Northeim (hakö). Die Kreisstadt steht Kopf. Große Begeisterung bei den Northeimer Handballern. Der NHC gewann am Samstagabend das Auswärtsspiel bei der HSG Nienburg mit 29:24. Dieser Sieg bedeutet Meisterschaft und Aufstieg. Unter anderem über die sozialen Medien wurden Mitglieder, Fans, Förderer und Freunde noch am späten Abend zu einem Frühschoppen am Sonntagmorgen in die Sporthalle eingeladen. Und da herrschte ausgelassene Freude.

Kaum zu halten, aber mit einem ausgesprochen guten Gefühl für die besondere Situation war Knut Freter, der Chef des NHC: "Ich bin so was von begeistert und zolle der Mannschaft höchsten Respekt für die grandiose Leistung schon seit Monaten. Endlich sind wir da, wo wir hin wollten, hatten immer das große Ziel vor Augen. Es macht einfach Spaß, diesen Jungs und dem Trainerstab zuzuschauen. Ab sofort beginnt die Planung für die hammerstarke 3. Liga im Detail. Wir halten Ausschau nach Verstärkungen, um nach Möglichkeit jede Position doppelt zu besetzen. Nur so werden wir erfolgreich mithalten können. Ich freue mich für alle Beteiligten, die den NHC bewegen."

Dass dieser Weg nicht nur richtig ist und ins Gesamtkonzept passt, sondern auch die Unterstützung der Wirtschaft bedeutet, weiß der engagierte, sympathische "Macher" des NHC nur zu genau. Er hofft gerade auch vor dem Hintergrund, der Kreisstadt ein künftig noch stärkeres Image zur Vermarktung als "Sportstadt Northeim" zu verpassen, auf positive Resonanzen aus dem Kreis der Sponsoren. Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser ließ sich ebenso, wie auch Vertreter aus dem politischen Raum - unter anderem Dr. Roy Kühne - von der Welle der Begeisterung im Foyer der (alten) Sporthalle tragen: "Toller Sport! Wir werden nicht drum herum kommen um einen Neubau einer Sporthalle mit weiteren Sitzplätzen. Das Interesse am NHC wächst ständig. Das ist enorm. Wir wollen den Leistungssport fördern, aber auch an unsere Vereine in der Stadt und in ihren Ortsteilen denken. Sie haben Erwartungen in punkto Hallenbelegung. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger suchen den Sport und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Der großartige Erfolg der Handballer erfüllt mich mit Stolz."

Fotos: hakö