Dienstag, 18. Juni 2019 09:20 Uhr

Tag der Retterinnen: Die Frauenpower ist angekommen

Northeim (red). Hier ein Nachbericht und Fazit der Feuerwehr Northeim: Mit rund 4000 Besuchern war der Tag der Retterinnen und der Verkehrssicherheitstag auf dem Mühlenanger ein absoluter Erfolg. Diese Bilanz konnte Kreisbrandmeister Bernd Kühle nach dem Aktionstag in Northeim ziehen.

Rund 300 Personen aus den unterschiedlichsten Rettungsorganisationen haben den Mühlenanger am Sonntag in eine Helfermeile verwandelt. Pferde die durch Feuer gehen, Hunde, die sich einmal mehr als treuer und vor allem schlauer Partner des Menschen beweisen und ein starkes Engagement von Frauen, das dem ihrer männlichen Kollegen in nichts nachsteht, waren nur einige der Dinge, die die Besucher erleben konnten.

Die Besucher berichteten gleich von einer ganzen Reihe „Aha-Momente“: So beispielsweise bei der Polizei, wo viele Jugendliche auf sichere Art und Weise im Kettcar erfahren konnten, wie es sich mit einer Rauschbrille, die einen Trunkenheitszustand simuliert, fährt. In einem komplett verrauchten Zelt der Feuerwehr haben die Retter auf einfache, aber eindrucksvolle Weise zeigen können, warum eine Wärmebildkamera beim Retten von Menschen oder der Brandbekämpfung aus einem Blindflug eine schnelle und professionelle Rettung macht. Und, was wohl kaum jemand zuvor geglaubt hätte: Die Pferde der Reiterstaffel der Polizeidirektion Hannover haben auch kein Problem, einen Kopfball zu machen, unter Fahnen zu verschwinden oder sprichwörtlich durchs Feuer zu gehen.

Von dieser Vielfalt, die nur einen Teil des Angebots vom Tag der Retterinnen und dem Verkehrssicherheitstag wiedergibt, war unter anderem auch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel angetan, die sich vor Ort nicht nur über die Ausbildung der Hundestaffel der Johanniter informierte, sondern auch mit den vielen Retterinnen ins Gespräch kam.

„Nur zusammen, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, können wir als Hilfsorganisationen die an uns gestellten Aufgaben lösen“, sagte Kreisbrandmeister Kühle. Für ihn war es die letzte Großveranstaltung in seinem Amt – dafür gab es von den 300 Rettern abschließend großen Applaus.

 

Fotos: Kreisfeuerwehr Northeim

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