Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 20. Juni 2021 11:24 Uhr
Endlich wieder Flohmarkt auf dem Northeimer Mühlenanger
Sonntag, 20. Juni 2021 11:09 Uhr

Einbeck-Volksen (hakö). "Charles Knie's Circus Land" hatte am Samstag zum EM-Public Viewing in seinen beliebten Familienpark in Volksen eingeladen. Und die Fans kamen, tauchten ein, zunächst in ein Wechselbad der Gefühle nach dem frühen Führungstor von Superstar Ronaldo, bis danach das Löw-Team eine tolle Moral bewies und am Ende 4:2 gewann. Jubel, Freude, Heiterkeit im Circus-Land. Es war eine sehr familiäre, sympathische Atmosphäre an den langen Tischen im Biergarten, unter Wahrung des Abstandes. Hier traf man unter anderem Freunde, Kollegen und Nachbarn und ließ sich in der Beachbar leckere portugiesische Spare-Ribs XXL vom Grill schmecken. Die über 200 Fans waren glücklich über die Torflut, lachten, applaudierten und prosteten sich zu in einer wahren Wohlfühloase unter blauem Himmel, die einfach nur gut tat und Hoffnungen weckte auf ein Weiterkommen der deutschen Mannschaft nach dem enttäuschenden Auftaktspiel gegen Frankreich.

www.circus-land.de

Fotos: Hartmut Kölling

Freitag, 18. Juni 2021 11:57 Uhr

Landkreis Northeim (red). Seit 2008 treten Kommunalpolitiker_innen und Bürger_innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Der Landkreis Northeim ist gemeinsam mit den Städten Northeim, Bad Gandersheim, Einbeck, Moringen und Uslar vom 16.08. bis 05.09.2021 mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die im Landkreis Northeim und den Kommunen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/northeim. 

Wir alle kennen die Vorteile des Radfahrens: Gesundheit, Naturerlebnis, Klimaschutz und mehr Lebensqualität. Die 21 Aktionstage des STADTRADELNS bieten einen großartigen Ansporn, Radfahren für Alltagswege bewusst gemeinsam auszuprobieren.“, ermutigt Bürgermeister Simon Hartmann zur Teilnahme. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO₂-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden. 

Jeder kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem bestehendem Team beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht der Landkreis Northeim auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler_in im STADTRADELN-Blog. Bürger_innen, die als STADTRADELN-Stars agieren möchten, melden sich bitte unter den unten angegebenen Kontaktdaten.

Bürgermeister Simon Hartmann hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürger_innen, Kommunalpolitiker_innen und Interessierten beim STADTRADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Foto: Laura Nickel, Klima-Bündnis

Freitag, 18. Juni 2021 03:09 Uhr

Northeim (lpd). „Gegen Armut hilft Geld“ – mit diesem Titel ist der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen überschrieben. Im Armutsbericht wird aufgezeigt, dass die Gruppe der Rentner*innen und Pensionär*innen mit Abstand am stärksten von dem Risiko der Armut betroffen ist. Die Entwicklung macht auch vor dem Landkreis Northeim nicht halt. Zahlen bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder der Anteil älterer Menschen beim Wohngeld steigen konstant.

„Häufig stellen Geld und Einkommen tatsächlich die entscheidende Schlüsselressource dar, wenn es um Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft und die Chance auf selbstbestimmtes Leben im Alter geht“, weiß Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Wichtig sei deshalb, ältere Menschen aktiv am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Ziel ist, die Menschen so zu unterstützen, dass sie in ihrem gewohnten Lebensumfeld und ihren Sozialräumen leben können.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat deshalb eine neue Vollzeitstelle im Fachbereich Soziale Leistungen eingerichtet. Aufgabengebiet von Seline Baumecker ist schwerpunktmäßig die aufsuchende Beratung der älteren Menschen vor Ort, abgestimmt auf die jeweilige persönliche Lebenslage.

„Ich möchte dazu beitragen, ältere Menschen besser über Unterstützungsangebote zu informieren und den Zugang zu zustehenden Sozialleistungen vereinfachen“, so Seline Baumecker, die aktuell noch beim Landkreis Northeim im 6. Semester duale Studentin der Sozialen Arbeit ist und die Tätigkeiten derzeit neben dem Studium mit 22 Wochenarbeitsstunden wahrnimmt.

Neben der Beratung von Betroffenen sollen unter ihrer Federführung innovative und bedarfsgerechte Angebote für ältere Menschen im Landkreis Northeim entwickelt werden. Zum Aufgabengebiet von Baumecker gehört auch die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, die Wahrnehmung einer „Lotsenfunktion“ für Angebote lokaler Akteure, die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zu den Themen „Übergang Arbeit in den Ruhestand“ und „Älterwerden“, die Vernetzung mit lokalen Akteuren und das Monitoring.

Nach erfolgreichem Studienabschluss soll sie die Stelle ab dem 1. August vollständig übernehmen. Seline Baumecker ist per E-Mail an sbaumecker@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter 05551 708467 zu erreichen.

 Foto: Landkreis Northeim

Freitag, 18. Juni 2021 02:10 Uhr

Bad Gandersheim/Seesen (red). Nach 26 Dienstjahren verabschiedet sich Pröpstin Elfriede Knotte in den Ruhestand. Am Sonnabend, 26.06.21 um 17:00 Uhr hält sie ihren letzten Gottesdienst in der Stiftskirche Bad Gandersheim. Im Anschluss an die Predigt würdigt Landesbischof Dr. Meyns ihre langjährige Arbeit und verabschiedet sie.

Gefühlsmäßig ist es naturgemäß ein durchwachsener Abschied: „Im Rückblick fühle ich vor allem Dankbarkeit. Ich bin sehr gerne Pröpstin gewesen, das war genau der richtige Beruf und ich habe mich am richtigen Platz gefühlt – mit allen Höhen, Tiefen und Konflikten, die dieses Amt auch mit sich bringt“, fasst Pröpstin Knotte zusammen. „Natürlich sind meine Gefühlte gemischt, ich kann den Abschied nicht vorher proben. Aber ich hatte ja eine lange Vorbereitungszeit und jetzt soll es auch so sein, es fühlt sich richtig an!“ Welchen Aufgaben sie sich in Zukunft widmen wird, ist noch offen. Zunächst steht jedenfalls erst einmal ein Umzug an. „Ich werde nicht hier in der Gemeinde bleiben, sondern ich ziehe nach Wuppertal in ein Mehrgenerationenprojekt“, so Knotte. Sie freue sich auf den Schritt ins Privatleben nach so vielen Jahren in der Öffentlichkeit: „Ich möchte einfach sagen: Hallo, ich bin Elfriede ... das ist einfach wunderbar“, erklärt sie.

Elfriede Knotte war die erste Frau, die in der Braunschweigischen Landeskirche das Amt der Pröpstin innehatte. 1995 wurde sie gleich im ersten Wahlgang gewählt und zog mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern nach Bad Gandersheim. Ihr Mann blieb in den ersten Jahren zu Hause und kümmerte sich um die Familie, später unterrichtet er dann an einer Berufsbildenden Schule. Elfriede Knotte widmete sich mit viel Engagement der Arbeit in ihren Gemeinden und in den Propsteien Gandersheim und Seesen.

Ein Herzensprojekt war dabei immer das Konfirmanden-Ferienseminar. Bereits 1982 fuhr sie das erste Mal mit, damals noch im Vikariat. Seitdem betreute sie regelmäßig die Konfirmand*innen bei den Freizeiten und stürmte so manchen Berggipfel. „Das war immer ein sehr intensives Erlebnis, sowohl mit dem Team als auch mit den Jugendlichen. Wir sind beim Bergwandern teilweise bis auf 3000 Meter gestiegen, das ist eine Selbsterfahrung, die nicht im normalen Konfirmandenunterricht zu machen ist“, weiß Pröpstin Knotte. „Da muss man eigene Grenzen überwinden und Schweiß und Mühe investieren. Wir haben es oft mit allen geschafft, den Gipfel zu erreichen. Die Langsamen sind voraus gegangen und haben das Tempo gemacht. Immer einen Schritt nach dem anderen. Und oben haben wir gemeinsam gejubelt! Das sind Erfahrungen, die auch im normalen Alltag stärken.“

Natürlich gab es während ihrer Amtszeit auch Schwierigkeiten: „Manchmal passen einfach die Arbeitsweisen nicht zusammen, das gab es schon. Oder Veränderungsprozesse in Gemeinden sind auf sehr großen Widerstand gestoßen und es haben sich Konflikte entzündet, die dann auch persönliche Dimensionen angenommen haben. Aber das gehört auch mit zum Amt“, betont Pröpstin Knotte.

Es gab auch viel Schönes: „Es war für mich immer eine besondere Ehre, dass ich gerade die herausragenden Ereignisse in den Gemeinden mitfeiern durfte. Glocken- oder Orgeleinweihungen, Kirchenjubiläen, Einführungen oder Verabschiedungen von Pfarrerinnen und Pfarrern oder Gemeindefeste“, erzählt die scheidende Pröpstin. Auch das Netzwerk „einLeben“, das 2015 zur Unterstützung von geflüchteten Menschen gegründet wurde, war für sie ein wichtiger Meilenstein.

Der nächsten Pröpstin oder dem nächsten Propst wünscht Elfriede Knotte, dass sie ihren Weg mit Kraft und Fröhlichkeit gehen und sich nicht einschüchtern lassen. „Es ist wichtig, offen zu sein, offen auf Menschen zuzugehen und sich eine eigene Haltung zu erarbeiten. Und es ist gut, Verbündete zu suchen und nicht gegen, sondern für Ziele und Aufgaben zu arbeiten!“, gibt Elfriede Knotte ihren Nachfolgern mit auf den Weg.

Der Abschiedsgottesdienst am Sonnabend, 26.06.21, in der Stiftskirche Bad Gandersheim beginnt um 17:00 Uhr und wird über eine große Leinwand ins Freie übertragen, damit alle Besucher teilnehmen können. Vor der Stiftskirche gibt es Sitzgelegenheiten. Außerdem wird der Gottesdienst live ins Internet gestreamt und kann auf der Homepage der Stiftskirchengemeinde verfolgt werden. Unter www.stiftskirchengemeinde.de kann man sich auch für die Teilnahme am Gottesdienst anmelden.

Foto: Hötzel

 

COVID-19
Samstag, 19. Juni 2021 10:18 Uhr
Ab heute: Treffen von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten möglich - weitere Lockerungen ab Montag
Freitag, 18. Juni 2021 13:50 Uhr

Northeim (red). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.514 (+1) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 6,8 (9 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 50 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 
Bad Gandersheim 0 (0), 
Bodenfelde 1 (0), 
Dassel 8 (-1), 
Einbeck 14 (0), 
Hardegsen 1 (0), 
Kalefeld 2 (0), 
Katlenburg-Lindau 5 (-1), 
Moringen 2 (0), 
Nörten-Hardenberg 1 (0), 
Northeim 15 (0) und 
Uslar 1 (0) stammen. 
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (+1) Personen verstorben. 

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.896 Personen (Stand: 16.6.2021) im Impfzentrum und 31.385 Personen (Stand 16.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.951 Personen (Stand: 16.6.2021) im Impfzentrum und 16.603 Personen (Stand 16.6.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Freitag, 18. Juni 2021 11:43 Uhr

Northeim (red). Bund und Länder haben offenbar am Mittwoch vereinbart, innerhalb der kommenden drei Wochen eine Impfstrategie über den 30. September hinaus zu entwickeln. Diskutiert wird dem Vernehmen nach, einen Mindestbetrieb der Impfzentren weiter zu gewährleisten. Bei Bedarf könnten die Angebote dann wieder hochgefahren werden. Möglich wäre zudem auch, dort Auffrischungsimpfungen durchzuführen, falls diese benötigt werden sollten. 

„Ich sehe der angekündigten Konzeption mit Spannung entgegen und hoffe sehr, dass der ländliche Raum auch zukünftig bedarfsgerecht berücksichtigt wird. Von daher erwarte ich von der Nieders. Landesregierung, dass es weiterhin in jedem Landkreis ein Impfzentrum gibt“ so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in einer ersten Bewertung des Bund-Länder-Austauschs. 

Auch wenn die ab Oktober geltenden Rahmenbedingungen für die Impfzentren noch nicht bekannt sind, hat die Kreisverwaltung bereits erste Überlegungen angestellt, an welchen Orten Impfungen durchgeführt werden können. „Die dazu bereits mit Dritten geführten Gespräche werden wir vertiefend fortsetzen, sobald die konkreten Vorgaben vom Land vorliegen“, so Landrätin Klinkert-Kittel, die hervorhebt, dass dabei auch weiterhin mobile Impfangebote im besonderen Fokus stehen.

Donnerstag, 17. Juni 2021 17:53 Uhr

Northeim (red). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.513 (+3) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 6,0 (8 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 52 (-3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 
Bad Gandersheim 0 (0), 
Bodenfelde 1 (0), 
Dassel 9 (0), 
Einbeck 14 (0), 
Hardegsen 1 (0), 
Kalefeld 2 (0), 
Katlenburg-Lindau 6 (-2), 
Moringen 2 (0), 
Nörten-Hardenberg 1 (0),
Northeim 15 (-1) und 
Uslar 1 (0) stammen. 

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben. 

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.641 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.597 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Mittwoch, 16. Juni 2021 12:28 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.510 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 10,6 (14 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 8 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (0) und Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.409 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.431 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Blaulicht
Sonntag, 20. Juni 2021 13:19 Uhr
26-jähriger Beifahrer stirbt bei Verkehrsunfall
Sonntag, 20. Juni 2021 13:12 Uhr

Kreis Northeim (r). In der Woche vom 21.06.2021 bis 27.06.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen: Montag: Raum Katlenburg-Lindau; Dienstag: Raum Kalefeld; Mittwoch: Raum Northeim; Donnerstag: Raum Uslar; Freitag: Raum Hardegsen. Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und voraussichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Moringen eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Samstag, 19. Juni 2021 11:29 Uhr

Northeim (r). Am Freitagnachmittag kam es auf einem Hinterhof in der Eisenbahnstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet ein 44-jähriger mit mehreren dort anwesenden friedlichen Personen in Streit. Der spätere Beschuldigte schlug zunächst einen 47-jährigen Nachbarn mit der Faust gegen den Oberkörper und bedrohte einen anderen, 33-jährigen Nachbarn mit einem Hammer in der Hand und beleidigte anschließend eine weitere, 31-jährige Anwohnerin. Daraufhin flüchtete er in Richtung Innenstadt. Der 47-jährige Nachbar blieb nach dem Faustschlag glücklicherweise unverletzt. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte kurze Zeit später in der Northeimer Fußgängerzone von den eingesetzten Polizeikräften angetroffen werden. Der mitgeführte Hammer sowie ein bei ihm aufgefundenes Küchenmesser wurde beschlagnahmt bzw. sichergestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wurden gegen ihn eingeleitet. Nach abschließender Gefährderansprache wurde er von den Polizeikräften entlassen.

Samstag, 19. Juni 2021 11:23 Uhr

Sudheim (red). Die Ortsfeuerwehren Sudheim, Bühle und Northeim, der Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug mit Notarzt des Deutschen-Roten-Kreuz Northeim, wurden am 18.06.2021 gegen 12:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Schuhstraße in Sudheim sind aus noch ungeklärter Ursache ein BMW, ein Honda und ein Hyundai verunfallt. Kurz nach der Alarmierung war der Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Sudheim vor Ort und stellte fest, dass keine Person eingeklemmt war. Somit wurde der Brandmeister vom Dienst der Schwerpunktfeuerwehr Northeim über Funk informiert, dass die Fahrzeuge mit den Hydraulischen Rettungsgeräten der Ortsfeuerwehr Northeim die Einsatzstelle nicht anfahren brauchen und ihre Einsatzfahrt abbrechen können. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bühle übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und regelten den Verkehr auf der Bundesstraße, weil die drei Fahrzeuge die ganze Fahrbahnseite blockierten. Die Einsatzkräfte aus Sudheim übernahmen mit ihrem Mittlerem-Löschfahrzeug (MLF) am Einsatzort den Brandschutz, kümmerten sich um die ausgeflossenen Betriebsstoffe und klemmten die Fahrzeugbatterien ab. Weiterhin entfernten sie Fahrzeugteile und Glassplitter, die auf der Fahrbahn lagen. Die Fahrerin aus dem Hyundai wurde mit dem Rettungswagen in die Helios Albert-Schweitzer- Klinik nach Northeim gebracht. Die Reinigung der Fahrbahn hatte eine Ölspurbeseitigungsfirma übernommen. Im Einsatz waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Straßenbahnmeisterei. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden.

Foto: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Freitag, 18. Juni 2021 14:00 Uhr

Landkreis Northeim (red). Temperaturen von über 30 Grad, längere Zeit keine Regenfälle und auch nachts kaum Abkühlung: Die aktuelle Wetterlage ist nicht nur eine Belastung insbesondere für ältere Menschen, sondern wird auch durch die Feuerwehr intensiv beobachtet. „Die Gefahr von Wald- und Flächenbränden liegt in unserer Region aktuell bei Stufe 4 von 5. Damit aus dieser Gefahr kein reales Feuer wird, kann jeder mithelfen“, betont Marko de Klein, Kreisbrandmeister im Landkreis Northeim. 

„Die jährlichen Warnungen der Feuerwehr während der Hitzeperiode mögen manch einem schon längst überholt vorkommen - unsere kreisweiten Einsätze, die durch unsere Einsatzleitstelle kreisweit disponiert werden, zeigen uns aber, dass es zentrale Punkte gibt, auf die eben doch immer wieder hingewiesen werden muss“, so de Klein. Ganz vorne mit dabei ist das Abflammen von Unkraut. „Bei der aktuellen Trockenheit ist es sprichwörtlich brandgefährlich, Unkraut mit Gasbrennern abzuflammen. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre können wir sagen, dass ein daraus entstehendes Feuer schnell Schäden in sechsstelliger Höhe verursachen kann“, mahnt der Kreisbrandmeister. Immer wieder komme es vor, dass bei derartigen Arbeiten Hecken in Brand geraten, die nicht selten direkt an Wohnhäusern und Garagen stehen. „Das Feuer kann sich bei derzeit vorherrschender Trockenheit derart schnell ausbreiten, dass Gebäudeschäden durch die Feuerwehr vielleicht noch eingedämmt, aber nicht immer verhindert werden können.“ Offenes Feuer sollte deshalb grundsätzlich vermieden werden. 

Ebenfalls leichtsinnig umgegangen wird auch mit dem Thema Grillen. „Es gibt eine Vielzahl von Grillanzündern, die einen guten Start in einen entspannten Grillabend bieten. Das Verwenden von Spiritus löst hingegen eine unkontrollierte Verbrennung samt meterlanger Stichflamme aus, die Menschen mit schweren Verbrennungen in die Notaufnahme bringen kann“, erklärt Marko de Klein. 

Die Hitze kann vor allem für ältere Menschen eine Belastung sein. „Wir raten deshalb, die Wohnungen zu verdunkeln, allerdings ebenso, von dem Mythos, nur morgens und abends zu lüften, Abstand zu nehmen. Luftbewegung und Luftaustausch ist wichtig. Abgestandene, feucht geatmete Luft, die nicht ausgetauscht wird, kann hingegen als Belastung für das Herz-Kreislauf-System tödlich enden“, so der Kreisbrandmeister. Den ganzen Tag gilt deshalb außerdem: ausreichend trinken! 

Die Gefahr vor Hitze trifft auch Tiere. „Mittlerweile sollte jeder Tierhalter wissen, dass es in diesen Tagen unverantwortlich ist, seinen Hund in der prallen Sonne im Auto zu lassen. Gleiches gilt auch für Menschen.“ Die Hitzegefahr gelte aber nicht nur für die Mittagszeit. „Die täglichen Höchsttemperaturen werden erst am späten Nachmittag erreicht.“ 

Die Gefahr vor Unwettern steigt zudem bei den dauerhaft hohen Temperaturen an. „Da sich schwere Gewitter als sehr dynamische Wetterlagen nur schwer vorhersagen lassen, sollte jeder das Wetter über den Tag im Blick haben. Apps wie vom Deutschen Wetterdienst informieren vor Wetterwarnungen. Über unsere BiWAPP-App des Landkreises informieren wir als Kreisfeuerwehr bei schweren Unwettern über Einschränkungen wie unter anderem gesperrte Straßen. Und bei Unwettern gilt: Feste Gebäude sind immer der sicherste Ort, bei schweren Regenfällen allerdings nicht im Kellerbereich. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte bei heftigen Unwettern den nächsten Parkplatz anlaufen und nicht in der Nähe von Bäumen, die umstürzen können, parken. Alte Merksätze wie 'Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen‘ gehören zu den Irrglauben, die nicht nur falsch, sondern lebensgefährlich sind“, mahnt der Kreisbrandmeister. 

Grundsätzlich gilt: Im Notfall ist der Notruf 112 an 24 Stunden im ganzen Jahr erreichbar. „Kommen Sie gut und sicher durch das sommerliche Wetter!“

Politik
Donnerstag, 17. Juni 2021 03:07 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion begrüßt Umsetzung ihrer Initiative für günstigere Schülerbeförderung
Mittwoch, 16. Juni 2021 11:40 Uhr

Kreis Northeim (r). Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Dienstag, 15. Juni 2021 03:01 Uhr

Northeim (red). Christian Grascha ist bei der Kreiswahlversammlung der Freien Demokraten im Landkreis Northeim zum Kandidaten für die anstehende Landratswahl gewählt worden.

„Ich freue mich sehr über dieses große Vertrauen unserer Mitglieder und freue mich nun auf den gemeinsamen Wahlkampf mit der CDU, der FDP und vielen weiteren Unterstützern“, so Grascha nach seiner Wahl.

Unter anderem waren an dem Tag Roy Kühne MdB, Konstantin Kuhle MdB, der Duderstädter Bürgermeister Thorsten Feike sowie der ehemalige Polizeipräsident Uwe Lührig vor Ort, um ihre Unterstützung für Grascha Kandidatur zu zeigen. Grascha erhielt in geheimer Abstimmung 95,6 % der Stimmen. Er machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass der Landkreis einen Neustart braucht.

„Bloßes Verwalten reicht nicht. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen, um die Chancen für den Landkreis zu nutzen“, so Grascha. Als zentrale Felder nannte der gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP die Felder wirtschaftliche Entwicklung, ein sicheres Leben im Landkreis, die Förderung des Ehrenamtes und beste Schulen und Kitas für unsere Kinder.

„Unsere Töchter sind 9 und 6 Jahre und ich möchte, dass sie so wie alle Kinder in 10 bis 15 Jahren alle Chancen in unserer Region haben und nicht gezwungen sind, wegzuziehen. Auch das ist mein Antrieb“, so Grascha. Für die Kreistagswahl gehen die Freien Demokraten mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Dies sei eine Rekordbeteiligung.

Auf den ersten drei Plätzen stehen folgende Personen auf den jeweiligen Listen.

Wahlbereich Nörten-Hardenberg, Katlenburg-Lindau, Hardegsen und Moringen: 1. Dr. Christian Eberl, 2. Bernd Bundstein und 3. Magdalena Gruber

Wahlbereich Northeim, Kalefeld: 1. Tobias Schnabel 2. Edgar Martin und 3. Kornelia Ilsemann

Wahlbereich Dassel, Uslar, Bodenfelde: 1. Melanie Bludau-Kater, 2. Antje Zacharias und 3. Marcel Bufi

Wahlbereich Bad Gandersheim, Einbeck: 1. Christian Grascha, 2. Dr. Marion Villmar-Doebeling und 3. Torge Gipp.

„Die Vielzahl der Bewerberinnen und Bewerber zeigt, dass die Freien Demokraten hoch motiviert sind und etwas für unseren Landkreis bewegen wollen. Es gibt viel zu tun“, so die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Marion Villmar-Doebeling und Eckhard Ilsemann.

Foto: FDP

Wirtschaft
Montag, 24. Mai 2021 11:55 Uhr
Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Lungenerkrankung COPD - Landkreise Northeim und Göttingen leider unter den ersten drei
Montag, 24. Mai 2021 09:16 Uhr

Northeim (red). Gleich doppelten Erfolg erzielte Thimm bei dem diesjährigen POPAI D-A-CH Award in der Kategorie „Schönheit und Düfte“.

Mit dem nachhaltigen Bodendisplay „Green Christmas“ für Weleda und der E-Commerce Verpackung für den Onlinehändler Salwa Petersen konnte sich Thimm im Wettbewerb erfolgreich positionieren. Die Gewinner wurden am Abend des 19. Mai im Rahmen einer virtuellen Gala bekannt gegeben. In der Kategorie „Schönheit und Düfte“ erhielt Thimm für den weihnachtlichen Displayaufsteller „Green Christmas“ des Naturkosmetik-Herstellers Weleda den bronzenen POPAI Award.

Nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln ist fest in den Prinzipien von Weleda verankert. Thimm hat seinen Kunden Weleda dabei unterstützt, das Thema Weihnachten und Nachhaltigkeit zu verbinden und aufmerksamkeitsstark am POS umzusetzen.

Für die Zweitplatzierung weihnachtlicher Geschenkesets wurde ein Display in Tannenbaum-Optik entwickelt, das aus Wellpappe mit 100 Prozent Altpapieranteil gefertigt wurde. Dieses verfügt über drei Regalebenen, die einfach befüllt werden können und den Kunden zum Zugreifen einladen. Die Vorderseiten des Tannenbaums wurden mittels Flexodruckverfahren in grüner Farbe und mit weihnachtlichen Motiven sowie der Kernbotschaft „Schenke nachhaltig“ bedruckt. Die Rückseiten sowie die Regalböden präsentieren sich optisch in natürlicher, brauner Farbgebung der Wellpappe. Am POS lässt sich das flachliegende Display, das so beim Transport Frachtvolumen einspart, mühelos aufrichten.

Einen bronzenen Indianer erhielt Thimm in selbiger Kategorie für die Versandverpackung mit Sicherheitsverschluss für den Onlineshop von Salwa Petersen. Das Start-up hat sich auf Haarpflegeprodukte spezialisiert: Die Inhaberin Salwa Petersen kombiniert die traditionellen Rezepte aus ihrer Heimat Tschad mit modernen Techniken. Für die erste Versandverpackung des jungen Unternehmens lag der Fokus, neben dem Produktschutz und dem sicheren Versand der Ware, auf einer aufmerksamkeitsstarken Optik. Der Sicherheitsverschluss aus Wellpappe garantiert eine Versiegelung der Verpackung während des Transportweges und schützt vor unbefugtem Öffnen. Zusätzliches Klebeband zum Verschließen wird nicht benötigt.

Im Gegensatz zur Markenplatzierung im stationären Handel erfolgt der erste Kundenkontakt im E-Commerce Bereich beim Auspacken der Bestellung. Salwa Petersen hat daher besonders viel Wert auf eine ansprechende Optik der Versandverpackung gelegt. Thimm hat diesen Wunsch mit einem vollflächigen, aufmerksamkeitsstarken Druckbild der Außendecke im Digitaldruck erfüllt. Für ein Auspackerlebnis sorgt die gezielte Kundenansprache, die auf der Innendecke der Versandverpackung via Direktdruck aufgebracht wurde.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie wurde der POPAI D-A-CH Award dieses Jahr komplett digital durchgeführt. Im Rahmen einer virtuellen Gala, die live auf dem YouTube-Kanal des Awards verfolgt werden konnte, wurden die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Bereits seit über fünf Jahrzehnten richtet die Non-Profit-Organisation POPAI (Point of Purchase Advertising International) weltweit Wettbewerbe aus, bei denen Unternehmen und Dienstleister für ihre POS-Aktivitäten prämiert werden. Die POPAI D-A-CH Awards im deutschsprachigen Raum werden seit 2009 verliehen. Hierbei werden alle Aktivitäten rund um das POS-Marketing berücksichtigt, von klassischen POS-Materialien bis hin zu verkaufsunterstützenden Maßnahmen.

Eine unabhängige Jury bestehend aus 25 Experten der Bereiche Marke, Handel, Design und Wissenschaft kürt die Gewinner des POPAI D-A-CH Awards in insgesamt 15 Kategorien. Der verliehene Preis stellt einen Indianer dar, der an das erste entwickelte 3D Display in Form eines Indianers erinnert.

Versandverpackung Salwa Petersen

Donnerstag, 20. Mai 2021 16:56 Uhr

Hannover (red). Der Marburger Bund Niedersachsen kritisiert die Pläne des Helios-Mutterkonzerns Fresenius SE & Co. KGaA, der Hauptversammlung am morgigen Freitag die Ausschüttung einer Rekord-Dividende mit einer Erhöhung um 5 Prozent auf 0,88 € je Aktie (Geschäftsjahr 2019: 0,84 €) vorzuschlagen. Hintergrund ist ein geplanter Stellenabbau im ärztlichen Bereich, unter anderem dadurch, dass freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt werden.

„Helios hat angekündigt, aufgrund gesunkener Fallzahlen Strukturanpassungen vorzunehmen. Uns liegen Berichte unserer Mitglieder vor, dass ärztliche Stellen nicht neu besetzt werden, befristete Verträge auslaufen oder nach der Probezeit enden. Einigen Kolleginnen und Kollegen wird nahegelegt, in Teilzeitarbeit zu gehen. Gleichzeitig kündigt der Mutterkonzern seinen Aktionären eine Rekord-Dividende an. Man kann nicht argumentieren, man müsse dringend Personalkosten reduzieren, aber gleichzeitig einen neuen Höchstwert ausschütten. Das ist schlichtweg unanständig. Krankenversicherte wollen, dass mit ihrem Krankenkassenbeitrag medizinische Leistungen bezahlt werden. Sie wollen nicht, dass mit diesem übermäßig die Taschen Dritter gefüllt werden!“, kritisiert Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen.

„Da die Pflegepersonalkosten aus den Fallpauschalen ausgegliedert wurden, können diese – richtigerweise – nicht mehr reduziert werden. Daher sparen Kliniken jetzt zunehmend im ärztlichen Dienst. Das Signal ist verheerend: die Kolleginnen und Kollegen sollen noch mehr leisten, nur eben mit weniger Personal. Nicht nur, aber gerade nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie ist das ein verheerendes Signal. Mit Wertschätzung ärztlicher Arbeit hat das nichts zu tun – im Gegenteil“, betont Wollenberg und fährt fort: „Helios hat unser Ansinnen, auch die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen an den Helios-Häusern in Niedersachsen bei einer Corona-Sonderzahlung zu berücksichtigen, abgelehnt. Auch in den laufenden Tarifverhandlungen auf Bundesebene bewegt sich Helios keinen Zentimeter, weil man keinen finanziellen Spielraum sehe. Gleichzeitig wird eine Rekord-Dividende ausgeschüttet. Zudem hat die Helios-Klinik-Gruppe offenbar bundesweit öffentliche, pandemie-bedingte Ausgleichszahlungen in Höhe von 740 Millionen Euro erhalten.“

Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen, ergänzt: „Es zeigen sich die Schattenseiten der Ökonomisierung im Gesundheitswesen und der Privatisierung kommunaler Kliniken der vergangenen Jahre. Wenn Krankenhäuser wie Industriekonzerne geführt werden, bleiben die Beschäftigten oft auf der Strecke. Wenn Helios Vollzeitkräfte reduzieren will, müssen sich immer weniger Kolleginnen und Kollegen um die Patientinnen und Patienten kümmern – damit droht auch eine Verschlechterung der Versorgung. Hier geht es nicht mehr nur um wirtschaftliches Arbeiten, sondern um Profitmaximierung. Das hat mit dem Zweck von Krankenhäusern schlichtweg nichts zu tun“.

Hammerschmidt erinnert an die Aufgabe von Krankenhäusern: „Die Aufgabe eines Krankenhauses ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in einer bestimmten Region zu erhalten. Krankenhäuser gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Ebenso wie Polizei und Feuerwehr, nur müssen diese – zurecht – keinen Gewinn erwirtschaften. Warum müssen Krankenhäuser profitabel sein? Eine Feuerwehr wird doch auch nicht danach bezahlt, wie viele Brände sie gelöscht hat.“

Im Hinblick auf die anstehenden niedersächsischen Kommunalwahlen fordert Hammerschmidt die politischen Parteien in Niedersachsen auf, sich klar zu positionieren, ob eine Privatisierung von Krankenhäusern für sie infrage kommt. Auch Helios nimmt Hammerschmidt in die Pflicht: „Wenn man maßgeblich zu einer Rekord-Dividende des Mutterkonzerns beisteuert, gibt es auch keinen Grund, ärztliches Personal zu reduzieren. Wenn die Kliniken profitabel sind, gibt es kein Argument, sich in Tarifverhandlungen und bei den Corona-Sonderzahlungen nicht zu bewegen. Helios muss sich von dieser Politik verabschieden. Ansonsten kann man es den Beschäftigten nicht verübeln, wenn sie dem Unternehmen den Rücken kehren. Die Unzufriedenheit ist sehr groß.“

Sport
Mittwoch, 02. Juni 2021 05:36 Uhr
Traditionsverein Göttingen 05 meldet weitere interessante Neuzugänge
Mittwoch, 19. Mai 2021 09:09 Uhr

Northeim (red). Kürzlich hat der Northeimer Handball-Club e.V. seine zweite Trikotaktion aufgelegt. Nach der erfolgreichen Prämiere im vergangenen Jahr, bei der sich über 200 Kleinsponsoren auf dem neuen 3. Liga Trikot verewigt hatten, folgt nun die Fortsetzung.

Bisher hätten sich schon über 70 Kleinsponsoren für nur 25 Euro mit ihrem Namen auf dem künftigen 3. Liga Trikot positioniert. Die erste Hürde mit 100 Namen würde sicherlich kurzfristig fallen und auch das Ziel von erneut über 200 Namen sei nicht unerreichbar.

Der NHC ruft daher auf, die Chance zu nutzen, ganz nah am Team dran zu sein und so die Mannschaft moralisch und den gesamten Verein, bei der Zusammenstellung seines Etats, zu unterstützen. Die Hälfte der Einnahmen würden direkt in die Nachwuchsarbeit des NHC fließen.

Dienstag, 11. Mai 2021 11:32 Uhr

Northeim (r). Der Northeimer HC bastelt weiterhin intensiv am 3.-Liga-Kader für die neue Saison und meldet nun Vollzug in der Zusammenstellung seines Torwart-Quartetts. Mit dem 21 jährigen Glenn-Louis Eggert verlängert auch die Nummer Eins seinen Vertrag beim NHC. Der aktuelle U21-Nationalspieler steht weiterhin beim Bundesligisten der MT Melsungen unter Vertrag und wird so erneut an den NHC ausgeliehen. Der 2-Meter-Hüne aus Moringen freut sich auf eine weitere und hoffentlich vollständige 3.-Liga-Saison in Northeim. Glenn brennt auf den Beginn der Vorbereitung und ist hoch motiviert endlich wieder regelmäßig seiner großen Leidenschaft nachgehen zu können. Der NHC freut sich sehr das das große Torwarttalent aus der Region eine weitere Saison beim NHC spielt. Bedanken möchte sich der NHC auch ganz herzlich bei Axel Geerken, Vorstand der MT Melsungen, für die guten und konstruktiven Gespräche.

Fotos: Spieker Fotografie

Panorama
Montag, 24. Mai 2021 12:18 Uhr
„Ein Stückchen Kirchentag nach Hause gebracht“: Julia Grote schildert Eindrücke vom ökumenischen „fuereinander.stream“
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr

Goslar/Seesen (red). Das extreme Winterwetter mit Eis, Schnee und klirrenden Temperaturen hat auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asklepios Kliniken in der Region Harz gefordert: Einige Mitarbeiter*Innen haben beispielsweise spontan Fahrgemeinschaften gebildet, um zur Arbeit zu kommen, andere sind für Kolleg*Innen eingesprungen, die von ihrem eingeschneiten Zuhause nicht rechtzeitig zum Dienst kommen konnten, haben Dienste miteinander getauscht oder sind einfach zu Fuß gekommen. Oder: Eine Kollegin beispielsweise ist mehrere Stunden früher als sonst aufgestanden, um pünktlich zur Klinik zu kommen.

„Das extreme Winterwetter fordert uns alle. Es ist großartig, wie engagiert unsere Mitarbeiter*Innen sind und wie flexibel, ein großes Dankeschön“, sagten Pflegedirektorin der Asklepios Harzkliniken, Kerstin Schmidt, sowie Ines Mohr, Pflegedirektorin der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. In den Kliniken wurden für Kolleginnen und Kollegen Übernachtungsmöglichkeiten bereitgestellt – acht machten in der Asklepios Harzklinik Goslar davon Gebrauch, sieben in der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. Und: Das Technikteam am Standort in Goslar musste benachbarte Firmen hinzuziehen, und diese arbeiteten auf Hochtouren, um die zugeschneiten Parkplätze auf dem Klinikgelände nach und nach von den Schneemassen zu befreien und wieder benutzbar zu machen, und, um die Rettungswege rund um die Uhr freizuhalten.

„Wir freuen uns, selbstverständlich ist der Klinikbetrieb auch bei diesen extremen Winterverhältnissen nicht beeinträchtigt, herzlichen Dank allen für ihren großen Einsatz und Teamgeist“, sagt Regionalgeschäftsführerin Adelheid May.

Foto: Asklepios

Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

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