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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Dienstag, 23. Januar 2018 07:00 Uhr
Wandertraining/Wandervorbereitung zum Wanderevent Brockenaufstieg am 02.- 03. Juni 2018
Dienstag, 23. Januar 2018 06:30 Uhr

Fredelsloh (hakö). Der Karnevalsverein Rot-Weiß Fredelsloh hatte am Samstag zur Kostümparty für Kinder geladen und für die kommenden Wochenenden ein ganz bestimmt mitreißendes Programm für die kleinen und großen Narren angekündigt.

Blieb man jetzt noch im kleinen Kreis zum Auftakt weitestgehend unter sich, so werden die drei Büttenabende am Freitag, 9. Februar, Samstag, 10. Februar und Sonntag, 11. Februar (Beginn jeweils um 19.30 Uhr) für einen prallvollen, bunt geschmückten Saal im "Jägerhof" sorgen. Helau!!!

Kartenvorverkauf am kommenden Samstag, 27. Januar, 10 Uhr im "Jägerhof". Preis je Karte: 9 Euro (Abgabe von maximal sechs Karten je Person und Tag beachten). Restkarten für die Büttenabende sind bei Monika Thielebeule, Telefon 05555-292 ab Montag, 29. Januar erhältlich.

Kinderkarneval ist angesagt zu folgenden Terminen, ebenfalls im "Jägerhof": 1. Büttennachmittag am Samstag, 3. Februar. 2. Büttennachmittag am Sonntag, 4. Februar. Beginn: 14.30 Uhr. Einlaß jeweils ab 13.45 Uhr. Das Kinderprinzenpaar freut sich auf viele närrische Gäste.

Das traditionelle Würstesammeln wird veranstaltet am Samstag, 10. Februar. Beginn: 8.30 Uhr. Treffen vor dem "Jägerhof". Der Karnevalsverein Rot-Weiß Fredelsloh weist schon jetzt darauf hin, daß alle Mitbürger zum Verzehr ab 12 Uhr herzlich eingeladen sind.

Und noch ein Termin zum Abschluß der Fredelsloher Narrenzeit: Aschermittwoch, 14. Februar, ab 19.30 Uhr Verbrennen des Fastnachtskerls und Karnevalsausklang im "Jägerhof". www.karnevalsverein-fredelsloh.de

Fotos: Hartmut Kölling

Dienstag, 23. Januar 2018 06:00 Uhr

Kreis Northeim/Bad Gandersheim (r). Bereits zum zehnten Mal in Folge laden die Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt-Northeim zu ihrem Frühjahrskonzert in die Stadthalle Northeim ein. In diesem Jahr sind erstmals Ensemble-Mitlieder der Gandersheimer Domfestspiele mit Teilen aus ihrem Jubiläumsprogramm dabei und geben einen Vorgeschmack auf ihre 60. Spielzeit, die vom 10. Juni bis zum 5. August 2018 stattfindet. Domfestspiel-Intendant Achim Lenz und Heinrich Wagemann, Dirigent der Musikfreunde, freuen sich über die regionale Zusammenarbeit zweier Kulturträger im Landkreis Northeim.

Die Domfestspiele präsentieren an diesem Abend einige neue Gesichter der kommenden Spielzeit, darunter auch die Hauptdarstellerin aus „Fame – Das Musical“. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit bereits bekannten Darstellern. „An dem Abend werden Stücke aus unserem Jubiläums-Programm erstmalig öffentlich dargeboten, aber auch weitere Lieder aus Show, Musical und Chanson werden von unseren Künstlern zu hören sein“, verrät Intendant Achim Lenz. Das Programm der Gandersheimer Domfestspiele dauert etwa 40 Minuten. Nach einer kurzen Pause geben die Musikfreunde ihr Können zum Besten: Bekannte Swing-, Rock- und Pop-Musik der letzten Jahrzehnte wird zu hören sein, aber auch klassische Blasmusik mit Polka, Walzer und Konzertmärschen werden erklingen. Dirigent Heinrich Wagemann hat ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Repertoire in petto und verspricht: „Das Publikum kann sich wie in den letzten Jahren auf einen sehr schönen und unterhaltsamen musikalischen Abend freuen.“

Als Highlight ist ein gemeinsames Stück der Domfestspiel-Akteure und den Musikern der Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt-Northeim geplant: Ferdinand von Seebach, Musikalischer Leiter der Gandersheimer Domfestspiele und Soloposaunist, spielt zusammen mit dem Orchester das „Main Theme“ aus FAME in eigenem Arrangement. Die Moderation des Abends übernehmen Domfestspielschauspieler, Radiosprecher und Moderater Jan Kämmerer und Patrick Walther von den Musikfreunden gemeinsam.

Karten sind für 10, 13, 17 und 22 Euro im Vorverkauf an folgenden Stellen erhältlich: Buchhandlung Papierus in Northeim 05551/3375 Paul Tenschert in Hohnstedt Tel. 05551/5626 Petra Ahrens in Edesheim Tel. 05551/52937 BU kurz: Domfestspiel-Intendant Achim Lenz (dritter von links) und der Vorstand der Musikfreunde Edesheim-Hohenstedt-Northeim laden zu einem gemeinsamen Abend voller Musik in die Stadthalle Northeim ein.

Foto: Hartmut Kölling

Montag, 22. Januar 2018 09:24 Uhr

Schoningen: Nach den beiden großen Karnevalspartys für die Großen am Freitag und Sonnabend, werden kommenden Sonntag ab 14:30 Uhr die kleinen Jecken auf ihre Kosten kommen.

Der Kinderkarneval des SC Schoningen hat sich von einem kleinen lokalen Fest zu einer überregional bekannten Veranstaltung entwickelt. Seine Attraktivität zieht Familien aus dem ganzen Uslarer Land in die Turnhalle an.

Beim Kinderkarneval sind die Kinder die Hauptpersonen. Sie sind die Akteure und die kleinen Stars. Seit Wochen bereiten sich mehr als 100 Kinder in Musik-, Akrobatik- und Tanzgruppen auf den Kinderkarneval vor. Sie entwerfen Kostüme und bauen fantasievolle Kulissen und üben gemeinsam für ihren großen Bühnenauftritt. 13 kindgerechte Programmpunkte und zwei Mitmachaktionen versprechen einen tollen Nachmittag. Durch das Programm führen die Junior-Präsidenten Malte Sielhorst, Milena Heckert, Greta Heese, Chiara Jordan und Kilian Kerl.

Wegen des großen Andrangs im letzten Jahr weisen die Organisatoren darauf hin, zum Kinderkarneval am Sonntagnachmittag (Beginn: 14:30 Uhr) rechtzeitig (Einlass ab 14:00 Uhr) zu erscheinen, um noch einen Sitzplatz zu bekommen.

Neben ganz viel Spaß und einer bunten Kinderbühne dürfen sich die Eltern oder Omas und Opas auch auf Kaffee und Kuchen in der Turnhalle freuen.

Foto: SC Schoningen

Sonntag, 21. Januar 2018 06:30 Uhr

Northeim/Hannover (r). Fulminant: So kann man den Abschluss des Gedenkkonzertes vom Albert-Schweitzer-Familienwerk zu Ehren des Namensgebers am vergangenen Samstag in der Landeshauptstadt nur nennen. Mit Leidenschaft und Virtuosität fegten die Finger des Organisten Ulfert Smidt bei der Toccata op. 14 in D-Dur des französischen Komponisten Louis Vierne über die eindrucksvolle neobarocke Orgel. Dem letzten Akkord, launischen Grüßen des gut aufgelegten Moderators Jörg Grabowsky (Uslar) sowie Nachdenkliches vom Vorsitzenden Dr. med. Omar Mahjoub (Hannover) schlossen sich wahre Begeisterungsstürme in der voll besetzten Marktkirche im Herzen der Landeshauptstadt an.

Ein Konzert für mehr Menschlichkeit

Seit fünf Jahren organisiert das Albert-Schweitzer-Familienwerk zu Schweitzers Geburtstag dieses besondere Konzert. Bei diesem kleinen Jubiläum empfing Mahjoub die Konzertbesucher mit einem Zitat von Thomas Woodrow Wilson: >>Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu verbreiten, noch große Vorhaben zu verwirklichen.<< Mahjoub nutzte dies als Anleihe, Einblicke in seine eigenen fünf Visionen zu geben. Ein friedvolles und von Achtung geprägtes Miteinander waren hier die zentralen Aussagen. „Einfühlsam und humorvoll“, so beschrieb eine Konzertbesucherin die Moderation von Jörg Grabowsky, der die Gedankenwelt von Albert Schweitzer den Realitäten der Gegenwart gegenübergestellte. Geschickt paarte er Hintergrundwissen zu den sozialen Aktivitäten des Albert-Schweitzer-Familienwerks in ganz Niedersachsen mit unterhaltsamen Fakten. Auch Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostock fand feierliche Worte und dankte dem Familienwerk und seinen Unterstützern in einer Grußbotschaft auf einer Großbildleinwand.

Kleine Künstler und große Kunst

Eine Besonderheit war, dass nicht nur der begnadete Kirchenmusiker Ulfert Smidt seine Zuhörer mit seiner Interpretation der Toccata begeisterte, sondern erstmals auch drei seiner zehn bis zwölfjährigen Schüler an der Orgel ihr Talent bewiesen. Diesen drei jungen Musikern gab der Profi offensichtlich nicht nur sein Können, sondern auch seine Leidenschaft weiter. Die Jungorganisten überzeugten mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Vin-cent Lübeck und Clément Jannequin. Neben diesen imposanten Klängen sorgten Lesungen mit Erinnerungen von Schweitzers Tochter Rhena für spannende Momente über ihren Vater. Die beiden Lesungen wurden von den beiden elf- und zwölfjährigen Gewinnern des Vorlesewettbewerbs der Kulturschule IGS Bothfeld perfekt vorgetragen. Vor so einem großen Publikum zu lesen, war für diese Beiden ein aufregendes Erlebnis. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk dankt sehr herzlich für die zahlreichen Spenden, sowie das sehr gut besuchte und stimmungsvolle, Orgelkonzert. Die Planungen für 2019 haben jetzt schon begonnen. Nicht nur Albert-Schweitzer-Freunde dürfen sich auf spannende Höhepunkte freuen, wenn es dort wieder heißt “In Memoriam: Albert-Schweitzer-Orgelgedenkkonzert“.

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Blaulicht
Montag, 22. Januar 2018 15:39 Uhr
Großbrand in Höckelheim
Sonntag, 21. Januar 2018 17:32 Uhr

Höckelheim (red). Zur Stunde bekämpft ein Großaufgebot der Feuerwehren in Höckelheim einen Scheunenbrand. Die Scheune steht lichterloh in Flammen. Laut ersten Aussagen ist kein Menschenleben in Gefahr. Die Feuerwehr hat die Lage unter Kontrolle. Wir werden berichten.

Fotos: Hartmut Kölling

Freitag, 19. Januar 2018 09:57 Uhr

Kreis Northeim (r). Sturmtief Friederike hat im Kreis Northeim am Donnerstag für über 350 Feuerwehreinsätze gesorgt. Ab 13 Uhr hat die Einsatzleitstelle Northeim zeitweise im Minutentakt alarmiert. Umgestürzte Bäume und herabstürzende Dachziegel haben im gesamten Landkreis Feuerwehren auf den Plan gerufen.

Besondere Herausforderung waren mehrmals Einsätze, bei denen Personen in Waldgebieten in ihren Fahrzeugen eingeschlossen waren. Dies war unter anderem in der Gemeinde Kalefeld im Fissektental zwischen Willershausen und Willensen, im Flecken Nörten-Hardenberg im Rodetal und im Stadtgebiet Dassel zwischen Relliehausen und Eschershausen der Fall. Bei Letzterem war laut Kreisbrandmeister Bernd Kühle auch ein Kleinbus mit Kindern betroffen, der von umgestürzten Bäumen umzingelt war. "Rechts und links der Betroffenen und Einsatzkräfte sind die Bäume reihenweise umgefallen, das war ein scheiß Gefühl", bringt es Kühle, der vor Ort war, auf den Punkt. Nahe des Einsatzortes wurden auf einem Parkplatz rund 20 Fahrzeuge gefunden, die Insassen haben sich offenbar auf den Weg zu Fuß Richtung Sievershausen gemacht. Von ihnen fehlte laut Einsatzleitung bis zuletzt jede Spur. "Solche Einsätze sind absolut lebensgefährlich", betont Kühle. In allen Fällen wurden die Personen, die nach Aussagen unserer Einsatzkräfte Todesängste erlitten haben, schnellstmöglich durch die Feuerwehr gerettet und in Sicherheit gebracht.

ICE betroffen

Weiterer Einsatzschwerpunkt war die ICE-Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg im Bereich Dankelsheim und Ohlenrode (Kreis Hildesheim). Dort ist ein ICE auf einen Baum, der auf den Gleisen lag, aufgefahren. Die 250 Fahrgäste konnten nicht in einen anderen Zug evakuiert werden, da der gesamte Bahnverkehr aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich eingestellt worden war. Die Feuerwehr hat den Baum entfernt, der Zug konnte bis zum nächsten sicheren Bahnhof weiterfahren.

Das Northeimer Hallenbad ist ebenfalls Opfer von Sturmtief Friederike geworden. Die Dachkonstruktion ist in Teilen abgerissen, der Bereich musste großflächig abgesperrt werden. Baufachberater von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren im gemeinsamen Einsatz. In der Langen Lage in Northeim ist von einem Firmengebäude die Photovoltaikanlage abgerissen und durch die Luft gewirbelt.

Bei allen Einsätzen sind nach ersten Informationen keine Kräfte der Feuerwehr verletzt worden. " Das hätte Tote geben können", mahnt Kreisbrandmeister Kühle auch in Hinblick auf die vielen Menschen, die in ihren Autos eingeschlossen waren . Er rät deshalb: "Autofahrer sollten wenn überhaupt Waldgebiete meiden. Besser ist es, bei solchen angekündigten Wetterlagen überhaupt nicht Auto zu fahren", so Kühle. Damit bringe man weder sich selbst, noch Einsatzkräfte in Gefahr.

Professionelle Arbeit

Kreisbrandmeister Bernd Kühle lobt besonders die Mitarbeiter der Northeimer Einsatzleitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst. "Die Kameraden haben dort hervorragende Arbeit in der Abwicklung dieser großen Einsatzzahl geleistet", so das Resümee am Donnerstagabend. Gerade bei Anrufern, die sich nicht genau auskennen, ihren Standort nicht genau angeben können und sich in Lebensgefahr befinden, sei die gute Ortskenntnis der Leitstellenmitarbeiter in Northeim von entscheidendem Vorteil. Auch gegen 19 Uhr waren noch immer Feuerwehren im Sturmeinsatz. Die Zahl der Notrufe hat aber deutlich abgenommen.

Foto: Mennecke

Donnerstag, 18. Januar 2018 14:45 Uhr

Northeim (r). Die Feuerwehren im Kreis Northeim haben aktuell Dutzende Einsätze abzuarbeiten. Im Detail kann seitens der Feuerwehr nicht berichtet werden, da im Sekundentakt Einsätze auflaufen.

Über 100 Kräfte sind im gesamten Landkreis im Einsatz und beseitigen Bäume, wo dies aus Sicherheitsgründen möglich ist, von Straßen, Häusern & Co.

Ein Schwerpunkt war das Fissekental zwischen Willershausen und Willensen. Dort war eine Autofahrerin in ihrem Auto von umgestürzten Bäumen förmlich umzingelt und in Lebensgefahr. Die Feuerwehr Willershausen und Echte hat die Frau soeben gerettet und in Sicherheit gebracht. Das Gebiet ist voll gesperrt. Das wird auf unabsehbare Zeit so bleiben.

Das gleiche Bild aktuell zwischen Bishausen und Sudershausen. Auch dort sind akut Personen in Gefahr. Die Feuerwehr kämpft sich zu den Menschen vor, um sie schnellstmöglich zu retten.

Aufgrund der aktuellen Wetterlage rät der Kreisfeuerwehrverband eindringlich, sich nicht im Freien Aufzuhalten und Schutz in festen Gebäude aufzusuchen.

Donnerstag, 11. Januar 2018 13:40 Uhr

Sudheim (r). Am 10.01.2018 gegen 23:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Personen. Eine männliche Person befuhr mit seinem Personenwagen BMW die Bundesstraße. Zwischen Sudheim und Nörten-Hardenberg geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache nach rechts und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Da der Fahrer zu dieser Zeit nicht aus sein Fahrzeug heraus kam und dieses qualmte, wurde die Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte, der Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim und der Notarzt mit dem Rettungsdienst alarmiert. Ein Autofahrer der kurze Zeit später an der Unfallstelle vorbei kam, hielt an um zu helfen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eingetroffen waren, war die Person schon aus seinem Fahrzeug und der Notarzt und der Rettungsdienst kümmerten sich um die verletzte Person. Sie wurde später mit dem Rettungswagen in die UNI-Klinik nach Göttingen gebracht. Vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug von Nörten-Hardenberg Mitte, wurde ein C-Rohr zum Brandschutz bereitgestellt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete die Unfallstelle aus. Da die Fahrzeugteile samt Motor mit Getriebe von dem Fahrzeug auf der Bundesstraße verstreut waren, wurden diese nach der Unfallaufnahme der Polizei beseitigt. Wegen der ausgelaufene Betriebsstoffe, wurde die Straßenmeisterei und das Umweltschutzamt des Landkreises Northeim verständigt. Die Feuerwehr war mit 18 Einsatzkräften und der Gemeindebrandmeister im Einsatz.

Foto: Horst Lange

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Politik
Dienstag, 23. Januar 2018 07:30 Uhr
Koalitionsgespräche zügig beginnen
Montag, 22. Januar 2018 12:16 Uhr

Northeim (r). Die Erreichbarkeit von Abendveranstaltungen in der Northeimer Innenstadt für ältere Menschen, die körperlich und geistig fit sind und es auch bleiben wollen, sich aber gleichwohl scheuen, bei Dunkelheit und Regenwetter mit dem eigenen Auto zu fahren, will der Northeimer Seniorenrat vor dem Hintergrund anhaltender Klagen über einen unzureichenden öffentlichen Personennahverkehr in der Kreisstadt unter die Lupe nehmen.

Der Vorsitzende des Seniorenrates, Dr. Immo Lawaczeck, erklärte während der jüngsten öffentlichen Sitzung der Interessenvertretung des älteren Bevölkerungsteils, nicht nur Senioren aus den Ortschaften fühlten sich oftmals abgeschnitten vom Besuch von Abendveranstaltungen in der Kernstadt mangels geeigneter Mitfahrangebote. Dasselbe gelte auch für die Menschen in den Außenbezirken am Sultmer und in der Südstadt. Hier will der Seniorenrat in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 14. März, ab 15 Uhr in der Alten Wache am Markt Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Ein möglicher Ansatzpunkt könnte ein Anruf-Sammeltaxi sein, wie sie schon erfolgreich in anderen Städten und Gemeinden eingesetzt werden. Die Sitzung ist öffentlich, alle Interessierten sind willkommen.

Ein weiteres Schwerpunktthema hat sich der im November 2017 neu gewählte Seniorenrat Northeim auf die Arbeitsagenda der nächsten Monate gesetzt: Die Änderung der Wahlordnung für den Seniorenrat. Nachdem zum zweiten Mal in Folge nicht genügend Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahl zur Verfügung standen, um alle Plätze im Seniorenrat zu füllen und deshalb alle Bewerber automatisch gewählt waren, möchte der Seniorenrat an der nächsten Wahl mehr und weitere Bevölkerungsgruppen, die aktiv in der Altenarbeit engagiert sind wie mitgliederstarke Vereine und Organisationen einbinden. Für diese Arbeit wurde ein fünfköpfiges Gremium gebildet, das einen Entwurf für eine grundlegende Überarbeitung der Wahlordnung erstellen soll. Gleichzeitig beschloss der Seniorenrat, in der neuen Geschäftsordnung die Möglichkeit zu schaffen, Personen mit beratender Stimme ohne Stimmrecht aus begründeten Anlässen als Mitglieder in den Seniorenrat berufen zu können.

Auf Anfrage berichtete der Grünen-Politiker Hans Harer aus dem Northeimer Stadtrat dem Seniorenrat, der seit langem geplante Bewegungspark mit Fitnessgeräten speziell für Senioren sei „in trockenen Tüchern“. Sobald der Winter vorbei sei werde der Bewegungspark beim Minigolfplatz am Adolf-Hueg-Wall aufgebaut. Bis dahin soll auch die Frage einer Toilettenanlage für den Bewegungspark gelöst sein.

Montag, 22. Januar 2018 11:19 Uhr

Northeim (r). Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Northeim begrüßt die Bemühungen der Stadtverwaltung, Studentinnen und Studenten aus Göttingen in Northeim während ihres Studiums ein Zuhause zu bieten. Über den aktuellen Stand dieser Bemühungen hatte Jörg Dodenhöft als Leiter der Northeimer Stadtverwaltung bei einer Beratung mit den Ortsräten über die Baulandentwicklung und den Wohnraumbedarf in der Stadt Northeim berichtet.

Dazu verweist die CDU-Fraktion auf ihre Initiative im Jahr 2013. Schon damals hatte sie die Verwaltung aufgefordert, Kontakt mit dem Studentenwerk in Göttingen aufzunehmen und auf das Wohnungsangebot in Northeim aufmerksam zu machen. Daraufhin wurde durch die Verwaltung mitgeteilt, dass nach Auskunft des Studentenwerkes die beiden großen Northeimer Wohnungsanbieter „Wohnen in Northeim“ und die damalige „BauBeCon“ bereits in ihrem Wohnungsverzeichnis enthalten wären, die Northeimer Angebote aber kaum nachgefragt würden.

Inzwischen wohnen einige wenige Studenten in Northeim. Nach Informationen der CDU ist die Nachfrage aber trotz der verbesserten ÖPNV-Anbindung weiterhin nur sehr gering. Sogar Northeimer, die in Göttingen studieren, würden versuchen, in Göttingen eine Unterkunft zu finden, da Studenten lieber in Campus-Nähe wohnen. Jörg Dodenhöft habe dazu auch mit dem Göttinger Oberbürgermeister gesprochen, der diesen Eindruck bestätigt habe.

Die CDU-Fraktion begrüßt die Kontakte der Verwaltung zum Studentenwerk und der Stadt Göttingen, die weiter gepflegt werden sollten. Dazu Reta Fromme, die Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion: „Da die Verwaltung aber nicht als Vermittler auftreten kann, muss es den Northeimer Wohnungsgesellschaften und Vermietern überlassen bleiben, mit ganz konkreten Angeboten, z.B. für Wohngemeinschaften, Studentinnen und Studenten anzusprechen und für Northeim zu gewinnen. Der Bericht der HNA vom vergangenen Mittwoch zeigt, dass der neue Eigentümer der Hochhäuser in der Südstadt, (ehem. „BauBeCon“) und “Wohnen in Northeim“ hier bereits auf einem guten Weg sind“.

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Wirtschaft
Dienstag, 23. Januar 2018 08:37 Uhr
Finanztipp der Woche: Bulle oder Bär - Wie könnte das neue Jahr an den Börsen laufen?
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Dienstag, 16. Januar 2018 08:03 Uhr

Die Medien quellen dieser Tage über vor Wenn-dann-Rechnungen à la: Hätte man 2010 schlappe 100 Dollar in die Digitalwährung Bitcoin investiert, wäre man heute Multimillionär mit einem Vermögen von über 70 Millionen Dollar. Auch viele normale Bürger stellen sich mittlerweile die Frage: Verpasse ich etwas?

Wenn ein – vor Kurzem noch unvorstellbarer – Kurs von 20.000 Dollar möglich ist, warum nicht auch einer von 100.000? Oder von einer Million? Klar ist: Ein Bitcoin-Investment ist hochriskant, denn die weitere Kursentwicklung lässt sich nicht annähernd prognostizieren. Wer dennoch einsteigt, sollte einen Totalverlust verkraften können.

Damit ist das Investment für Durchschnittsanleger eher ungeeignet. Dennoch dürfte diese Art der Kryptowährung jenseits von (Noten-)Banken in Zukunft wichtiger werden – auch wenn die Bitcoin-Blase platzen sollte.

Denn das System ist prinzipiell günstiger und schneller als der klassische Geldtransfer. Über 1.300 digitale Alternativwährungen gibt es bereits. Durch die Blockchain-Technologie sind sie fälschungssicher und funktionieren anonym.

Bei Rückfragen zum Finanztipp der Woche steht Ihnen die Firma:

GFO24

Allersheimer Str. 5
37603 Holzminden
Tel.: (05531) 9825 130
E-Mail: info@gfo24.de
Internet: www.gfo24.de

gerne jederzeit zur Verfügung.

Quelle: FondsFinanz

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Northeim (MIT) sieht im Ergebnis der Sondierungen von Union und SPD eine ordentliche Grundlage für Koalitionsverhandlungen: „Das wichtige Signal lautet: Die unionsgeführte Bundesregierung entlastet Familien mit Kindern sowie untere und mittlere Einkommen“, sagt Mirco Weiß, Bezirksvorsitzender der MIT Hildesheim/Südniedersachsen. „Niemand wird steuerlich stärker belastet.“

Positiv für Northeim wertet die MIT den geplanten deutlich schnelleren Breitbandausbau: „Dies ist für Northeims Wettbewerbsfähigkeit essentiell.“, so Weiß. Ebenso begrüßenswert seien die Festlegungen zur Verwaltungsdigitalisierung, die Senkung des Arbeitslosenbeitrages um 0,3 Prozent, die konkreten Vorschläge zum Bürokratieabbau für Unternehmen sowie die Zusage, ein Fachkräftezuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. „Damit wird es uns hoffentlich gelingen, mehr Fachkräfte nach Deutschland zu locken, wovon auch Northeim profitieren wird“, sagt Weiß.

Erfreut zeigt sich Weiß vor allem über die Übernahme der MIT-Forderung, den steuerlichen Grund-freibetrag für Kinder anzuheben: „Endlich sind uns Kinder steuerlich genauso viel wert wie Erwachsene.“ Zusammen mit der geplanten Kindergeld-Erhöhung werden laut Weiß alle Familien mit Kin-dern spürbar entlastet. Weiterhin begrüßt der MIT-Bezirksvorsitzende den geplanten Abbau des Solidaritätszuschlags für untere und mittlere Einkommen: „Dies ist ein wichtiges Signal für die Mitte der Gesellschaft und ein guter erster Schritt zum vollständigen Abbau des Soli.“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unternehmergeist in der Politik ein. Der MIT-Bezirksverband Hildesheim zählt rund 500 Mitglieder und ist zuständig für die Kreise Hildesheim, Holzminden, Göttingen-Osterode und Northeim.

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Sport
Montag, 22. Januar 2018 09:18 Uhr
NHC - Jungs der MB schlagen sich selbst
Samstag, 20. Januar 2018 16:19 Uhr

Northeim (hakö). Nach dem Erfolg der deutschen Mannschaft gegen Tschechien am Freitagabend bei der Handball-Europameisterschaft in Kroatien, sprach News-Redakteur Hartmut Kölling mit NHC-Chef Knut Freter. "Wo steht unser Nationalteam?" Knut Freter: „Das war ein wichtiger Erfolg gestern gegen Tschechien. Es war aber ein etwas mühsamer sogenannter Arbeitssieg. Die Abwehr hat sich gegenüber der Vorrunde stabilisiert.
Besonders das Zusammenspiel Abwehr/Torwart funktioniert immer besser. Wenn wir aber gegen Dänemark und Spanien etwas ausrichten wollen, muss vom Angriff mehr kommen. Der wirkt mir irgendwie gehemmt und schöpft seine vorhandenen Möglichkeiten nicht voll aus. Aber mal abwarten, vielleicht platzt gegen DK der Knoten, auch emotional.
Für das Image des Handballs ist die Nationalmannschaft, egal welche Sportart, immer von Bedeutung. Die ganze Nation identifiziert sich mit der Mannschaft und fiebert mit. Die Einschaltquoten sprechen eine deutliche Sprache. Für mich ist auch die Vorbildfunktion der Nationalspieler besonders gegenüber der Jugend und des Nachwuchses von besonderer Bedeutung. Das merkt man auch beim NHC: es wird über die EM gesprochen und die Jugendspieler haben ihre „Lieblinge“ und identifizieren sich mit ihnen.
Der NHC setzt dieses „Vorbilder stellen“ auch in seiner Vereinsarbeit um: so werden am Freitag, dem 02.02.2018, um 18.30 Uhr, die Bundesligateams von Hannover-Burgdorf und der TV Hüttenberg in einem Vorbereitungsspiel aufeinander treffen. Also Handball vom Feinsten in der hiesigen Schuhwallhalle mit vielen Vorbildern für den NHC-Nachwuchs.
Kontakte wurden geknüpft durch das Gymnasium Corvinianum, das Partnerschule der „Recken“ ist. Mark-Oliver Wode, Oberstudienrat am Corvinianum ist Jugendkoordinator des NHCs. Ein tolles Netzwerk mit einer super Zusammenarbeit. „Nur so geht es“.

Foto: Hartmut Kölling

Donnerstag, 18. Januar 2018 11:45 Uhr

Northeim (r). Das mit Spannung erwartete Duell mit dem Spitzenreiter nahm den erwarteten Ausgang, jedoch mussten sich die Gäste doch strecken bevor sie ihren letzten Endes standesgemäßen Sieg feiern konnten. Die NHC Jungs hatten sich mit zwei Trainingsspielen am Ende der Ferien vorbereitet und lieferten ein sehr gutes Spiel ab. Auftakthandlungen wurden konsequent gespielt und führten immer wieder zum Erfolg. In der Abwehr stellte die 3:2:1-Deckung die Gäste zu Beginn vor große Probleme (6:5-Punkte, 10. min.) dahinter agierte Ole Brinkmann als gewohnt sicherer Rückhalt. Mit laufender Spielzeit gelang es dem VfL jedoch, sich besser auf den NHC einzustellen und erspielten sich einen 5-Tore-Vorsprung zur Pause. In der zweiten Halbzeit nutzte Horneburgs Chiemielski Abstimmungsprobleme im Innenblock zu einem lupenreinen Hattrick und ließ den Rückstand auf 8 Tore anwachsen. Diesen verwalteten die Gäste bis zum Schluss. Auf unserer Seite bekamen alle Spieler Einsatzzeit und nutzten diese durchweg. Insgesamt bot sich den Zuschauern ein rassiges, hochklassiges Oberligaspiel.

NHC: O. Brinkmann (1 geh. 7m), J. Sehlen im Tor; B. Bialas (5), J. Brandt (2), T. Schlappig (1), P. Bosse (5), T. Heiduck (4), A. Bohne (1), R. Kanne (1),H. Johannes, B. Zieker (1), K. Hofmann (1), E. Wertheim

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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