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Montag, 01. Juni 2026 Mediadaten
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Northeim (red). Am Freitagnachmittag wurde über den polizeilichen Notruf eine männliche Person mit einer Schusswaffe in einem Holster am Gürtel am Bahnhofsvorplatz in Göttingen gemeldet. Sofort eingesetzte Kräfte der PI Göttingen, der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei Göttingen wurden zum Bahnhof nach Göttingen entsandt. Vor Ort konnte die über den Notruf beschriebene männliche Person nicht angetroffen werden. Im Weiteren Verlauf wurde über die Bundespolizei, nach Sichtung von entsprechenden Videoaufzeichnungen, mitgeteilt, dass die männliche Person in einen Zug in Richtung Northeim eingestiegen sei.

Aufgrund der Meldung wurden alle verfügbaren Kräfte der Polizei Northeim zum Bahnhof entsandt. Aufgrund der starken Frequentierung vor Ort wurden der Bahnhof und alle Gleise geräumt.

Nachdem der Zug in Northeim gestoppt wurde, wurde dieser durch die Polizei betreten, abgesucht und der mutmaßliche männliche Verursacher angetroffen. Dieser konnte widerstandslos festgesetzt werden. Es stellte sich heraus, dass der 22-jährige Verursacher tatsächlich einen Einsatzgürtel mit einem leeren Waffenholster mit sich führte. In seinem Rucksack befand sich ein Pfefferspray in Form einer Schusswaffe.

Der 22-jährige wurde zur weiteren rechtlichen Prüfung zur Northeimer Dienststelle verbracht und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Die Bahnhof- und Gleissperrung wurden aufgehoben.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahren- oder Bedrohungslage.

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