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Region Aktiv
Sonntag, 22. Juli 2018 11:49 Uhr
PS.Speicher feiert Geburtstag: Automobile Begeisterung im "Mekka der Oldtimer" - Rallye
Sonntag, 22. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Nach circa einem Jahr war es endlich soweit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an der KVHS Northeim den Vorbereitungslehrgang am Abend besuchten, konnten ihre Zeugnisse der Landesschulbehörde Niedersachsen über den erreichten Realschulabschluss im Kulturgarten der KVHS entgegennehmen.

Vorausgegangen war eine intensive Unterrichtsvorbereitung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Physik und Biologie. Unterrichtsbegleitende Angebote wie ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, Kurse zur gesunden Ernährung sowie Trommeln gegen Stress ergänzten den allgemeinbildenden Unterricht.

Das Dozententeam und die Organisatoren des Lehrgangs freuten sich mit den Teilnehmenden über den Erfolg und wünschten ihnen mit dem Realschulabschluss bessere Anschlussperspektiven im Beruf und alles Gute für ihre Zukunft.

Neuer Kurs startet im August

Der nächste Lehrgang zur Vorbereitung auf den nachträglichen Erwerb des Haupt- bzw. Realschulabschluss an der KVHS beginnt am 8. August in Northeim, Wallstraße 40. Der Kurs dauert bis Juni 2019. Es gibt noch einige wenige freie Plätze, eine baldige Anmeldung wird daher empfohlen. Der Quereinstieg nach dem Lehrgangsbeginn ist nach Einzelabsprache möglich.

Montags bis freitags von 17 bis 21.15 Uhr werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Biologie und Physik unterrichtet. Berufsorientierung, Betriebspraktikum und Training sozialer Kompetenzen ergänzen das Lehrgangsangebot, um die beruflichen Anschlussperspektiven der Teilnehmenden zu ermöglichen. Am Ende des Lehrgangs müssen Abschlussprüfungen nach der NAVO Sek I der Landesschulbehörde Niedersachsen absolviert werden. Während des gesamten Zeitraums wird ein Förderunterricht flankierend angeboten, um die Teilnehmenden individuell zu unterstützen und somit besser auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Der Lehrgang wird durch den Sonderfonds „Lebenslanges Lernen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert. Er richtet sich an alle erwerbslose oder beschäftigte Menschen, die ihre Schulpflicht erfüllt haben.

Wann und wie kann man sich anmelden?

Anmeldungen sind noch bis zum 30. Juli, jeweils dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr in der KVHS Geschäftsstelle, An der Schule 2, 37574 Einbeck persönlich oder telefonisch unter der Nummer 05551 / 708-8218 oder 708-8210 möglich.

Mitzubringen oder mitzuschicken - per E-Mail an info@kvhs-northeim.de . - sind das letzte Schulzeugnis oder Abgangszeugnis, ein tabellarischer Lebenslauf und eine beidseitige Kopie des Personalausweises.

Ansprechperson: Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg / Schulabschlüsse

Frau Sydymanova, 05551/708-8218, hsydymanova@landkreis-northeim.de.

Aktuelle Infos gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de.

Foto: Senger

Samstag, 21. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Unter dem Motto „Alte Hasen, junge Spunde" stehen die Gottesdienste während der Sommerferien in der Region Northeim. Zu hören sind junge Nachwuchstheologen sowie erfahrene Prediger über ihre biblischen „Schlüsselworte“. Am Sonntag, 22. Juli, ist um 10 Uhr in der Sixti-Kirche die Theologiestudentin Nora Meyer zusammen mit Pastorin Karin Gerken-Heise zu hören. Herzlich eingeladen sind alle Gemeindeglieder der Northeimer Gemeinden Corvinus, St. Sixti und Langenholtensen und alle, die diesen besonderen Gottesdienst mitfeiern möchten.

Foto: Privat

Samstag, 21. Juli 2018 06:00 Uhr

Bad Gandersheim (r), Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz war der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) in der vergangenen Woche in Bad Gandersheim zu Gast. Mehrere Stationen in der Kurstadt konnten sich dabei über einen Besuch des Ressortchefs der Landesregierung freuen.

Zu Beginn der Reise stand eine Besichtigung des Integrationskindergartens in der Heckenbecker Straße auf der Tagesordnung. Die Einrichtung befindet sich in der Trägerschaft der Lebenshilfe Bad Gandersheim – Seesen e.V. und verfolgt ein innovatives Konzept, welches sich aus verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten zusammensetzt. Neben der gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung stehen die „offene Arbeit“ und sog. „Kneipp-Angebote“ im Mittelpunkt der Arbeit mit den Kindern.

Darüber hinaus begreift sich die Kita, die mittlerweile auf vier Gruppen angewachsen ist, als Lernwerkstätte und bietet sowohl therapeutische, als auch heilpädagogische Unterstützung.

Einen Einblick in eben dieses Konzept sowie die Räumlichkeiten der Kita und den derzeit laufenden Neubau der Mehrzweckhalle erhielten der Minister und seine Delegation von Katrin Meyer, geschäftsführender Vorstand der Lebenshilfe Bad Gandersheim – Seesen, der Heilpädagogin und stellvertretenden Einrichtungsleiterin Sandra Wegener sowie von Erzieherin Sandra Kanopfer. Grant Hendrik Tonne zeigte sich dabei sichtlich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten und dem Engagement, mit dem Erzieherinnen und Pädagoginnen hier ihrer Arbeit nachgehen.

Der Minister nutzte die Gelegenheit außerdem, um sich im Gespräch über die alltägliche Arbeit, Sorgen und Probleme der Mitarbeiterinnen zu erkundigen. „Wir leisten hier sehr gute Arbeit und machen diesen Job gerne. Aber wir könnten noch besser sein, wenn wir nicht hin und wieder an Grenzen bei den Rahmenbedingungen stoßen würden“, so die Verantwortlichen des Integrationskindergartens. Zu den Herausforderungen für die Einrichtung gehörten demnach unter anderem der Mangel an Fachkräften. Derzeit stelle sich das zwar noch nicht als großes Problem dar, die Anzahl an Bewerbungen und deren Qualität gingen aber spürbar zurück. Insbesondere wünsche man sich mehr Männer in diesem Beruf. „Es fehlt die männliche Rolle in vielen Einrichtungen“, so Meyer im Gespräch mit dem Minister.

Insgesamt sei die Ausbildung und die Attraktivität des Berufsfelds ein Thema, dem sich das Ministerium ohnehin noch intensiver im zweiten Halbjahr 2018 annehmen möchte, versicherte Kultusminister Tonne. Dabei hoffe man auch auf die Erfahrungen aus der täglichen Praxis und sei froh über das Feedback aus den Einrichtungen und ihren Dachorganisationen.

Am Nachmittag ging es für den Kultusminister und den Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz dann in die Freie Schule nach Heckenbeck. Träger der Grund- und Oberschule sowie des dazugehörigen Kindergartens Pusteblume ist der Verein Aktives Lernen & Leben e.V.

Anders als staatliche Schulen verfolgt die Freie Schule Heckenbeck ein Konzept, dass sich an der Arbeit von Rebeca und Mauricio Wild, Maria Montessori und anderen Reformpädagog/innen orientiert. Die Einrichtung hat in den vergangenen Jahren viele Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Heckenbeck gelockt.

Hauptverantwortlich dafür sind Geschäftsführerin Susanne Kenntemich und Schulleiter Felix Ordemann, welche die Delegation an diesem Tag in der Einrichtung begrüßten und einen Überblick über die Räumlichkeiten und das alternative Bildungsangebot gaben.

Neben dem etwas anderen Lehrplan, der unabhängig von festen Klassenstufen gilt und sich im Kern durch freiwillige Mitarbeit der aktuell 99 Schülerinnen und Schüler auszeichnet, unterscheidet sich das Konzept der freien Schule vor allem darin von konventionellen Schulformen, dass die Kinder und Jugendlichen auch unmittelbar in organisatorische und verwaltungstechnische Entscheidungen mit einbezogen werden. Über Mitbestimmungsrechte in Gremien und Versammlungen können sie gemeinsam mit den Verantwortlichen demokratisch auf nahezu alle Entscheidungen einwirken, bis hin zur Auswahl neuer Lehrkräfte oder der Gestaltung der allgemeinen Schulregeln.

Während die Kooperation und der Austausch mit staatlichen Regelschulen vor Ort, beispielsweise mit Blick auf die Prüfungsabnahme, von den Verantwortlichen als für beide Seiten sehr gewinnbringend bewertet wird, stehe die Freie Schule Heckenbeck insbesondere bei der Anerkennung als Förderschule vor Problemen, so die Geschäftsführerin Kenntemich im Gespräch mit dem Minister. Im Umgang mit Kindern, die aus den verschiedensten Gründen etwas mehr Schwierigkeiten im Schulalltag haben als andere, habe man gute Erfahrungen gemacht. Wie für andere Schulen auch sei es aber nahezu unmöglich, eine geeignete Förderschullehrkraft zu gewinnen und damit die Voraussetzungen für eine dauerhafte integrative Beschulung zu schaffen. Als zumindest mittelfristige Lösung habe man als Landesregierung in diesem Zusammenhang die entsprechenden Studienplätze bereits deutlich erhöht, so Minister Tonne.

Zum Abschluss des Gesprächs wies der Kultusminister noch auf das Projekt „Bildung 2040“ des Niedersächsischen Kultusministeriums hin und lud die Vertreter der Freien Schule Heckenbeck ein, sich aktiv an der Debatte zu beteiligen.

Das Projekt gilt als eine der Leitlinien des Kultusministers und bezeichnet einen Diskussions- und Beteiligungsprozess darüber, wie eine gute Bildung der Zukunft aussehen könnte und sollte. Losgelöst von aktuell zu bearbeitenden Fragestellungen und von den Grenzen einer Legislaturperiode sowie von finanziellen Zwängen soll diskutiert werden, was und wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Zukunft lernen, um selbstbestimmt zur Teilhabe befähigt zu werden. Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher, Leitungen von Kindertagesstätten, Kinder und Jugendliche, Eltern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind aufgerufen, ihre Vorstellungen und Ideen einzubringen.

„Ziel dabei ist die Entwicklung einer gemeinsamen Vision, einer Idealvorstellung und eines roten Fadens. Wir müssen von der Mangeldebatte wegkommen und das Thema Bildung wieder positiv besetzen. Ich möchte mich nicht darauf beschränken, auf Sicht zu fahren und akute Probleme zu bewältigen“, erklärt Minister Tonne sein ehrgeiziges Vorhaben.

Im Anschluss an seinen Besuch in Heckenbeck ging es für den Minister und seine Begleiter/innen zum „Portal der Geschichte“ nach Brunshausen. Als Kultusminister zuständig für die Gedenkstätten im Land stand beim Rundgang, an dem auch Bürgermeisterin Franziska Schwarz teilnahm, neben der Geschichte Bad Gandersheims und dem Besuch der Cafés auf dem Klostergelände vor allem die Zeit der Nazidiktatur im Mittelpunkt.

Den Abschluss des Ministerbesuchs in Bad Gandersheim bildeten die Eintragung ins Goldene Buch der Roswithastadt sowie ein gemeinsames Abendessen und Gespräch mit den Verantwortlichen der Gandersheimer Domfestspiele.

Foto: Redaktion

Freitag, 20. Juli 2018 09:44 Uhr

Landkreis Northeim (r). Meinen Sie, dass 100 Euro im Jahr für Schulbedarf pro Kind genügen? Weit gefehlt. Unterstützung bei der Geltendmachung verschiedener Ansprüche bietet das Diakonische Werk Leine Solling. Und erklärt: „Schüler, die SGB II-Leistungen beziehen, erhalten über das Bildungs- und Teilhabepaket für Schulmaterial und zum Beispiel Kopierkosten pauschal im August 70 Euro und im Februar 30 Euro. Dass damit der gesamte Schulbedarf nicht zu decken ist, wissen nicht nur die Eltern, sondern erkennen auch immer mehr Gerichte an.“ So sei beispielsweise ein Jobcenter verpflichtet worden, die Kosten für Schulbücher und Arbeitshefte schulpflichtiger Kinder zu übernehmen. Auch die Kostenübernahme für hochpreisige Geräte (PC oder Tablet) seien möglich. Die Verantwortlichen des Diakonischen Werkes geben folgenden Tipp: „Es ist daher anzuraten, solche Bildungskosten zusätzlich zum Regelbedarf und dem Bildungs- und Teilhabepaket vor der Anschaffung formlos beim Jobcenter zu beantragen. Es sollte dabei die Notwendigkeit des Schulbedarfs und der anfallenden Kosten durch die Schule nachgewiesen werden.“

Unterstützung bei der Geltendmachung dieser oder anderer Ansprüche erhalten Interessierte beim Diakonischen Werk Leine-Solling in Uslar, Kreuzstr. 10, unter Tel. 05571-92410.

Foto: Redaktion

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Blaulicht
Samstag, 21. Juli 2018 19:33 Uhr
Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Motorradfahrerin
Mittwoch, 18. Juli 2018 11:46 Uhr

Wiensen (r). Ein Zeugenhinweis und eine Verfolgungsfahrt haben am Dienstag zur vorläufigen Festnahme von zwei Tätern geführt, gegen die sich der dringende Tatverdacht richtet, kurz zuvor in ein Wohnhaus eingebrochen zu sein.

Die beiden 20 und 27 Jahre alten Männer litauischer Herkunft hatten kurz nach 11 Uhr das Grundstück des neueren Einfamilienhauses am Rande eines Wohngebiets betreten, auf der Rückseite ein Fenster aufgehebelt und die Räume nach Wertgegenständen durchsucht. Den im Haus zurückgelassenen Husky hatten die Täter unterdessen mit Wurst aus dem Kühlschrank in ein Zimmer gelockt und dort eingesperrt. Ersten Erkenntnissen nach dürfte Schmuck in noch unbekanntem Wert entwendet worden sein.

Als örtliche Polizeikräfte unmittelbar nach der Meldung am Tatort eintrafen, waren die Einbrecher bereits verschwunden. Polizeibeamten aus Göttingen gelang es wenig später, den flüchtigen PKW im Bereich Offensen (Kreis Northeim) anzutreffen, zu verfolgen und die Insassen bei Eberhausen (Kreis Göttingen) vorläufig festzunehmen. Auf ihrer Flucht vor der Polizei waren die Täter mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, wobei es mehrfach zu verkehrsgefährdenden Überholmanövern kam.

Die beiden Litauer befinden sich zur Stunde noch im Polizeigewahrsam. Sie verfügen über umfangreiche polizeiliche Erkenntnisse und machen keine Angaben zur Sache. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen werden die 20- und 27-Jährigen am heutigen Mittwoch dem zuständigen Richter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt, der über den Erlass einer Untersuchungshaft entscheiden wird.

Das in Litauen zugelassene Tatfahrzeug, an dem sich gestohlene deutsche Kennzeichen befanden, wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Polizeikommissariat in Uslar.

Foto: Redaktion

Mittwoch, 18. Juli 2018 10:51 Uhr

Sudheim (red). Ein Landwirt hatte am 17. Juli 2018 gegen 20:20 Uhr in der Nähe der Leinemühle frisch gemähten Winterweizen abgeholt. Er fuhr mit seinem Trecker und zwei Anhängern, voll beladen mit Winterweizen, auf die Kreisstraße 421 in Richtung Sudheim. Dabei löste sich aus noch ungeklärter Ursache eine Ladebordwand eines Anhängers und die Ladung fiel auf die Kreisstraße, sowie auf die Böschung von der Einfahrt Leinemühle bis zur Kreuzung der Bundesstraße 3. Dort wurde er durch Autofahrer aufmerksam gemacht, dass er die Ladung verloren habe. Zahlreiche Helfer, sowie Feuerwehrkameraden der Ortsfeuerwehr Sudheim und der Abschnittsbrandmeister Ost Manfred Voß, fegten die fast 1000 Meter Winterweizen auf und schaufelten diesen mit Schaufeln und Schneeschieber in die Frontschaufel der bereitstehenden Trecker. Diese brachten wiederherum den Weizen in die bereitgestellten Anhänger. Nach etwa zwei Stunden war die Fahrbahn wieder frei. Im Einsatz waren mehrere freiwillige Helfer und die Ortsfeuerwehr Sudheim mit 15 Einsatzkräften. Ein Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei reinigte anschließend mit einer Kehrmaschine die Fahrbahn.

  

Fotos: Horst Lange

Montag, 16. Juli 2018 11:01 Uhr

Northeim (r). Eine 81-jährige Radfahrerin ist am Sonntag beim Überqueren der westlichen Entlastungsstraße in Höhe des Sülbendwegs von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Frau, die keinen Fahrradhelm trug, wurde ins Klinikum nach Göttingen gebracht. Zu Sachschaden kam es nicht.

Den Angaben nach war die Seniorin aus Richtung Kiessee kommend mit unverminderter Geschwindigkeit in die Kreuzung eingefahren und in die Seite eines in Richtung Sollingtor fahrenden PKW geprallt, der von einer 33-jährigen Frau aus Göttingen gesteuert wurde. Diese Fahrerin hatte durch ein Brems- und Ausweichmanöver noch vergeblich versucht, den Zusammenstoß zu verhindern.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die westliche Entlastungsstraße für den Verkehr voll gesperrt werden.

Foto: Redaktion

Dienstag, 10. Juli 2018 09:42 Uhr

Lindau (red). In Lindau waren am gestrigen Abend rund 60 bis 70 Kräfte im Einsatz. Dort wurde um 18.13 Uhr ein Feuer an der Sporthalle gemeldet. Die Rauchsäule war über dem Ort und darüber hinaus deutlich sichtbar. Unmittelbar an der Lindauer Turnhalle brannte Papiermüll und ein Müllcontainer. Durch die Hitzeentwicklung wurden die Außenwände einer Garage, eines Geräteraums und der Sporthalle beschädigt. Das nicht mehr als ca. 25.000 Euro Sachschaden entstanden ist, ist dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lindau, Katlenburg, Suterode, Wachenhausen, Gillersheim und Northeim zu verdanken. Auch die SEG Northeim und die Polizei waren vor Ort.

Zur Brandbekämpfung kamen Einsatzkräfte mit Spezialisten der Absturzsicherung der Feuerwehr zum Einsatz. Sie haben spezielle Sicherungssysteme, um ein Abstürzen bei Arbeiten, beispielsweise auf Dächern, zu verhindern. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet. Im Verdacht stehen vier Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren, die von Zeugen beim Wegrennen von der Brandstelle beobachtet wurden. Die polizeilichen Ermittlungen durch das Jugendfachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode dauern an.

 

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

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Politik
Samstag, 21. Juli 2018 06:00 Uhr
Sperrung des Butterbergtunnels: Kühne reagiert mit Unverständnis auf erneutes Sperrungsvorhaben
Dienstag, 17. Juli 2018 11:35 Uhr

Silberborn/Northeim (r). Mit Unverständnis reagiert die SPD-Kreistagsfraktion auf das Bürgerbegehren zum Jugendfreizeitheim Silberborn.

Es ist demokratisch legitim und das gute Recht, sich durch ein Bürgerbegehren gegen Beschlüsse des Kreistages zu wenden, betonen für die Sozialdemokraten der kommissarische Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz, MdL und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe. Beim laufenden Bürgerbegehen zum Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn sollten sich die Bürgerinnen und Bürger vor Abgabe ihrer möglichen Unterschrift zur Unterstützung des Bürgerbegehrens auch über die Auswirkungen informieren, die eintreten würden, wenn das Jugendfreizeitheim in der Trägerschaft des Landkreises Northeim verbleibt, wünscht sich die Fraktionsführung der SPD.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben mehrere Punkte für den Erhalt aufgeführt, die einer dringenden Klarstellung bedürfen:

1. Das Jugendfreizeitheim verfügt über Rücklagen von mehr als 1,1 Mio. Euro. Diese könnten das Betriebsdefizit noch einige Jahre decken.

Richtig ist: Der Kreistag hat mit Beschluss vom 8. Juni 2018 der Jugendstiftung den im Jugendfreizeitheim eingelegten Geschäftsanteil an der EAM als Zustiftung angeboten. Der Vorstand der Jugendstiftung hat die Zustiftung am 19. Juni 2018, also noch vor der Anzeige des Bürgerbegehrens, angenommen. Damit kommen über 125.000 Euro mehr pro Jahr über die Jugendstiftung direkt Projekten für Kinder und Jugendlichen im Landkreis zugute.

2. In den letzten 20 Jahren wurden ca. 1,4 Mio. Euro in das Jugendfreizeitheim investiert.

Richtig ist: Das ist zwar korrekt, aber das Jugendfreizeitheim Silberborn hat derzeit einem Investitionsstau von rund 2 Mio. Euro, insbesondere für den barrierefreien Ausbau des Jugendfreizeitheims, um auch Kindern und Jugendlichen mit einem Handicap die uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen. Dass der Inklusionsgedanke bei den Initiatoren des Bürgerbegehrens offenbar überhaupt keine Rolle spielt, ist für die beiden Verantwortlichen der SPD-Kreistagsfraktion besonders enttäuschend.

3. Es gab bislang keine Diskussion über Einsparmöglichkeiten und andere Alternativen, um das Defizit zu begrenzen.

Richtig ist: Das Jugendfreizeitheim befindet sich bereits seit vielen Jahren in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Alle Versuche, die Einrichtung durch veränderte Angebote oder auch durch bauliche Maßnahmen voranzubringen, blieben in Wirklichkeit ohne erkennbaren Erfolg. Vollkommen unzutreffend ist die Behauptung, es habe bislang keine Diskussion über Einspar- bzw. Optimiermöglichkeiten gegeben. Insbesondere 2017 hat die Kreisverwaltung hierüber auch die Mitglieder des Kreistages umfassend unterrichtet. Die jetzt von den Initiatoren des Bürgerbegehrens aufgeführten Aspekte zur Kostenoptimierung sind nicht neu und wurden soweit wie möglich bereits in den vergangenen Jahren ergriffen. Wer dieses negiert, hat nach der Auffassung von Uwe Schwarz und Peter Traupe bewusst das ausschließliche Interesse, gegen eine unumgängliche Entscheidung Stimmung im populistischen Sinne zu machen. 

Der größte Kostenblock sind die Personalkosten. Natürlich könnte man zur Kostenreduzierung die Einrichtung in der belegungsschwachen Zeit im Dezember/Januar schließen. Dann müsste das Personal in dieser Zeit komplett den gesamten Jahresurlaub nehmen. Alternativ müsste mit Zeitverträgen gearbeitet werden und das Personal in dieser Zeit entlassen werden.

Das wäre erstens sehr unsozial und zweitens lässt sich unter diesen Voraussetzungen kein geeignetes Personal finden. Personal für das Jugendfreizeitheim zu finden, stellt schon jetzt ein erhebliches Problem dar. Auf ausgeschriebene Stellen in diesem Bereich gab es schon jetzt kaum bis keine Bewerbungen. 

4. Das Jugendfreizeitheim verfügt über gut ausgestattete Zimmer und moderne sanitäre Anlagen. 

Richtig ist: Das Jugendfreizeitheim wurde in den 60er Jahren errichtet, die Zimmer als auch die sanitären Anlagen wurden Anfang der 90er Jahre, also vor rund 30 Jahren letztmalig saniert und verfügt noch nicht einmal über Waschbecken auf den Zimmern. Dieses mag zwar romantisch sein, aber die Auslastung zeigt, dass dieser Standard nur bedingt Begeisterung auslöst.

5. Das Haus bietet ausgezeichnete Sport- und Freizeitanlagen, die in der Region ihresgleichen suchen. Hier erfahren Kinder und Erwachsene zusammen Spaß an Bewegung.

Richtig ist: Das ist sicher richtig, nur diese Angebote werden überwiegend nicht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unserem Landkreis Northeim genutzt. Nur noch 17% der Gäste kommen aus unserem Landkreis. Der Landkreis Northeim muss aber alleine aus den Steuermitteln unserer Einwohnerinnen und Einwohner die Defizite bezahlen. Auch Landkreise, aus denen mehr Jugendliche das Freizeitheim besuchen, sind nicht bereit, sich an den Defiziten zu beteiligen.

6. Die Schließung würde eine weitere Schwächung des ländlichen Raumes bedeuten.

Richtig ist: Nach dem Willen des Kreistages soll ausdrücklich für die Einrichtung eine Nachnutzung für Zwecke der Jugendhilfe gefunden werden.

Darüber hinaus können durch die Zuführung der jährlich freien Mittel in Höhe von 125.000 Euro an die Jugendstiftung des Landkreises Northeim viele zusätzliche Jugendprojekte für Kinder und Jugendliche im Landkreis Northeim (z. B. für Ferienfreizeiten) gefördert werden. Dadurch stehen auch im Haushalt des Landkreises wieder ausreichend Mittel zur Verfügung, um in unseren Städten und Gemeinden die dortigen JugendpflegerInnen mit 50 % der Kosten zu finanzieren.

Die tatsächliche Nachfrage nach Übernachtungen zeigt leider, dass das Jugendfreiheitheim offensichtlich den heutigen Anforderungen der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen nicht mehr entspricht. Es hat einen Investitionsstau von 2 Millionen Euro und benötigt jährlich einen Betriebskostenzuschuss von 150.000 Euro, die ausschließlich von unserem Landkreis aufgebracht werden müssen. Da nur 17% der Nutzer aus unserem Landkreis kommen, ist es verantwortungsbewusst und gerechter, wenn diese 150.000 Euro jährlich anderen Maßnahmen für Jugendliche zugutekommen, z.B. zur Unterstützung für Ferienfreizeiten und für die Finanzierung der Jugendpfleger und Jugendpflegerinnen in unseren Städten und Gemeinden.

Uwe Schwarz und Peter Traupe betonen abschließend, dass das Vorhaben aus ihrer Sicht keinesfalls unparteiisch organisiert ist, denn als Rücksendeanschrift für die Unterschriftenlisten ist die Anschrift eines Kreistagsabgeordneten einer kleineren Gruppierung im Kreistag angegeben.

Beide stellen abschließend fest, dass das Vorhaben Unfug sei und bei erfolgreichem Ausgang die Öffentliche Hand erheblich weiter finanziell belasten werde.

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Northeim News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Northeim News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Donnerstag, 12. Juli 2018 10:19 Uhr

Landkreis Northeim (r). „Während sich CDU und CSU einen erbitterten Kampf untereinander liefern, ist die SPD einmal mehr der stabile Faktor in der Großen Koalition. Das ist angesichts der gefährlichen Zunahme rechtspopulistischer Aktivitäten weltweit auch dringend notwendig“, so der SPD-Unterbezirksvorsitzende Uwe Schwarz.

Am 26. Mai 2019 finden die nächsten Europawahlen statt, und das kann eine Schicksalswahl für den Fortbestand Europas werden. „Deutschland ist die mit Abstand stärkste Wirtschaftsnation in der EU, und wenn auch bei uns die Konservativen und Rechtspopulisten die stärksten Kräfte werden, kann unsere europäische Wertegemeinschaft noch mehr gefährdet werden“, erklärt Uwe Schwarz.

Zur Vorbereitung dieser Wahl wird der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck auf einem außerordentlichen Unterbezirksparteitag am 25. September seine Personalentscheidungen treffen. Dazu hätten kurzfristig in den Ortsvereinen Delegierte gewählt werden müssen. Der Unterbezirksvorstand hat stattdessen festgelegt, anstelle des Parteitages alle SPD-Mitglieder zu einer Mitgliedervollversammlung am 25. September 2018, ab 19.00 Uhr, in die Stadthalle Northeim einzuladen. 

Neben diesen Personalentscheidungen soll diese Zusammenkunft unter anderem auch dazu genutzt werden, über eines der wichtigsten Vorhaben im Landkreis Northeim direkt zu unterrichten, nämlich die vollständige Versorgung mit einem schnellen Internetanschluss. In vielen Regionen des Landkreises ist dies bisher nicht vorhanden, und das führt zur Abwanderungen von Unternehmen und insbesondere, auch jungen Familien.

„Nach zähen und langwierigen Verhandlungen konnte unsere Landrätin endlich die Finanzierung sichern und einen Vertrag mit der Telekom abschließen. Danach ist die Telekom verpflichtet, bis Ende 2019 den ganzen Landkreis versorgt zu haben“, so Uwe Schwarz. Mit einem namhaften Referenten soll die Umsetzung dieses Vorhabens erläutert werden.

Foto: Redaktion

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Wirtschaft
Sonntag, 22. Juli 2018 06:00 Uhr
Strom sparen durch Erneuerbare Energien - Photovoltaikanlage auf dem Dach der BBSII installiert
Donnerstag, 19. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Unter der Devise „Weshalb wir einen neuen Umzugskarton entwickelt haben? Weil es besser geht!“ bietet der Onlineshop Cartonara seinen Kunden ab sofort mit der Kartonara Box eine neue Generation Umzugskartons an. Alleinstellungsmerkmale sind der deutlich angenehmere Tragekomfort, konstruktive Besonderheiten zur höheren Stabilität und zahlreiche kleine Features, die das häufig nervenaufreibende Thema „Umzug“ erleichtern sollen.

„Jeder Umzug ist individuell aber gut funktionierende Umzugskartons braucht man immer. Wir haben uns zu Beginn gefragt: Was muss der Karton können, damit der Umzug so reibungslos wie möglich funktioniert? Vorgabe war es, bisherige Lösungen neu zu denken“, erklärt Michael Weber, Geschäftsführer Cartonara. Das Team von Cartonara griff dabei auf die gebündelte Verpackungsexpertise der Thimm Gruppe zurück und ließ außerdem die Erfahrung aus zahlreichen Praxistests einfließen.

Die Handgrifflöcher der Kartonara Box sind ergonomisch angewinkelt, sodass der Karton nah am Körper und deshalb einfacher und schonender getragen werden kann. Durch die vierfache Verstärkung sind die Griffe zudem deutlich breiter als bei herkömmlichen Kartons. Für das professionelle Tragen auf dem Rücken gibt es separate Aussparungen. Das maximale Füllvolumen der Box beträgt 65,5 Liter, die Traglast 45 Kilogramm. Ein dreifach verstärkter Schmetterlingsboden dient dazu, dass die Stabilität auch bei sehr ungleichmäßig gepackten Kartons gewährleistet ist. Weber: „Wir haben außerdem festgestellt, dass man bei einem Umzug nicht alle Dinge am neuen Platz verstaut bekommt, sondern manches eingelagert werden muss. Deshalb verfügt die Kartonara Box über besonders stabile Seitenwände, die optimal für die gestapelte Lagerung sind. Der Steckverschluss-Deckel ist staubdicht und für die Handgrifflöcher bieten wir integrierte Staubstopfen an.“

Zusätzlich sollen Features wie spezielle Gefache für den Transport von Gläsern und Flaschen, grundierte Beschriftungs- und Ankreuzfelder zur Organisation und eine Video-Aufbauanleitung den Umzug merklich einfacher machen. Bestellt werden kann die Kartonara Box ab einem Preis von 2,09 Euro online unter www.kartonara.de/umzug. Bei Bestellung bis 13 Uhr erfolgt die Lieferung in der Regel am nächsten Werktag.

Über Cartonara
Cartonara ist ein Geschäftsbereich der Northeimer Thimm Gruppe und unterstützt seit März 2018 die Positionierung im E-Commerce. Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 601 Millionen Euro.

Mehr Informationen unter www.kartonara.de und www.thimm.de.

Foto: Redaktion

Dienstag, 17. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (lpd). Landrätin Astrid Klinkert-Kittel konnte jetzt den von der Telekom unterzeichneten Vertrag in Empfang nehmen und das Bonner Unternehmen abschließend mit dem Breitbandausbau beauftragen.

Rund 16.000 Haushalte, die derzeit mit weniger als 30Mbit/s versorgt werden, erhalten damit bis zum Sommer 2019 schnelleres Internet. 97 Prozent dieser Haushalte können mit einer Versorgungsleistung von 50 Mbit/s rechnen.

„Ich freue mich, dass nach dem Erhalt der Förderbescheide jetzt endlich der Vertrag mit der Deutschen Telekom unter Dach und Fach ist und der Ausbau beginnen kann. Wenngleich das nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Vorbereitungszeit viel zu lange gedauert hat. Viele Landkreise haben ähnliche Probleme. Mit der Vertragsunterzeichnung ist uns ein wesentlicher Schritt gelungen, es bleibt aber viel zu tun“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. 

Die Deutsche Telekom informiert derzeit die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden über die Trassenführungen und die geplanten Bauverfahren. In Einbeck hat dazu am 12. Juli bereits ein Termin stattgefunden. Derzeit arbeitet der Bonner Konzern auch an einer Website, über die sämtliche Informationen zum Breitbandausbau abrufbar sein werden.

Mitte September wird die Feinplanung abgeschlossen sein, so dass ab diesem Zeitpunkt der Bau beginnen kann. Auch die Reihenfolge der Bauabschnitte wird dann bekannt gegeben. Aktuelle Informationen werden auch regelmäßig auf der Internetseite des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de veröffentlicht. 

Im aktuellen Breitbandausbau werden Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen gelegt, von dort werden die Haushalte mit Kupferleitungen versorgt. Bund, Land und EU arbeiten gemeinsam daran, eine flächendeckende Förderung der Glasfaserverkabelung auf den Weg zu bringen. In den kommenden Jahren können bedarfsorientiert dann auch im Landkreis Northeim die Kupferleitungen vom Verteilerkasten zu den Haushalten durch Glasfaserkabel ersetzt werden.

Foto: Landkreis Northeim

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Sport
Sonntag, 22. Juli 2018 06:00 Uhr
Mattis Daube verstärkt FC Eintracht Northeim
Samstag, 21. Juli 2018 06:00 Uhr

Landkreis Northeim (r). Nach der Saison ist vor der Saison und kurz vor Saisonbeginn steht die Lauenberger Sportwoche! Zum insgesamt 38-mal treffen sich unmittelbar vor dem Auftakt in den einzelnen Spielklassen fünf Teams und die heimische 1. Herrenmannschaft, um den Sieger der Lauenberger Sportwoche zu ermitteln. In zwei 3er-Gruppen geht es dabei zunächst im Modus jeder gegen jeden die Teilnehmer für den Finaltag zu ermitteln. Dort treffen dann die beiden Gruppenzweiten aufeinander, gefolgt vom Duell der beiden Gruppensieger, die dann den Turniersieger ermitteln.

Das Teilnehmerfeld ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben, allerdings wird der FC Sülbeck/Immensen nur mit der zweiten Mannschaft antreten. Diese verpasste zum Ablauf der Serie 2017/18 nur denkbar knapp den Aufstieg in die Kreisliga und wird daher sicherlich auch sportlich ein interessanter Turniergast sein. Weiterhin in der Gruppe B sind noch die SG Elfas und die SG Ilmetal/Dassensen. In der Gruppe A trifft die SG Dassel/Sievershausen auf den MTV Markoldendorf und den Ausrichter, TSV Lauenberg. Beide letztgenannten Mannschaften konnten erst am letzten Spieltag der Serie 2017/18 den Verbleib in der 1. Kreisklasse sichern und wollen nach dieser weniger erfolgreichen Spielzeit nunmehr den Blick nur nach vorne richten.

Für den neuen Trainer des heimischen TSV Lauenberg, Carsten Koch, ist dieses Turnier dann auch die Premiere vor heimischen Publikum. Vor Jahren noch selbst als aktiver Spieler dabei, steht er nunmehr bei diesem Turnierklassiker erstmals an der Trainerbank.

Dabei stellt nicht nur für den TSV Lauenberg die Lauenberger Sportwoche eine letzte Standortbestimmung vor dem Start in die Punktspielserie dar. Man darf daher schon gespannt sein, wie sich die einzelnen Mannschaften präsentieren werden. Die Zuschauer jedenfalls dürfen sich sicherlich wieder auf spannende Fußballabende in Lauenberg freuen. Der Sportplatz mit seiner besonderen Lage im Ortskern und der ausrichtende TSV Germania Lauenberg um seine Vorsitzende Anja Wauker-Ubben, die sich zusammen mit dem Organisationsteam und fleißigen Helfern um den bekannten Ablauf kümmern wird, werden dazu ebenfalls beitragen.

Der Spielplan sieht folgende Paarungen vor:

30.07.
18:30 Uhr MTV Markoldendorf - TSV Lauenberg
20:15 Uhr SG Ilmetal/Dassensen - FC Sülbeck/Immensen II

01.08.
18:30 Uhr MTV Markoldendorf - SG Dassel/Sievershausen
20:15 Uhr SG Elfas - SG Ilmetal/Dassensen

03.08.
18:30 Uhr SG Elfas - FC Sülbeck/Immensen II
20:15 Uhr TSV Lauenberg - SG Dassel/Sievershausen

07.08.2018 Endspieltag
18:30 Uhr Spiel um Platz 3 => Zweiter Gruppe I - Zweiter Gruppe II
20:15 Uhr Spiel um Platz 1 => Sieger Gruppe I - Sieger Gruppe II anschl. Siegerehrung

Im Rahmen der Sportwoche findet zudem auch am Sonntag, den 05.08.2018 der traditionelle Wander- und Walkingtag statt. Nähere Informationen hierzu gibt es auch auf der Vereinshomepage www.tsvlauenberg.de. Die Verantwortlichen des TSV Lauenberg laden zu dieser Sportwoche alle sportbegeisterten Zuschauer aus Nah und Fern ein. Für das leibliche Wohl wird auch in diesem Jahr wieder in gewohnter Form gesorgt. Die Verantwortlichen bitten in diesem Zusammenhang alle Spieler und Zuschauer, nicht im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses zu parken, auch wenn das dort geltende absolute Halteverbot leider nicht ausgeschildert ist. Da es sich dort aber um den Zufahrtsbereich der Feuerwehr handelt, muss dieser Bereich unbedingt frei gehalten werden.

   

Fotos: Hartmut Kölling

Montag, 09. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Nachdem der NHC den Zuschlag für die Durchführung der ersten Runde des DHB-Pokals bekommen hat, laufen die Vorbereitungen trotz Urlaubsphase auf Hochtouren. Festgelegt wurden inzwischen die Anwurfzeiten des Turniers, sodass sich daraus folgender Zeitplan ergibt:

Samstag, 18.08.2018
16.00 Uhr:
Spiel 1
THW Kiel-TUSEM Essen
19.00 Uhr:
Spiel 2
Northeimer HC-TSV Bayer Dormagen

Sonntag, 19.08.2018
16.00 Uhr:
Spiel 3
Sieger Spiel 1-Sieger Spiel 2

Kartenvorverkauf:
Tickets können ab sofort online über das "Ticketportal Reservix", www.reservix.de  oder in den dazugehörigen Vorverkaufsstellen geordert werden. In Northeim gehört dazu unter anderen die HNA und in Göttingen das Göttinger Tageblatt. Die Onlinebestellung ist auch über die Startseite der Homepage des NHCs: www.northeimerhc.de möglich. Ein entsprechender Link zum Ticketportal ist dort eingerichtet. Turnierkarten (Sitzplatz) gibt es ab 20 Euro, Tageskarten (Sitzplatz) gibt es ab 15 Euro. Stehplatzkarten (nur als Turnierkarte) gibt es für 15 Euro. Schüler bis 14 Jahre erhalten auf die genannten Preise je 5 Euro Ermäßigung. Kinder bis einschließlich sechs Jahre haben freien Eintritt ohne eigenen Sitzplatzanspruch.

Akkreditierung:
Bei Interesse, die Spiele im Rahmen der Berichterstattung in der S-Arena zu verfolgen, bittet der NHC bei Gelegenheit um kurze Mitteilung mit den entsprechenden Daten auf u.a. Mailadresse.

Foto: Redaktion

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Panorama
Freitag, 20. Oktober 2017 09:45 Uhr
Schlagerstar Semino Rossi im Kauf-Park - Kurzauftritt und Autogrammstunde
Mittwoch, 26. Juli 2017 11:30 Uhr

Dassel (red). Die Sommerferien gehen zu Ende, alle sind aus dem Urlaub zurück, sodass gleich durchgestartet werden kann: Bei der Welle20. Gleich am ersten Wochenende des neuen Schuljahres findet das ultimative Highlight der Region statt. Die Welle, die größte open-air-Party der Region, schwappt zum 20. Mal am Samstag, 5.8., ab 19 Uhr durch das Sollingbad. Traditionell findet vorweg - bevor die Party richtig los geht - das Turmspringen um den großen Preis der KSN statt. Beginn für diesen fun-Act ist um 19.30 Uhr.

Teilnehmen kann jeder, der sich traut vom 3-Meter-Brett zu springen. Originelle Sprünge in witzigen Kostümen und Verkleidungen sorgen für gute Laune beim Publikum und werden von der Jury „bewertet“. Die ersten drei Plätze werden prämiert. Danach stehen nur noch Party und, wer mag, das Nachtschwimmen auf dem Programm. Für super Musik und Stimmung sorgt DJ Tristan. Später werden Dj Gizmo zusammen mit DJ Jay Dee das Publikum zum Kochen bringen, sodass bis in den frühen Morgen getanzt werden kann. Und wem beim Tanzen zu warm wird, der kann sich im Sollingbad abkühlen.

Die Freiwillige Feuerwehr Dassel leuchtet das Becken aus, sodass nachts gebadet werden darf. Natürlich ist die Sicherheit der Nachtschwimmer durch Badeaufsicht gewährleistet. Also: Schwimmsachen nicht vergessen! Karten sind seit dem 21. Juli im Vorverkauf für 5 Euro an folgenden Stellen erhältlich: an der Kasse des Sollingbades in Dassel, KSN Dassel, VR Bank Dassel, Kiosk Dassel und Expert in Einbeck. An der Abendkasse sind die Karten für 6 Euro erhältlich. Für Essen und Getränke ist natürlich gesorgt. Der Förderverein Sollingbad freut sich auf viele Gäste und auf eine weitere großartige Party im schönen Sollingbad Dassel.

Foto: Freibad Dassel

Sonntag, 23. Juli 2017 08:40 Uhr

Gieselwerder (red). Märchenhaft und stimmungsvoll wird es am 5. August in Gieselwerder. Denn dann steht in dem kleinen Ort im Süden der Solling-Vogler-Region im Weserbergland die märchenhafte Sommernacht im Burghof auf dem Programm. Dafür haben die Veranstalter des Heimat- und Verkehrsverein ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Eröffnet wird der Abend um 18 Uhr durch Schneewittchen, die die Gäste höchstpersönlich willkommen heißt. Anschließend warten zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten auf die Besucher. Ob saftiger Spießbraten mit verschiedenen Beilagen oder ausgewählte, herzhafte Käsespezialitäten – mit leerem Magen muss keiner den Abend verbringen. Auch die Getränkeauswahl lässt keine Wünsche offen. Die „Werdersche Weinreise“ entführt Interessierte in die Welt erlesener Weine. Und natürlich gibt es neben dem Rebensaft auch zahlreiche andere kühle Getränke.

Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung im romantisch beleuchteten Burghof sorgt der Männergesangverein Hessenland Gieselwerder. Später am Abend übernimmt dann DJ Tobias Grabant das Musik-Zepter und sorgt mit schwungvollen Beats dafür, dass die Gäste sicher ordentlich das Tanzbein schwingen werden.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Mittwoch, 24. Mai 2017 07:16 Uhr

Osterode (hakö). Es brummte gewaltig am Harzrand. Da kam Freude auf im Wonnemonat. Zu den "Drei freundlichen Tagen" in Osterode sorgte wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf zwei Showbühnen für ausgelassene Stimmung.

Man traf sich mit Freunden, Nachbarn und Kollegen, lachte, probierte kulinarische Köstlichkeiten und exotische Getränke vor prächtiger Kulisse auf dem Kornmarkt und dem Martin-Luther-Platz. Ein feierfreudiges Publikum aus der sympathischen Fachwerkstadt und einer hellwachen Region, die Künstler allesamt, feinfühlig und mit Sachverstand ausgewählt, boten ein buntes Bild. Perfekt inszeniert die Radio ffn-Party. Die Stimmung kochte hoch.

Jung und Alt waren eingeladen, an verschiedenen Marktständen zu stöbern. Der Einzelhandel präsentierte am Sonntag attraktive Angebote. Die beiden "Macher", Veranstalter Jörg und Michael Wehmeyer, ernteten viel Lob für dieses "Event der puren Lebensfreude".

Northeim sollte sich ein Beispiel nehmen. Machbar ist alles, wenn der Wille da ist und alle mitziehen, auch die Anwohner, für die man in Osterode immer wieder nette Worte der "Entschuldigung für die Lärmbelästigung" an den drei tollen, freundlichen Tagen fand.

Fotos: hakö

Dienstag, 09. Mai 2017 12:27 Uhr

Göttingen (red). Am frühen Morgen des Dienstag hat eine Fußgängerin einen im Wasser treibenden, leblosen Körper im Leineflussbett im Bereich der Sparkassenarena in Göttingen entdeckt. Bei dem Toten soll es sich um einen 39 Jahre alten Mann ohne festen Wohnsitz handeln. Wie lange der Körper bereits im Wasser lag, sei zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Auch habe eine erste Begutachtung der Leiche ergeben, dass ein Fremdverschulden nicht bestehe, erklärte die Polizei Göttingen. Der Tote wurde für weitere Untersuchung in die Rechtsmedizin verbracht.

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