Dienstag, 20. August 2019 10:30 Uhr

SPD: Familientreff Harztor ist Vorbild für andere Gemeinden im Landkreis

Northeim (red). Zum Abschluss der Sommerreise hat die SPD-Kreistagsfraktion den Familientreff Hærztor in Northeim besucht. In Begleitung von Bürgermeister Simon Hartmann und Kreisverwaltungs-Dezernent Harald Rode überzeugten sich die sozialdemokratischen Kreistagsmitglieder vom umfassenden Angebot dieser neuen Einrichtung in der Kreisstadt. „Wir sind begeistert, was der Kinderschutzbund Northeim hier in noch nicht einmal einem Jahr auf die Beine gestellt hat“, so die Jugendhilfeausschussvorsitzende Christina Münder. Neben dem Café Kinderwagen gibt es unter anderem eine ElternKind-Gruppe, einen Mini-Club, ein offenes Frühstück und die Veranstaltungsreihe „Lesemäuse“. „Vor allen Dingen der Mutter-Kind-Sprachkurs des Café Dialog, der zweimal wöchentlich in den Räumlichkeiten des Familientreffs stattfindet, ist eine ganz tolle Zusammenarbeit mit Vorbildcharakter“, führt Peter Traupe, Vorsitzender des Sozialausschusses aus. Mütter haben hier die Möglichkeit, ihre DeutschSprachkenntnisse zu vertiefen, während die Kinder gemeinsam miteinander spielen können. Es werden hier wichtige Sozialkontakte aufgebaut, die nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund von unschätzbarem Wert sind.

Die SPD-Kreistagsfraktion konnte sich davon überzeugen, dass der Kinderschutzbund dabei ist, sein Angebot Stück für Stück auszuweiten. So konnte bereits ein Projekt gestartet werden, welches sich dem „Quartier Harztor“, also der östlichen Innenstadt Northeims, widmet. Im Rahmen des Projektes wird das zukünftige Gemeinwesen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen entwickelt. Familie und der Gedanke der Inklusion sollen hierbei im Zentrum stehen. Die SPD-Kreistagsfraktion ist sich sicher, dass der Kinderschutzbund Northeim auch in den nächsten Jahren mit seiner Arbeit überzeugen wird. Hier ist etwas entstanden, was weiter wachsen wird und damit auch Vorbildcharakter für andere Gemeinden haben kann. Ziel ist für die SPD im Kreistag, ein derartiges Angebot in allen Städten und Gemeinden des Landkreises zu etablieren. Für die erforderliche finanzielle Unterstützung durch den Landkreis werden sich die Sozialdemokratinnen und einsetzen. „Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir in den kommenden Haushaltsberatungen wieder eine große Mehrheit für die Unterstützung dieser wichtigen Arbeit erreichen werden. Es freut uns als SPD-Fraktion sehr, dass mit unseren ersten Schritten, einem Antrag zur Bereitstellung von Mitteln im Haushalt und der Anschubfinanzierung der Jugendhilfestiftung, bereits so viel erreicht werden konnte“, betonen Peter Traupe und Christina Münder.

Foto: Symbolbild

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