Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Freitag, 04. April 2025 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Northeim (red). „Woran erkennt man einen Diktator?“, fragte Pastor und Schriftsteller Albrecht Gralle im Namen des Ökumenischen Arbeitskreises am vergangenen Samstag bei der Northeimer Gedenkveranstaltung für die Opfer des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. „Unter anderem daran, dass er sich die Wahrheit menschenverachtend zurechtbiegt.“

Vor fast elf Jahren habe Putin die Krim annektiert und versprochen, nicht weiter zu gehen. Dieses Versprechen brach er, so wie es in der Welt inzwischen viele Machthaber tun, machte Gralle deutlich. Auch bei uns werde die Wahrheit in der Politik immer wieder gebeugt. „Als Christen glauben wir an einen Gott, der die Wahrheit ist“, hielt er dagegen. Gott sei immer auf Seiten der Menschen. Daher könnten Machthaber zwar kurzfristig ihre Ziele durchsetzen, auf lange Sicht habe das aber keinen Bestand.

Der Einladung des Ukrainischen Hauses Northeim zur Alten Wache waren am vergangenen Samstag viele gefolgt, ein Großteil von ihnen Menschen aus der Ukraine, die der Opfer des Krieges und auch der entrissenen Heimat gedenken wollten. „Die vergangenen drei Jahre haben vieles verändert“, sagte Bürgermeister Simon Hartmann. In der Ukraine, aber auch in der Ordnung der Welt. Wenn wir auch aktuell eine „Entsolidarisierung“ erlebten, müsse Europa die Ukraine weiter unterstützen, bekräftigte er.

Besonders emotional wurde es, als zum einen ein neuer kleiner ukrainischer Chor Lieder über die Liebe zur Heimat sang und zum anderen Natalja und Slava Hryhoryev auftraten, die für die Kriegsopfer sangen. Da wurden im Publikum einige Augen feucht und auch für diejenigen, die sprachlich nicht folgen konnten, war mehr als deutlich, dass es hier nicht nur um ein politisches Zeichen, sondern um tiefe Verletzungen, Sehnsüchte und Hoffnungen ging. 

Yuliya Divivi dankte zum Abschluss im Namen des Ukrainischen Hauses und aller Menschen aus der Ukraine all jenen Northeimern, die Menschen halfen und helfen, die hier neue Zuversicht geben, die sich um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Kennenlernen bemühen. 

Foto: Christian Dolle 

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/WIN_Premium_Eckfeld.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/WIN_Premium_Eckfeld.gif?width=295&height=255