Northeim (red). Mit einem 38:21-Auswärtssieg gegen die HSG OHA hat die D1 des Northeimer HC (NHC) ihre Spitzenposition in der Regionsoberliga Süd eindrucksvoll untermauert.
Bereits vor der Partie war klar, dass der NHC körperliche Vorteile hatte, da er bis auf drei Spieler mit dem älteren Jahrgang 2012 antrat, während die Gastgeber auch auf jüngere Spieler des Jahrgangs 2014 angewiesen waren. Dennoch warnten die Northeimer Trainer davor, den Gegner zu unterschätzen – besonders mit Blick auf Florian Schulze, den treffsicheren Linkshänder der HSG OHA, der die Torschützenliste der Liga anführt.
Der NHC startete mit einer aggressiven, offensiven Deckung und zwang die HSG OHA zu vielen Fehlpässen. Durch schnelle Ballgewinne und konsequente Abschlüsse erspielten sich die Gäste bereits nach 15 Minuten eine komfortable 15:3-Führung. Torhüter Luca Ethgen überzeugte dabei mit starken Paraden. Bis zur Pause ließ die Konzentration allerdings etwas nach, sodass die Gastgeber auf 8:18 verkürzten. Besonders Florian Schulze nutzte die nachlassende Defensive des NHC und kam am Ende auf starke 11 Treffer.
Nach dem Seitenwechsel zog der NHC erneut das Tempo an. Besonders Anton Hartdegen (10 Tore), Felix Jahn (9) und Jakob Heise (7) setzten immer wieder offensive Akzente. Nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte stand es vorentscheidend 29:12. Durch einige Wechsel ergaben sich für die HSG OHA noch Möglichkeiten, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen, sodass die Partie schließlich mit 38:21 für den NHC endete.
Trainer und Team zeigten sich zufrieden mit der starken Defensivleistung, dem Zusammenspiel mit dem Kreisläufer und dem guten Blick für den besser postierten Mitspieler. Der NHC bleibt damit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze, während sich die HSG OHA trotz der klaren Niederlage kämpferisch präsentierte.
Es spielten und trafen für den NHC
Luca Ethgen (Tor), Anton Hartdegen (10), Felix Jahn (9), Jakob Heise (7), Ben König (4), Jonas Weißke (2), Hannes Möslein (2), Lucas Ilsemann (2), Linus Kiel (2), Ole Micheletti, Lenni Micheletti, Niklas Denecke.
Foto: NHC