Northeim (red). Am Sonntag, 31. Mai 2026, findet um 11 Uhr anlässlich des Deutschen Fachwerktages eine besondere Stadtführung in Northeim statt. Die Führung wird von Gästeführer Klaus Röglin geleitet und trägt den Titel „Wir sind vom Fach-Werk. Vom Baum zum Balken.“ Im Mittelpunkt stehen die fachwerkspezifischen Besonderheiten Northeims sowie die Geschichte und Bauweise der Fachwerkhäuser in der Stadt.
Treffpunkt ist vor der Tourist-Information im Reddersen-Haus, dem ältesten Gebäude Northeims.
Rundgang durch die Fachwerkgeschichte Northeims
Während des etwa anderthalbstündigen Rundgangs erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die historische Entwicklung der Fachwerkhäuser in Northeim, von denen es rund 325 gibt. Besonders bemerkenswert ist, dass Northeim mit sieben Fachwerkhäusern aus dem 15. Jahrhundert die ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäuser Südniedersachsens besitzt.
Das Reddersen-Haus blickt auf eine mehr als 600-jährige Geschichte zurück und gilt nach Angaben von Prof. Gerner sogar als eines der ältesten Fachwerkgebäude Niedersachsens.
Schmuckmotive und historische Bauweise im Fokus
Die Führung vermittelt zudem Kenntnisse über typische Schmuckmotive wie Schiffskehle, Vorhangbogen und Zahnschnitt, die in Northeim zu finden sind, obwohl das Fachwerk in der Stadt eher dezent sichtbar ist.
Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person, Kinder im Grundschulalter zahlen 2 Euro. Der Teilnahmebeitrag kann direkt vor Ort beim Gästeführer oder vorab in der Tourist-Information im Reddersen-Haus entrichtet werden. Eine Anmeldung ist für Einzelpersonen und Kleingruppen nicht erforderlich.
Informationen auch im gedruckten Flyer erhältlich
Das komplette Programm der Gästeführungen ist als gedruckter Flyer in der Tourist-Information erhältlich. Darin enthalten sind kompakt alle wichtigen Informationen zu den öffentlichen Führungsterminen.
Der 12. Deutsche Fachwerktag findet am Sonntag, 31. Mai 2026, gemeinsam mit dem Tag der offenen Umgebindehäuser in der Oberlausitz statt. Ziel des Deutschen Fachwerktages ist es, das Fachwerk in den Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. sowie der Deutschen Fachwerkstraße stärker in das Bewusstsein von Bürgerinnen, Bürgern und Gästen zu rücken.