Northeim (red). An der Kreisvolkshochschule Northeim ist ein besonderes Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen worden: Gemeinsam mit der Lebenshilfe Uslar wurde erstmals eine Fortbildung zur Schulbegleitung mit einem Umfang von 70 Unterrichtsstunden durchgeführt.
16 Teilnehmende stellten sich nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitung der Abschlussprüfung und schlossen den Lehrgang erfolgreich ab. Bestandteil der Prüfung waren unter anderem Referate zu verschiedenen pädagogischen und entwicklungsbezogenen Themen wie ADHS und dem Autismus-Spektrum.
Vielfältige Inhalte rund um Schulbegleitung
Während der Fortbildung wurden zahlreiche Inhalte rund um die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf vermittelt. Dazu gehörten Grundlagen der körperlich-motorischen, geistigen sowie emotional-sozialen Entwicklung von Kindern, seelische und körperliche Beeinträchtigungen, Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation sowie die ressourcenorientierte Begleitung.
Martina Bergolte von der KVHS Northeim lobte die engagierte Vorbereitung der Teilnehmenden auf die Abschlussprüfung. Die Ergebnisse hätten eindrucksvoll gezeigt, mit welchem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein die Schulbegleitungen ihre Aufgaben wahrnehmen würden.
Positives Fazit nach erstem Pilotprojekt
Auch Lehrgangsleiterin Beatrix Lehtmets zog ein positives Fazit. Sie bezeichnete die Leistungen und die Mitarbeit der Teilnehmenden als beeindruckend. Das Pilotprojekt sei gelungen, auch wenn die Durchführung für alle Beteiligten anspruchsvoll gewesen sei.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs sei nicht nur ein persönlicher Meilenstein für die Teilnehmenden erreicht worden. Gleichzeitig sei dies auch ein wichtiges Signal für inklusive Bildung und die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen in Uslar, betonte Armin Schubert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Uslar.
Foto: KVHS