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Donnerstag, 17. April 2025 Mediadaten
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Northeim (red). Sie ist seit 25 Jahren Pastorin in St. Sixti – und kaum wegzudenken aus dem Gemeindeleben. Und doch werden sich wohl alle an diesen Gedanken gewöhnen müssen, denn am Sonntag, dem 7. Mai, um 10 Uhr wird Karin Gerken-Heise in einem Familiengottesdienst von Superintendentin Stephanie von Lingen in den Ruhestand verabschiedet. In einem Interview blickt die Pastorin zurück:

Welches waren besonders schöne Momente als Pastorin in St. Sixti?

Karin Gerken-Heise: „Seit Mai 1998 gab es sehr viele schöne Momente, es begann mit der 500-Jahr-Feier für die St. Sixti-Kirche; war über einen längeren Zeitraum in der Zeit, als wir deutschlandweit den 1. Preis als ‚Lebendige Gemeinde‘ verliehen bekamen und wunderbare Aktionen starteten. Es waren Gottesdienste, in denen wir mit großartiger Musik der Kantor*innen und Lieder der Kantorei beschenkt wurden. Es waren aber auch diese besonderen Augenblicke, wenn fast 90 Kita-Kinder in der Kinderkirche sitzen und gespannt und aufmerksam den biblischen Geschichten beim Adventsweg oder Osterweg zuhörten. In diesen Augenblicken war für mich die frohe Botschaft, die in den Evangelien steckt, ‚greifbar‘!“

Was werden Sie besonders vermissen?

Karin Gerken-Heise: „Genau diesen Reichtum an Begegnung.“

Chancen des Perspektivprozesses: Wie sieht "Kirche" Ihrer Meinung nach in 10 Jahren aus?

Karin Gerken-Heise: „Viele Gemeinden werden sehr lebendig sein, denn sie haben verstanden, dass das Mitwirken der Gemeinschaft eine Gemeinde lebendig macht. Die Nachbargemeinden wachsen zusammen und gestalten Kirche mit ihren jeweiligen Stärken und Gaben. Und sie erleben das als Bereicherung und nicht in Konkurrenz zueinander. Vermutlich stehen dabei dann nicht mehr so viele Hauptamtliche ‚im Weg‘.“

Welche Vorhaben warten auf Sie im Ruhestand? Welche Hobbys haben Sie und wofür wird in Zukunft mehr Zeit sein?

Karin Gerken-Heise: „Ich werde weiterhin als Kurpastorin auf der Insel Borkum tätig sein, die Termine sind schon fest verabredet. Bei unseren St. Sixti-Nachbarn – dem Theater der Nacht – möchte ich im Team der Ehrenamtlichen mitarbeiten. Meine Nähmaschine wird einen festen Platz bekommen und die Stricknadeln werden wieder aktiviert. Ich war immer sehr gerne handwerklich kreativ, das bekommt nun einen größeren Raum. Ebenso wie Radtouren mit meinem Mann in unserer wunderbaren Gegend. Und dann möchte ich mit Ruhe und Zeit Oma sein und miterleben, wie meine beiden Enkel hier in Northeim und mein Enkelkind in Leipzig das Leben begreifen und Gottes Welt erkunden.“

Für ihre Verabschiedung am 7. Mai hat Karin Gerken-Heise noch einen ganz besonderen Wunsch: Ein Erinnerungsbuch, gefüllt mit Seiten, die ihre Gemeinde und sie gemeinsam in diesen Jahren geschrieben haben. Karin Gerken-Heise erklärt: „Ich würde mich freuen, wenn Sie dafür eine Erinnerungs-Seite gestalten würde. Ein Foto, ein Erlebnis, ein Wunsch, ein Segenswort, ein Brief … oder was Sie mögen.“ Am 7. Mai wird in der Kirche eine Box zum Sammeln der Beiträge bereitstehen, später wird daraus ein Buch werden.

Zur Person: Karin Gerken-Heise wurde 1989 in Elze ordiniert und war von 1989 bis 1998 Pastorin in Elze. Am 1. Juni 1998 übernahm sie die I. Pfarrstelle der St.-Sixti-Gemeinde in Northeim und war 25 Jahre Pastorin in Northeim.

Interview: Mareike Spillner, Foto: Madeleine Landre.

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