Bad Gandersheim (red). Telefonhotline der Helios Klinik in Bad Gandersheim - Orthopädie und Unfallchirurgie: Kniebeschwerden und Hüftprobleme 18. Mai, 15 bis 17 Uhr, Tel. (05382) 702-1960
Üblicherweise bietet die Helios Klinik Bad Gandersheim bei der „Patientenakademie“ einmal im Monat einen Vortrag zu einem medizinischen Thema. Neben dem Vortrag eines Experten der Gandersheimer Klinik ist ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung die anschließende Möglichkeit für das Publikum Fragen zu stellen. Corona-bedingt pausiert das Format jedoch. Um medizinisch Interessierten dennoch eine Möglichkeit zu bieten, Fragen zu einem bestimmten medizinischen Themenbereich zu stellen, bietet die Helios Klinik Bad Gandersheim in diesem Monat eine Telefonhotline an.
Themenschwerpunkt am 18. Mai ist die Orthopädie und Unfallchirurgie. Verletzungen und Erkrankungen des sogenannten Stütz- und Bewegungsapparates sind vielfältig. Ob ausgelöst durch einen Unfall, altersbedingten Verschleiß oder andere Faktoren ist im Laufe seines Lebens fast jeder davon betroffen. „Bänderdehnung, Kapselriss, Knochenbruch und Co. sind die alltäglichen Verletzungen, mit denen Patienten unsere Notaufnahme aufsuchen.
"Auf länger andauernde Beschwerden sind die Erkrankungen zurückzuführen, die wir in unseren Sprechstunden am häufigsten sehen: Kniebeschwerden und Hüftprobleme“, sagt Dr. med. Stefan Kolbeck, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Helios Klinik Bad Gandersheim. Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt. „Bei Arthrosen nutzt sich der Knorpel zwischen den Gelenken ab, so dass Knochen auf Knochen reiben. Das kann starke Schmerzen verursachen und die Bewegungsfähigkeit einschränken. Betroffen sind meist jene Gelenke, die wir besonders stark belasten – also Füße, Knie und Hüfte“, so Dr. med. Stefan Kolbeck. „Nicht nur ältere Patienten leiden unter den Beschwerden. Bei entsprechender Vorschädigung des Gelenks durch Unfall, Sport oder angeborene Gelenkschwäche können auch Patienten mittleren Alters betroffen sein“, so der Chefarzt. Zunächst versucht man die Beschwerden mit konservativen Behandlungsmethoden wie Medikamenten oder Krankengymnastik zu behandeln. Bringen diese keine Linderung mehr, sollte der Ersatz des geschädigten Gelenkes durch ein Kunstgelenk in Betracht gezogen werden. Mitunter muss dabei nicht das gesamte Gelenk, sondern nur der erkrankte Teil durch ein Implantat ersetzt werden. Das Verfahren wird patientenindividuell festgelegt.