Northeim (red). Der Northeimer HC hat sich am Samstagabend dem Favoriten HSG Varel in eigener Halle knapp mit 29:31 (16:19) geschlagen geben müssen. In einem intensiven und körperbetonten Spiel zeigte die Mannschaft von Beginn an eine couragierte Leistung, setzte auf eine aggressive Defensive und ließ sich auch von Rückschlägen nicht beirren.
Angeführt von einem treffsicheren Mateusz Wróbel, der insgesamt zehn Tore erzielte (davon drei per Siebenmeter), blieb der NHC stets in Schlagdistanz. In der Crunchtime war es Carl Beck, der mit viel Übersicht und Tempo Akzente setzte und sein Team im Spiel hielt. Auch die Youngster Luca Burandt und Willem Baumbach fügten sich gut ein. Besonders Baumbach sorgte mit einem späten Treffer für Hoffnung in der Schlussphase.
Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen und hart umkämpft. Der NHC zwang die Gäste aus Varel immer wieder zu schweren Würfen, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz. Trotz leidenschaftlicher Aufholjagd reichte es am Ende nicht – Varel brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
NHC-Torschützen: Wróbel (10/3), Wodarz (6), Liebing (5), Bode (3), Hrabak (2), Sokhorovych (1), Lutze (1), Baumbach (1)
Ausblick: Am kommenden Samstag, 5. April, reist der NHC zum schweren Auswärtsspiel gegen den TvdH Oldenburg. Anpfiff ist um 18:45 Uhr. Der Fanbus startet bereits um 14 Uhr an der Schuhwallhalle. Gegen den Tabellen-Sechsten will der NHC seinen starken fünften Platz verteidigen.
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