Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 16. April 2021 15:57 Uhr
BRINGS-Konzert in Bredenborn abgesagt – Kartenrückgabe bis 30.April möglich
Freitag, 16. April 2021 11:15 Uhr

Kreis Northeim (r). Die Jugendarbeitet leidet unter der Corona-Pandemie. Veranstaltungen unterschiedlichster Art, Gruppentreffen, Freizeiten, Kulturangebote oder Bildungsmaßnahmen finden nicht oder seltener statt. Der Landkreis Northeim unterstützt entsprechende Projekte, jetzt mit insgesamt 100.000 Euro. Seit Beginn der Pandemie setzen sich die Jugendpflegen im Landkreis Northeim und der Kreisjugendring mit den Herausforderungen auseinander. Damit wertvolle Strukturen in der Kinder- und Jugendarbeit nicht zerbrechen, müssen neue, innovative Konzepte, Projekte und Ideen entwickelt werden. 

„Wir brauchen neue Freiräume, Bewegungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen, die unter Corona-Bedingungen möglich sind, aber auch unter normalen Bedingungen den Herausforderungen der Jugendarbeit gewachsen sind“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Seit März konnten Vereine, Verbände, Organisationen und Jugendringe ihre Ideen und Projekte beim Kreisjugendring einreichen, der dann eine Förderempfehlung ausgesprochen hat. Jetzt werden die ersten Förderbescheide versendet. Folgende Projekte dürfen sich auf eine finanzielle Unterstützung freuen: 

Das Jugendrotkreuz Einbeck erhält 13.382,39 Euro für seine Idee „Herzensretter 2.0 – die Rettung der Schulsanitätsdienste“. Die Kreisjugendfeuerwehr Northeim möchte einen Bus aufrüsten, um Jugendarbeit flexibel und digital dezentral im gesamten Kreisgebiet durchführen zu können. Dafür erhält sie 20.479 Euro. 

Um ihre Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zu digitalisieren, erhält die Stadtjugendpflege Northeim 1.500 Euro. Auch die Stadtjugendpflege Moringen bekommt 3.410 Euro für ein Streaming- und Onlinevideostudio im Kinder- und Jugendtreff Nest. Die Jugendfeuerwehr Hohnstedt möchte ein Zelt beschaffen, um auch im Freien Veranstaltungen und Treffen durchführen zu können. Dafür erhält sie 1.350 Euro. Damit das Jugendcafé umgestaltet und digitalisiert werden kann, erhält der Stadtjugendring Bad Gandersheim 9.545,21 Euro. 

Das Kinder- und Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Northeim möchte Möbel anschaffen, die im Freien aufgestellt und entsprechend für Veranstaltungen oder Treffen genutzt werden können. Dafür erhält es 1.500 Euro. Beschlossen hat die Gesamtmaßnahme der Kreisausschuss, die aus einem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion resultiert, bereits Anfang Februar. Die Haushaltsmittel wurden aus dem letzten Jahr übertragen. Sie stehen zur Verfügung, da sie pandemiebedingt nicht abgerufen wurden. 

„Weitere Anträge in Höhe von insgesamt rund 40.000 Euro sind bereits beim Kreisjugendring angekündigt. Diese Schnelligkeit zeigt uns, dass die finanzielle Unterstützung gebraucht wird“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die von der Qualität der eingereichten Konzepte überzeugt ist.

Mittwoch, 14. April 2021 10:58 Uhr

Kreis Northeim (r). In der Woche vom 19.04.2021 bis 25.04.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen: Montag: Raum Northeim; Dienstag: Raum Einbeck; Mittwoch: Raum Katlenburg-Lindau; Donnerstag: Raum Dassel; Freitag: Raum Bad Gandersheim; Samstag: Raum Kalefeld. Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Northeim eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

Mittwoch, 14. April 2021 10:52 Uhr

Northeim (r). Das Northeimer Medienzentrum kann während der bekannten Öffnungszeiten ab Montag, 12. April wieder persönlich besucht werden, vorausgesetzt die Corona-Zahlen lassen dies zu. Dafür muss zwingend vorher telefonisch ein Besuchs-Termin unter der Telefonnummer 05551 986660 vereinbart werden. Wichtig ist die genaue Personenzahl der Besuchenden, auch der Kinder. Dabei gelten die aktuellen Corona-Regeln. Die großen und kleinen Gäste können für 20 Minuten im Medienangebot stöbern und ausleihen. Wer nur Medien abgeben oder die Jahresgebühr bezahlen möchte, braucht auch einen Termin. Die Computer-Arbeitsplätze und das Kopiergerät stehen noch nicht zur Verfügung. 

Öffnungszeiten:

Montag: 10.00-13.00 & 14.00-16:30 Uhr 

Dienstag: 10.00-13.00 & 14.00-16:30 Uhr 

Mittwoch: 08.30-12.30 Uhr 

Donnerstag: 13.00-18.00 Uhr (in den Schulferien nur bis 16.30 Uhr) 

Freitag: 10.00-13.00 & 14.00-16.30 Uhr

Foto: Stadt Northeim

Dienstag, 13. April 2021 12:40 Uhr

Northeim (r). Am Freitag, den 7. Mai bietet Bürgermeister Simon Hartmann von 16:00 – 18:00 Uhr die erste digitale Kinder- und Jugendsprechstunde an. Über das kostenlose Programm GoToMeeting kann man mit Simon Hartmann ins Gespräch kommen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten dadurch die Gelegenheit, Anregungen, Ideen und/oder Beschwerden mitzuteilen. Anmelden kann man sich per Mail unter folgender Adresse: loheide@jugendzentrum-northeim.de. In der Anmeldung sollte kurz das Thema benannt werden. Anmeldeschluss ist der 05.05.2021 um 17:00 Uhr.

COVID-19
Freitag, 16. April 2021 11:09 Uhr
Corona im Kreis Northeim: 7-Tages-Inzidenz bei 57,5
Donnerstag, 15. April 2021 12:11 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.893 (+25) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.696 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 60,5 (80 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 154 (+23) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 13 (+3), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 16 (+3), 

Einbeck 33 (+6), 

Hardegsen 11 (+1), 

Kalefeld 3 (0), 

Katlenburg-Lindau 8 (0), 

Moringen 4 (0), 

Nörten-Hardenberg 19 (+3), 

Northeim 39 (+6) und 

Uslar 6 (+1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 17.262 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Mittwoch, 14. April 2021 11:55 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.868 (+15) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.694 (+14) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 59,7 (79 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 131 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 10 (-1), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 13 (+2), 

Einbeck 27 (-4), 

Hardegsen 10 (-3), 

Kalefeld 3 (+1), 

Katlenburg-Lindau 8 (+1), 

Moringen 4 (-1), 

Nörten-Hardenberg 16 (+1), 

Northeim 33 (+4) und 

Uslar 5 (+1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 17.262 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum erhalten.

Dienstag, 13. April 2021 13:34 Uhr

Northeim/Göttingen: Die Ambulanten Hilfen und Betreuungsvereine des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. haben eine Spende mit 3.200 OP-Masken zur Weitergabe an die Klienten erhalten. Vermittler der Spende ist der Selbsthilfeverein Körperbehinderter Göttingen e. V. Koordinatorin Beate Weske: „Wir sind sehr dankbar, dass die Spenden bei den hilfebedürftigen Menschen mit Behinderung in der Grundsicherung angekommen sind. Unser Expertenteam begleitet die Menschen, die teilweise Psychiatrieerfahrungen haben, in ein weitgehend selbst bestimmtes Leben. Und manchmal scheitert es an vermeintlichen Kleinigkeiten, wie eine Maske, damit der Weg in den Supermarkt möglich ist.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

Dienstag, 13. April 2021 12:36 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.853 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.680 (+17) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 50,6 (67 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 130 (-16) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 11 (-2), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 11 (0), 

Einbeck 31 (-5), 

Hardegsen 13 (-3),

Kalefeld 2 (0), 

Katlenburg-Lindau 7 (0), 

Moringen 5 (0), 

Nörten-Hardenberg 15 (-1), 

Northeim 29 (-4) und 

Uslar 4 (-1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 16.605 Personen (Stand: 9.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 9.4.2021) im Impfzentrum erhalten.

Blaulicht
Freitag, 16. April 2021 10:57 Uhr
Katalysator aus Pkw entwendet
Freitag, 16. April 2021 10:52 Uhr

Northeim (r). Unbekannte Täter entsorgten erneut illegal ca. 50 Altreifen in einem Graben an der K 406 zwischen Höckelheim und Hollenstedt. Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Altreifen in der Nacht zu Freitag im Vorbeifahren entdeckt und die Polizei verständigt. Aufgrund der Auffindesituation der Reifen geht die Northeimer Polizei davon aus, dass die Reifen aus einem fahrenden Fahrzeug heraus entsorgt wurden. Am Mittwoch, 14.04.21, kam es ebenfalls zu einer widerrechtlichen Altreifenentsorgung im Waldgebiet zwischen Sievershausen und Silberborn/ Neuhaus im Solling. Zeugenhinweise zu der erneuten illegalen Altreifenentsorgung nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.

Foto: Polizei

Donnerstag, 15. April 2021 12:27 Uhr

Kreiensen/ Bad Gandersheim (r). Am Mittwoch, 14.04.21, gegen 10.25 Uhr meldete sich eine 53-jährige Geschädigte aus Bad Gandersheim bei der Polizei und teilt mit, dass sie kurz zuvor eine männliche Person bei einem versuchten Fahrraddiebstahl in Kreiensen am Bahnhof beobachtet habe. Des Weiteren sei ihr eigenes Fahrrad, welches sie zwei Stunden zuvor am Bahnhof abgestellt habe, verschwunden. Eine Beschreibung des Tatverdächtigen führte zum Auffinden einer 52-jährigen männlichen Person aus Bad Gandersheim in einem im Bahnhof Kreiensen wartenden Zug. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung des 52-Jährigen von über 2,5 Promille, wurde die Person nach Feststellung der Personalien nach Hause verbracht. An der Wohnanschrift des Tatverdächtigen konnte denn das Fahrrad der 53-jährigen Geschädigten aufgefunden werden, womit sich auch der angezeigte Diebstahl des Fahrrades der 53-Jährigen durch den Tatverdächtigen erhärtete. Gegen den Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen weiterer Ermittlungen wurde der Bahnhof in Kreiensen gegen 15.45 Uhr erneut durch die Beamten der Polizei Bad Gandersheim angefahren. Auf der Anfahrt fiel den Beamten der Tatverdächtige ein weiteres Mal auf. Diesmal konnte er fahrend auf einem schwarzen, neuwertigen Herrenrad angetroffen werden. Eine erneute Kontrolle des Tatverdächtigen ergab, dass er wiederum ein Fahrrad vom Bahnhof in Kreiensen entwendet hat. Weiterhin war die Alkoholisierung des 52-Jährigen so erheblich, dass in dem Zustand auch das Führen eines Fahrrades nicht erlaubt ist. Es wurden Strafanzeigen wegen besonders schweren Fall des Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Donnerstag, 15. April 2021 12:17 Uhr

Bad Gandersheim (r). In der Zeit von Dienstag, 13.04.21, 22.00 Uhr - Mittwoch, 14.04.21, 10.00 Uhr versuchte ein bislang unbekannter Täter in ein, in Bad Gandersheim, Hachenhausen gelegenes Wohnhaus zu gelangen. In dem oben genannten Tatzeitraum versuchten der oder die Täter mittels Hebelwerkzeug die Eingangstür des Wohnhauses gewaltsam zu öffnen, was jedoch aufgrund einer zusätzlichen Sicherung misslang. Durch den Einbruchsversuch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300,- EUR. Zeugen, die in dem genannten Zeitraum in Hachenhausen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 15. April 2021 10:39 Uhr

Kreis Northeim (r). Im Brandfall kann jede Sekunde zählen, insbesondere dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Die jüngsten Brände in der Kreisstadt Northeim haben aber auch die Feuerwehr immer wieder vor eine Herausforderung gestellt: zugeparkte Hydranten. Wer denkt, die Feuerwehr bringt immer selbst Wasser mit zum Einsatzort, hat damit grundsätzlich nicht unrecht. "Im Falle eines Feuers haben wir zwar Fahrzeuge, die Löschwasser mit sich führen, das sind meist 2000 bis 5000 Liter. Bei einem ausgedehnten Zimmerbrand ist diese Menge an Wasser aber schnell, innerhalb von Minuten aufgebraucht und wir müssen auf Wasserentnahmestellen wie dem Hydranten zurückgreifen“, erklärt Rouven Goldberg, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Northeim. Deshalb sind die Brandschützer auf das Hydrantennetz angewiesen. Hier gibt es zwei verschiedene Arten. „Die Überflurhydranten kennen viele als die klassischen, roten Hydranten, die sich an vielen Orten unserer Stadt wiederfinden. Die in hundertfacher Zahl vorhandenen Unterflurhydranten sind aber unter der Erde und deshalb für die Bürgerinnen und Bürger meist unsichtbar“, so Goldberg.

Die oftmals auf der Straße oder im Bürgersteig eingelassenen Unterflurhydranten werden durch ein rot umrandetes Schild in der näheren Umgebung, meist an Straßenlampen, kenntlich gemacht. Geht man die angegebene Strecke ab, erkennt man auf dem Boden einen ovalen schwarz-braunen Deckel. "Es ist wichtig, dass diese Unterflurhydranten nicht durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind, sonst verlieren wir wertvolle Zeit. Daher unsere Bitte: Überprüfen Sie beim Abstellen des Fahrzeuges, ob Sie auf einem solchen ovalen Deckel stehen. Hinweise liefern die besagten Schilder.“ Nicht zuletzt bei einem Zimmerbrand in der Northeimer Altstadt vor wenigen Wochen, bestand ein derartiges Problem, sodass die Northeimer Einsatzkräfte erst freie Hydranten suchen mussten. "Es ging dabei wertvolle Zeit verloren und eine längere Wasserförderstrecke musste mit personellem Aufwand aufgebaut werden“, so der Ortsbrandmeister. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es dabei ein leichtes, den Brandschützern zu helfen. „Mit dem einfachen Blick um und unter das Auto können Sie im Ernstfall mithelfen, Leben zu retten. Vielen Dank dafür!“

Foto: Mennecke/ Kreisfeuerwehr Northeim

Politik
Dienstag, 06. April 2021 10:52 Uhr
SPD im Kreistag möchte Förderunterricht durch KVHS
Mittwoch, 17. März 2021 09:15 Uhr

Einbeck (red). Viele Betriebe sind von der Pandemie und den Folgen betroffen. Besonders bei Handel und Dienstleistungen, vor allem in den Innenstädten, sind schon massive Folgen festzustellen. Kommen die Wirtschaftshilfen an? Wie kann den Antragstellern geholfen werden? Was soll – was muss die Politik tun. Wie ist die Situation in Südniedersachsen, insbesondere die aktuelle während der Coronapandemie?

Guido Langemann, Finanzexperte der IHK Hannover, stellte in der Online Veranstaltung von Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter aus Einbeck, einige Schlaglichter vor. Grundsätzlich gehe der Anteil des stationären Einzelhandels in den Innenstädten zurück. Dies sei eine Entwicklung, die es vor Corona schon gegeben habe.

Die Corona-Pandemie allerdings sei ein Brandbeschleuniger für diesen Strukturwandel. Bemerkenswert sei allerdings, dass die Einzelhandelsflächen gesamt zunehmen. Die erwartete Geschäftslage sei für viele Branchen eher schlecht. Die umsatzstarken Tage am Ende des Jahres fehlten. Der Onlinehandel sei vor allem für den Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik eine Herausforderung, da es eine starke Konkurrenzsituation gäbe. Die Innenstadt müsse sich zu einem multifunktionalen Raum wandeln. In der Innenstadt müsse es mehr Wohnraum geben, Raum zum Einkaufen und Raum zum Erleben. Nur so ließen sich zunehmende Leerstände vermeiden.

Sonntagsöffnungen seien zum Beispiel werbewirksam für die gesamte Innenstadt. „Der Vortrag zeigt eindeutig, wie ernst die Situation in den Innenstädten ist. Die Politik auf Landesebene muss klare Vorgaben für alle Branchen schaffen. Dabei muss es darum gehen, wie infektionssicher Öffnungen ermöglicht werden können. Das Verordnungschaos, das man zurzeit feststellen muss, kann kaum jemand nachvollziehen und kostet Vertrauen in der Krise. Öffnungen seien möglich, dies haben die Sommermonate gezeigt“, so Christian Grascha. Die Politik müsse alles leisten, um Kontakte sicherer zu gestalten und stärker auf die Eigenverantwortung der Bürger- und Bürgerinnen vertrauen.

Foto: FDP

Dienstag, 16. März 2021 09:22 Uhr

Northeim (red). Genau sechs Monate vor der Stadtratswahl am 12. September haben die Northeimer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten am vergangenen Freitag, den 12. März 2021 ihren Entwurf für das Stadtwahlprogramm der SPD präsentiert. Vorgestellt wurde der Entwurf, der nun zur Beratung in die Parteigremien gehen und bei der Stadtwahlkonferenz im Juni beschlossen werden soll, von den Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Northeim und der SPD-Ratsfraktion, Sebastian Penno und Marek Wischnewski. 

Drei Kernbereiche im Programm

Das Wahlprogramm der Northeimer SPD umfasst dabei drei Kernbereiche: gute Bildung, zukunftsfähige Infrastruktur und soziale Nachhaltigkeit. Der Bereich „Gute Bildung“ umfasst unter anderem Punkte zu den städtischen Kitas und Grundschulen, aber auch Punkte zur Jugendarbeit und zum Sport. So sprechen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten beispielsweise für den Ersatzneubau der Schuhwallhalle und die dortige Errichtung der Skateranlage aus. „Gute Bildung, eine umfassende Jugendarbeit und ein umfangreiches Sportangebot sind ureigene Themen der Sozialdemokratie“, erklärt Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Penno. 

Unter den Bereich „Zukunftsfähige Infrastruktur“ fallen Punkte wie die Innenstadtsanierung, die Vermarktung Northeims und touristischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, darüber hinaus positioniert sich die Northeimer SPD auch bei Themen wie Neubaugebieten oder öffentlicher Personennahverkehr. „Wir wollen unsere Stadt weiterentwickeln und attraktiv gestalten. Deshalb orientieren wir uns an den Bedarfen unserer Einwohnerinnen und Einwohner, in der Kernstadt UND den Ortschaften“, so Fraktionsvorsitzender Marek Wischnewski.

Dritter Bereich ist die „Soziale Nachhaltigkeit“, bei dem Punkte wie Klimaschutz, erneuerbare Energien, aber auch gesellschaftlicher Zusammenhalt und konstruktives Miteinander eine Rolle spielen. „Gerade in den letzten Monaten ist deutlich geworden, wie wichtig ein wertschätzender Umgang und eine konstruktive Atmosphäre auch in der Northeimer Politik ist. Das zunehmende Misstrauen und der Kontrollwahn von einigen Ratsmitgliedern gegenüber der gut arbeitenden Verwaltung ist besorgniserregend“, kommentiert Marek Wischnewski.

Für unaufgeregte Politik und gegen Populismus

Wischnewski weiter: „Der Drang, als Rat jeden noch so kleinen Schritt der Verwaltung massiv zu kontrollieren, hat sich in letzter Zeit im Northeimer Rat breit gemacht, zeugt jedoch von einem für uns falschen Verständnis von Kommunalpolitik. Der Rat als Teil der Verwaltung gibt dieser die politischen Leitlinien vor. Mitnichten entsprechen Rat und Verwaltung Opposition und Regierung. Deshalb stehen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für eine verlässliche Zusammenarbeit mit der Verwaltung, um unsere Stadt bestmöglich zu entwickeln.“

„Leider nehmen auch die populistischen Töne im Rat zu und das bis hin zur Mitte des politischen Spektrums. Eine erschreckende Entwicklung, die sachliches Handeln erschwert. Wenn rechtliche Grundlagen als Maßstab für Entscheidungen nicht mehr an erster Stelle stehen, sondern möglichst populistische Forderungen als plumpe Masche, um Wählerstimmen zu gewinnen, dann wird eine Mehrheitsfindung im Rat immer schwieriger“, äußert sich Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Penno besorgt. „Die wenigen besonnenen Stimmen haben es dann in ihren Fraktionen mit Sicherheit auch nicht einfach“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Marek Wischnewski.

Verlässliche Mehrheit das Wahlziel 

Um Zukunftsprojekte wie den Ersatzneubau der Schuhwallhalle und das dortige Sportzentrum, die Erschließung von neuen Bau- und Industriegebieten, sowie ein positives Image unserer Stadt durchzusetzen, braucht es eine verlässliche Mehrheit im nächsten Northeimer Rat. „Verlässlich bedeutet dabei nicht nur, eine rechnerische Mehrheit zu haben, sondern auch, konstruktive Partnerinnen und Partner für eine Mehrheitsfindung zu haben“, meint Marek Wischnewski. Und Sebastian Penno ergänzt abschließend: Eine starke SPD-Fraktion ist ein Garant für eine verlässliche und sachorientierte Politik im Northeimer Rat. Deshalb wollen wir auch zukünftig stärkste Fraktion sein, um populistischen Anwandlungen und destruktivem Verhalten mit ruhigem und konstruktivem Handeln weiterhin entschlossen entgegenzutreten.“

Wirtschaft
Mittwoch, 17. März 2021 08:58 Uhr
Johanniter und Einbecker Bürgerspital schließen Kooperationsvertrag
Samstag, 13. März 2021 11:17 Uhr

Seesen (red). Die Asklepios Kliniken in der Region Harz (Asklepios Harzkliniken und Asklepios Klinik Schildautal, Seesen) haben den Service ihrer „Medizinischen Versorgungszentren“ (MVZ) erweitert und stärken so die ambulante Versorgung der Patienten und damit auch den Gesundheitsstandort noch weiter. Außerdem gibt es Veränderungen bei einigen der Ärzte*innen in den Fachbereichen und in der Leitung des MVZ. Die Details: - Das MVZ Harz am Standort Goslar wurde nunmehr um den Fachbereich „Neurochirurgie“ erweitert: Prof. Dr. med. Matthias Kirsch und Dr. med. Carlo Morgenroth aus dem MVZ Seesen sind abwechselnd jeden Mittwoch nun auch dort tätig.

  • Erik Hintze, Facharzt für Gefäßchirurgie und neuer ärztlicher Leiter des MVZ Seesen, betreut nun die Gefäßchirurgie am MVZ Seesen. Donnerstags ist Hintze im MVZ Harz am Standort Goslar vor Ort.
  • Dr. med. Jelena Toldi-Grozdanovic, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hat ihre Weiterbildung zur Psychotherapie erfolgreich absolviert und bietet nun in Goslar Gesprächstherapien im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde an.
  • Am MVZ Standort in Goslar ist der Fachbereich Innere Medizin erweitert worden, die Fachrichtung Innere Medizin und Pneumologie wurde ganz neu etabliert. Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Sinnecker, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, eröffneten bereits zum 1. Juli 2020 ein kardiologisch-pneumologisches Zentrum in den Räumen des MVZ Harz.
  • Die Leitung des MVZ haben als „Doppelspitze“ Priv.-Doz. Dr. med. Sinnecker, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, übernommen. Der bisherige MVZ-Leiter, Helmut Voelcker wechselte in den Ruhestand, Dr. med. Thomas Peterson übernahm dort Anfang des Jahres die Funktion als Chirurg und D-Arzt. 

„Wir freuen uns, dass wir im Asklepios MVZ Harz und im MVZ Seesen in der Region nun unsere umfangreichere ambulante Versorgung weiter ausbauen können“, sagt Peggy Jakob, kaufmännische Leitung und Prokuristin der Asklepios MVZ Niedersachsen GmbH. Medizinische Versorgungszentren Medizinische Versorgungszentren sind Einrichtungen, in denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen Patienten gemeinsam versorgen. Die Idee hinter dem MVZ: Patienten erhalten so eine umfassende Versorgung aus „Erster Hand“, wie in einer Gemeinschaftspraxis gibt es alles „unter einem Dach“.

Dieser gemeinsame Standort hat den Vorteil, dass sich Disziplinen wie beispielsweise Unfallchirurgie, Arbeitsunfälle, Orthopädie, Gefäßchirurgie, und Sportmedizin noch besser miteinander vernetzen können. Die Wege für Patienten sind kürzer. Sollte eine Krankenhausbehandlung notwendig sein, ist eine direkte Terminkoordination über die Praxen möglich.

Foto: Asklepios Kliniken

Freitag, 12. März 2021 13:14 Uhr

Landkreis Northeim (red). In Corona-Zeiten ist bekanntlich vieles anders, vieles neu. Das gilt auch für die Informationsangebote über die Themen Berufswahl und Ausbildungssuche, die derzeit insbesondere online bereitstehen. Doch unabhängig von Corona gilt: Der Start in den Beruf sollte gut vorbereitet werden. Das gilt sowohl für die Ausbildungs- oder Studienwahl selbst, als auch für die Bewerbungsphase.

Um Jugendliche beim Übergang Schule – Beruf kurzfristig zu unterstützen und Fragen zu beantworten, bietet die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Göttingen in der Woche der Ausbildung zwei telefonische Sprechtage an. Am Montag, 15. März, und am Donnerstag, 18. März, stehen die Berufsberater und Studienberaterinnen von 10:00 bis 16:00 Uhr für alle Fragen rund um die Themen Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungsverfahren, oder Überbrückungsangebote zur Verfügung. Telefonisch können die Fragen unter 0551 / 520-350 persönlich gestellt werden.

Für grundsätzliche Orientierungsgespräche zur Berufswahl sollte man sich Zeit nehmen und am besten einen persönlichen Beratungstermin nutzen. Denn die Frage nach dem passenden Berufsfeld, in dem die eigenen Talente optimal eingesetzt werden können, lässt sich nicht zwischen Tür und Angel beantworten. Hierfür sollte ein individueller Termin vereinbart werden. Das geht natürlich im Rahmen der Telefonsprechstunde, aber auch per E-Mail an goettingen.berufsberatung@arbeitsagentur.de

Foto: red

Sport
Dienstag, 30. März 2021 13:12 Uhr
Kurt „Kurtchen“ Krauß wird 80 Jahre
Dienstag, 23. März 2021 09:17 Uhr

Northeim (red). Der NHC präsentiert seinen fünften Neuzugang für sein 3. Liga-Team. Mit dem 30-jährigen Jan-Niklas Falkenhain kommt ein alter Bekannter von der HSG Rhumetal zurück zum NHC. „Falke“ soll mit seiner Erfahrung, seinem schnellen Armzug und seinem guten Spielverständnis für Entlastung auf den Halbpositionen im Rückraum sorgen. „Die Corona-Zeit bringt nicht nur negative Dinge mit sich, sondern gibt einem auch Zeit, etwas zu reflektieren. Ich möchte handballerisch noch einmal angreifen und an die Leistungsgrenze gehen. Der Kontakt zum NHC ist nie richtig abgerissen, auch weil ich privat sehr gut mit Christian Stöpler befreundet bin. Ich freue mich auf die 3. Liga, ein professionelles Umfeld und auf einen jungen, talentierten und motivierten Kader“, so Jan-Niklas. Der NHC freut sich über diese Rückkehr und heißt Jan-Niklas Falkenhain herzlich willkommen in der NHC-Familie.

Foto: NHC

Montag, 22. März 2021 09:14 Uhr

Northeim (red). Zwei weitere Neuzugänge hat der Northeimer HC nun für die kommende 3. Liga-Saison vorgestellt. Einerseits konnte Yannis Pätz für das Tor verpflichtet werden, andererseits wurde mit Joe Schuster ein 20-jähriger Luxemburger geholt. 

Yannis Pätz kommt aus der A-Jugend Bundesliga vom TSV Burgdorf. Der 18-Jährige begann in der E-Jugend beim MTV Moringen mit dem Handball spielen und wechselte in der C-Jugend zum NHC. Danach wechselte er für Jahre ins Internat nach Hannover.

„Nach guten Gesprächen mit Carsten Barnkothe und Oliver Kirch war ich von der Perspektive im NHC überzeugt und konnte mich so leicht für Northeim entscheiden“, so Pätz. Er will viel lernen und das Beste aus sich und dem NHC herausholen. Wir freuen uns auf einen motivierten und top ausgebildeten jungen Torwart für mindestens zwei Jahre im NHC.

„Ich bin in der C-Jugend vom MTV Moringen zum NHC gewechselt und habe von dort meine sportliche Laufbahn gestartet. HRSN, HVN und4 Jahre im Lotto-Sportinternat. Als jetzt die Anfrage kam, war es für mich keine Frage zum alten Verein zurückzukehren. Hier kenne ich Spieler, Trainer und die Vereinsstruktur stimmt. Mein Ziel mit dem NHC ist, die 3. Bundesliga zu halten. Mich immer weiterzuentwickeln und das bestmögliche aus mir herauszuholen“; so Pätz.

Mit Joe Schuster schließt sich zudem ein 20-jähriger Luxemburger dem NHC an. Der Nationalspieler wechselt vom VfL Gummersbach nach Northeim. Mit seinem Gardemaß von 1,95 Metern bei 100 Kilogramm bringt er genau die körperlichen Voraussetzungen mit, um den NHC im Innenblock in der Deckung zu verstärken. Im Angriff spielt der Student im Rückraum auf einer Halbposition. Angefangen hat Joe Schuster mit dem Handball spielen in Petingen, ging aber sehr früh nach Düdelingen. Zum Handball kam er durch seinen Vater, der Jahre lang im Tor gespielt hat und durch seinen Bruder. Zum VfL nach Gummersbach kam er mit der Hilfe von Erwin Reinacher, der jedes Jahr ein Handballcamp in Düdelingen organisiert. Er hatte den Kontakt zu Maik Wallach, der zu der Zeit Jugendkoordinator und A-Jugend Trainer beim VfL war hergestellt. Nach mehreren Probetrainings entschied er sich für Gummersbach.

Der NHC bemühte sich bereits vor der letzten Saison um Schuster, jedoch konnte durch die Pandemie kein richtiger Kontakt aufgebaut werden und er konnte sich kein richtiges Bild vom Verein machen. In diesem Jahr erfolgte dann frühzeitig vonseiten des NHC der zweite Versuch. Dieses erneute Interesse gefiel Joe.

„Northeim finde ich interessant, da es eine sehr junge Mannschaft hat, die sich weiterentwickeln will und Lust hat Handball zu spielen. Des Weiteren ist es für mich eine neue Herausforderung und ein neuer Schritt in meiner Entwicklung. Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv. Ich wurde sehr herzlich empfangen und durch die offenen Gespräche habe ich mich sofort Heimisch gefühlt", so Joe.

Joe Schuster (li.).

Foto: NHC

Panorama
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr
Winterwetter extrem: Teamgeist und Flexibilität – wie alle mithelfen, damit der Klinikbetrieb reibungslos funktioniert
Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

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