet der Kauf Park Musikauftritte für Jung und Alt und lädt herzlich dazu ein.

Foto: Redaktion

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