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Region Aktiv
Samstag, 18. November 2017 19:34 Uhr
Actionreiche Ganztags- und Ferienbetreuung der Johanniter: Auf das neue Programm der Johanniter in Northeim dürfen die Schüler gespannt sein
Samstag, 18. November 2017 12:28 Uhr

Northeim (lpd). In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr wurden den Ausschussmitgliedern am vergangenen Donnerstag die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchungen für das Elektromobilitätskonzept des Landkreises Northeim präsentiert. Ziel des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel angestoßenen Projektes ist, zu untersuchen, ob und in welchem Umfang die kommunale Dienstwagenflotte, auf Elektrofahrzeuge umgerüstet werden kann. Aktuell setzt der Landkreis lediglich ein Elektrofahrzeug - überwiegend im Stadtverkehr - ein. 

Hierzu hat eine Forschungsgruppe von der Technischen Universität Dresden unter Leitung von René Pessier alle Dienstfahrten in einem Jahreszeitraum digitalisiert, Fahrprofile erstellt und Nutzungsszenarien dargestellt. Rund 16.000 Fahrten und insgesamt rd. 800.000 dienstlich gefahrene Kilometer wurden dazu analysiert. Die ersten Ergebnisse sind durchaus positiv. Zum aktuellen Zeitpunkt könnten bis zu sieben der 13 Fuhrparkfahrzeuge der Kreisverwaltung am Standort in Northeim elektrisiert werden, wenn Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von 200 km pro Akkuladung eingesetzt würden. Der Einsatz eines digitalen Fahrzeugdispositionssystems mit dynamischer Fahrtenoptimierung würde den Umstieg vereinfachen und die Potentiale vollends ausschöpfen. Aber schon heute könnten mit entsprechender Informationsbereitstellung zu Ladeständen und unter Berücksichtigung der elektromobilen Anforderungen bei der Fahrzeugbuchung mehr als 50 % der Flotte durch elektrische betriebene Fahrzeuge ersetzt werden.

In einem weiteren Schritt wurde eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung zum Mobilitätsverhalten durchgeführt. „Die Ergebnisse haben uns durchaus überrascht“, machte René Pessier deutlich. Allein die überdurchschnittlich hohe Beteiligungsquote von rund 44 Prozent zeige ein reges Interesse an der Thematik.+++ Für Heike Schleussner, Projektkoordinatorin von der TU Dresden, hat sich dabei gezeigt, dass die Beschäftigten des Landkreises der Nutzung von Elektrofahrzeugen aufgeschlossen gegenüberstehen. So sind viele sind der Meinung, dass die Vorbildfunktion mit Elektrofahrzeugen in der Flotte der Kreisverwaltung genutzt werden sollte. Die Umweltfreundlichkeit steht demnach auch weit vor dem „Fahrspaß“. Car-Sharing und Fahrgemeinschaften könnten zusätzlich weitere positive Effekte im Rahmen des innerbetrieblichen Mobilitätsmanagements erzielen. Das Interesse der Landkreisbediensteten daran ist groß.

Die Technische Universität Dresden wird jetzt einen Abschlussbericht erstellt. Dieser wird Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen beinhalten. In 2018 soll dann entschieden werden, wie die Elektromobilität beim Landkreis Northeim ihren Einzug halten kann. 

Zur Hintergrund

Im Mai 2015 hat der Landkreis Northeim den zweiten Aufruf zur Antragseinreichung für kommunale Elektromobilitätskonzepte des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur genutzt. Die eingereichte Projektskizze zur Erstellung eines Elektromobilitätskonzeptes für die Verwaltung des Landkreises Northeim hatte Erfolg. Im November 2016 konnte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in Berlin den Förderbescheid entgegennehmen. Das Projekt wird mit 80 % gefördert, die Fördersumme beträgt rund 62.000 €. Nach erfolgter Ausschreibung hat der Landkreis den Auftrag im Februar 2017 an die Forschungsgruppe Mobilität und Information der Technischen Universität Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedlich List“, Institut für Wirtschaft und Verkehr, vergeben.

Foto: lpd

Freitag, 17. November 2017 15:39 Uhr

Uslar (red). War früher wirklich mehr Lametta? – Dieser Frage geht eine neue Sonderausstellung im Museum Uslar nach. Tannenduft mischt sich mit dem Geruch der „Honigkuchenkaltschale“, wenn diese am 1. Dezember eröffnet wird. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte des Weihnachtsfests im Solling.

Früher kam nicht der Weihnachtsmann, sondern der „Hillechrist“ verbreitete Angst und Schrecken unter den Kindern. Sie beteten dann laut vor dem grimmig aussehenden Mann, um ihn milde zu stimmen. Die Ausstellung nähert sich dem alten Weihnachtsfest im Solling mit seinen Sagen, Bräuchen und Festtagsfreuden. Sie berichtet von den Wundern, die sich in der Christnacht an verwunschenen Orten wie der Wüstung Schmeeßen abspielten und den Träumen unter dem Süßapfelbaum in dieser besonderen Nacht.

Anschauliche Texte und historische Fotos drehen die Zeit zurück. Kleine Inszenierungen lassen den Zauber vergangener Weihnachtsfeste noch einmal entstehen. Sie zeigen, wie sich die Familien in früheren Zeiten unter dem Weihnachtsbaum versammelten und welche Geschenke sie untereinander verteilten. Die Ausstellung wird vom 1. Dezember 2017 bis zum 21. Januar 2018 gezeigt. Die Öffnungszeiten während des Weihnachtsmarktes bis zum 22. Dezember 2017 sind täglich von 14 bis 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es in der Touristik-Information Uslar unter der Tel.-Nr. 0 55 71/3 07-2 20 oder unter www.uslar.de.

Foto: Touristik-Information Uslar

Freitag, 17. November 2017 15:10 Uhr

Elvershausen (hakö). Zu einem wunderschönen Lichterabend lädt Caroline Kiel-Hiemer am Freitag, 24. November ein. Von 15 bis 20 Uhr erwartet die Besucher in der Dorfstraße 17a im Katlenburger Ortsteil Elvershausen jede Menge Zauberei aus Floristikinspiration und Kunsthandwerk, winterliche Dekorationen und herrliche Arrangements für alle Anlässe. Die Hausherrin verspricht Ideen zum Advents- und Weihnachtsschmuck, die glücklich machen.

Tanja Heine überrascht in den Räumen von "Caro's Blumenzauber" mit traumhaft schönen Strickwerken und allerlei mehr, halt beleuchtete Weihnachtsfreuden. Es gibt tolle Geschenkideen mit wirklich ganz viel Liebe zum Detail. Präsentiert werden auch Häkeltiere.

Petra Rode bietet zauberhaft gebastelte Grußkarten und Geschenkverpackungen zu jedem Anlaß. Peggy Kutzki hat zauberhaft genähte Mützen, Loops, Schürzen, Tücher und Kirschkernkissen im Angebot.

Caroline Kiel-Hiemer selbst fordert auf, sich Inspirationen an ihren Werken zu holen, einfach zuzugreifen am Rezepttisch. Die Besucher können bei ihr die eigene Weihnachtsdekoration kreieren. Kreativität kennt keine Grenzen.
www.caros-blumenzauber.de
Telefon 017623745803

Fotos: Kiel-Hiemer

Freitag, 17. November 2017 08:47 Uhr

Lutterhausen (red). Mit einem festlichen Gottesdienst ging das Reformationsjubiläumsjahr in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hevensen-Lutterhausen am Reformationstag 2017 zu Ende. Erfreulich viele Gemeindeglieder aus den Ortschaften der beiden pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Hevensen-Lutterhausen und Ellierode-Hettensen waren dazu in der Kirche in Lutterhausen zusammengekommen.

Der musikalisch vom Kirchenchor und Posaunenchor unter der Leitung von Organist Hans-Joachim Speer bereicherte Gottesdienst beleuchtete Martin Luthers Bedeutung für die Gegenwart. In einer dialogischen Predigt nahmen Pastor Horst Metje und Prädikant Tobias Kreitz dabei Bezug auf Ereignisse aus Luthers Leben und erläuterten davon ausgehend die vier reformatorischen Prinzipien „allein aus Gnade, allein durch den Glauben, allein durch die Schrift und allein Christus“, die bis heute im Leben der evangelischen Kirche nachwirken. Lesungen wurden von Kirchenvorstandsmitglied Joachim Tauchert vorgetragen.

Teil des Gottesdienstes war die Ingebrauchnahme einer neuen Altarbibel in der Fassung der neu überarbeiteten Übersetzung Martin Luthers. Konfirmanden gestalteten diesen Akt mit. Im Anschluss an den Gottesdienst war zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen, bei dem es Speisen der Reformationszeit, unter anderem eine von Kirchenvorsteherin Annegret Schwandt zubereitete Brotsuppe, zu kosten gab. Und das von Luther hochgelobte „Ainpöckisch Bier“ durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nach der Gottesdienstreihe „Stolpersteine der Reformation“ im Januar/Februar in Ellierode und Hettensen sowie dem Familiengottesdienst zum 40-jährigen Jubiläum des Verschönerungs- und Kulturvereins Hevensen mit historischem Markt zur Reformationszeit war dies der dritte und letzte Programmpunkt zum Reformationsjubiläumsjahr in diesen beiden Gemeinden.

Foto: Privat

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Blaulicht
Samstag, 18. November 2017 11:55 Uhr
Beschädigte Gas-Hochdruckleitung im Stadtgebiet Moringen sorgt für Einsatz
Freitag, 17. November 2017 08:49 Uhr

Uslar (red). Am Donnerstag, gegen 01.57 Uhr, brachen zwei bislang unbekannte Männer in den Einkaufsmarkt an der Stiftsstraße in Uslar ein. Bei dem Blitzeinbruch erbeuteten die Unbekannten überwiegend Tabakwaren und einige alkoholische Getränke. Insgesamt entstand ein Schaden von über 1.500 Euro. Um in das Gebäude zu gelangen, warfen die Täter mit einem gusseisernen Gully-Deckel eine Fensterscheibe neben der Eingangstür ein. Durch die Öffnung kletterten sie in den Markt und verstauten rasch das Diebesgut in eine Tasche. Anschließend flüchteten die Männer vermutlich zu Fuß über die Stiftstraße in Richtung "Neustädter Platz". Hier verliert sich ihre Spur bislang.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Uslarer Polizei nach den flüchtigen Tätern verlief ergebnislos. Das Polizeikommissariat Uslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die gegen 02.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag auffällige Personen in der Stiftstraße, am Neustädter Platz oder in den angrenzenden Straßen bemerkt haben oder auch andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05571-926000 zu melden.

Mittwoch, 15. November 2017 11:55 Uhr

Uslar (red). Am 13.11.2017 teilte eine 40-jährige Uslarerin der Polizei mit, dass sie in der Mittagszeit in der Forstgasse in Uslar mit einem unbekannten Gegenstand beschossen worden sei und leichte Verletzungen am linken Bein und am rechten Fuß davon getragen habe. Angaben zum Schützen oder zur Örtlichkeit der Schussabgabe konnten von ihr nicht erlangt werden. Eine vor Ort durchgeführte Spurensuche verlief zunächst ergebnislos.

Gestern meldete sich ein weiterer Zeuge auf der Polizeidienststelle, der ebenfalls Angaben über eine erfolgte Schussabgabe im Bereich des Forstgartens bzw. der Langen Straßen machte. Aufgrund der Waffenkenntnisse des Zeugen konnte dieser angeben, dass die Geräusche bei der Schussabgabe auf ein Luftgewehr schließen lassen. Darüberhinaus konnte der aufmerksame Hinweisgeber Angaben zu einer Wohnung geben, aus der heraus geschossen worden sein könnte. In der Mittagszeit wurden erneut Schüsse auf ein Verkehrszeichen im Bereich der Langen Straße gemeldet. Polizeibeamte des Polizeikommissariates Uslar suchten die bezeichnete Wohnung unverzüglich auf. Eine durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zur Sicherstellung eines Luftgewehres und einer Luftpistole und der dazugehörigen Munition.

Gegen den 24-jährigen Wohnungsinhaber wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Personen, die weitere Wahrnehmungen zu den Schussabgaben gemacht haben oder sogar selber dadurch verletzt wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Uslar, Tel.: 05571/926000, zu melden.

Dienstag, 14. November 2017 17:31 Uhr

Hillerse (red). Am Dienstag waren Taucher der Braunschweiger Bereitschaftspolizei in der kalten Leine bei Nörten-Hardenberg und Hillerse im Einsatz. Magnetangler aus Hardegsen und Nörten-Hardenberg hatten Ende September im Bereich zweier Brücken acht irreparabel verrostete Pistolen und Munition gefunden, die seit Jahrzehnten in dem Gewässer lagen. Weiterhin stellten die Schatzsucher einen derart schweren metallischen Gegenstand im Wasser fest, den sie nicht bergen konnten. Ihren Fund übergaben die Männer der Northeimer Polizei. Aus gefahrenabwehrenden Gründen wurde Kontakt mit den Braunschweiger Tauchern der Zentralen Polizeidirektion aufgenommen. Es galt bei einem Tauchgang auszuschließen, dass sich möglicher Weise Granaten oder andere gefährliche Gegenstände auf dem Grund der Leine in diesen Bereichen befinden. Systematisch suchten die Polizeibeamten der Tauchergruppe am Dienstag den Grund im Bereich der beiden Brücken ab. Unter der Leinebrücke fanden sie einen alten Ofen, der so schwer war, dass er nicht geborgen werden konnte. Unter der Nörten-Hardenberger Leinebrücke fanden sie eine Schreckschusspistole und ein Spielzeuggewehr.

Sonntag, 12. November 2017 13:29 Uhr

Hammenstedt (red). Ein 30-jähriger aus Knüllwald befuhr mit einem Daimler Sprinter die B 241 in Richtung Osterode. Kurz hinter dem Ortsausgang Northeim kam er nach eigenen Angaben durch das Aufblenden eines entgegenkommenden Fahrzeuges nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sprinter kam in Graben zum Stehen - Sachschaden ca. 6000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde starker Alkoholeinfluss festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,53 Promille. Es erfolgten zwei Blutentnahmen (an der Unfallstelle soll noch ein Nachtrunk stattgefunden haben) und die Sicherstellung des Führerscheines.

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Politik
Donnerstag, 16. November 2017 06:04 Uhr
SPD-Unterbezirk und Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim luden zum Ehemaligen- und Aktiven-Treffen
Dienstag, 14. November 2017 08:22 Uhr

Northeim/Edesheim (hakö). Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Kandidat seiner Partei für die Bürgermeisterwahl im Februar des kommenden Jahres hat den Kommentar "Edesheim erstickt" von News-Redakteur Hartmut Kölling am Montag zum Anlaß genommen, eine umgehende Anfrage zu richten an die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel.

Die Anfrage liegt der News-Redaktion vor. Hier der volle Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Landrätin, liebe Astrid,

im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 7 im Bereich Northeim ist es am vergangenen Wochenende zu einer mehrstündigen Vollsperrung der A 7 in beide Fahrtrichtungen gekommen. In diesem Zusammenhang ist mir berichtet worden, dass es auch im Bereich der Northeimer Ortschaft Edesheim zu starken Verkehrsbehinderungen gekommen sei, da die Verkehrsteilnehmenden über Kalefeld und Edesheim die Anschlussstelle Northeim-Nord erreichen wollten. Insbesondere in der Ortsdurchfahrt Edesheim sei es dabei zu großem Rückstau und starken Beeinträchtigungen der Einwohnerinnen und Einwohner gekommen. Die offizielle Umleitungsstrecke verläuft nach meiner Kenntnis in Richtung Süden über Bad Gandersheim, Kreiensen und Einbeck. Vermutlich dürften dennoch neben anderen Orten im Nordkreis auch die Orte Echte, Imbshausen, Langenholtensen und die Kernstadt Northeim stark belastet gewesen sein.

Mit Blick auf die mehrjährigen Bauarbeiten an der A 7 wird der Umleitungsverkehr die Menschen entlang der Autobahn in den nächsten Jahren sehr stark beschäftigen. Im Zusammenspiel mit laufenden und geplanten Baumaßnahmen an Landesstraßen, Kreisstraßen und Gemeindestraßen wird sich die verkehrliche Situation von Zeit zu Zeit zudem eher noch verschärfen. Insofern ist es aus meiner Sicht unerlässlich, den Umleitungsverkehr primär auf die dafür ausgelegten Bundesstraßen zu konzentrieren und besonderes belastende Situationen für einzelne Orte entlang der A 7 auf das notwendige Maß zu reduzieren.

In jedem Fall sollte immer sichergestellt sein, dass Kinder in den Ortslagen einen sicheren Schulweg vorfinden und dass Rettungskräfte im Einsatzfall schnell die Einsatzstellen erreichen können.

Dies vorausgeschickt bitte ich um Beantwortung folgender Fragen:

1.) Welche offizielle Umleitungsstrecke(n) sind für den Fall von Vollsperrungen zwischen den Anschlussstellen Echte und Northeim-Nord verkehrsbehördlich angeordnet?

2.) Welche Strecken entlang der A 7 im Bereich des Landkreises Northeim sind neben den offiziellen Umleitungsstrecken besonders vom Ausweichverkehr betroffen? Wer trägt die Straßenbaulast für diese Strecken?

3.) Welche zusätzlichen verkehrslenkenden Maßnahmen (zusätzliche Ampeln, Geschwindigkeitsreduzierungen, Geschwindigkeitsmessungen) sind entlang der Umleitungsstrecken geprüft bzw. angeordnet worden bzw. warum sind diese aus Sicht der zuständigen Stellen nicht realisierbar?

4.) Wie wird im Falle von Stau sichergestellt, dass Rettungskräfte die Einsatzorte auf den Umleitungsstrecken zeitnah erreichen können?

5.) Wie können aus Sicht der beteiligten Baufirma und Behörden (Baukonsortium, Landesstraßenbauverwaltung, Landkreis, Stadt) die staubedingten Belastungen reduziert werden?

6.) An welchen Strecken sind spezielle Ausschilderungen vor den sog. "Schleichwegen" aufgestellt, mit denen auf die offiziellen Umleitungsstrecken hingewiesen wird?

7.) Sehen Sie Möglichkeiten, bestimmte Strecken temporär für den Schwerlastverkehr zu sperren?

Für eine kurzfristige Beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Insbesondere hinsichtlich der Situation der Rettungskräfte wäre ich Ihnen für erste mündliche Ausführungen in der morgigen Sitzung des Brandschutz- und Katastrophenschutzausschusses sehr dankbar.

Foto: red

Sonntag, 12. November 2017 13:21 Uhr

Landkreis Northeim (red). Mit genau 69.248,96 Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim acht Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden. Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben:

  • 1.000 Euro an den Förderverein für den Regionalwettbewerb Jugend musiziert für das Projekt „Jugend musiziert 2018“
  • Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 4.430 Euro für die Musische Werkstatt im Kulturforum Bad Gandersheim für das Projekt „Kindermusical Schach“
  • 1.600 Euro an den Förderverein der BBS II Northeim für das Projekt „Jugendbegegnung zur Förderung eines interkulturellen Miteinander“
  • 48.727,56 Euro an die Werk-statt-Schule Northeim für das Projekt „Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie“
  • Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 1.600 Euro an den Verein teatro regio für das Projekt „So ein Theater – Kinder entdecken Kultur“ 2.400 Euro an den Verein Ferienfreizeit Schwangau für das Projekt „Ferienfreizeit Schwangau 2018“
  • Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 6.991,40 Euro an den Stadtjugendring Uslar für das Projekt „Kinder-Kultur-Bühne 2018/19“
  • Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 2.500 Euro an die Sing-Akademie Hardegsen für das Projekt „Lichtersingen 2017“

Am 27. Februar 2018 findet die nächste Sitzung des Vorstandes der Jugendstiftung statt. Projektanträge, die in dieser Sitzung beraten werden sollen, müssen bis zum 05. Februar 2018 bei der Geschäftsführung vorliegen. Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit. Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer,  05551/708374 und Frau Claudia Hiller,  05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de.

 

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Wirtschaft
Freitag, 10. November 2017 10:27 Uhr
Rückblick, Prognosen, Chancen und Risiken: Die Mitgliederversammlung des Albert-Schweitzer-Familienwerks findet in Hannover statt
Donnerstag, 09. November 2017 07:35 Uhr

Northeim (red). Wenn der Chef den Lohn prellt: Im Landkreis Northeim bekommen immer noch nicht alle Beschäftigten die Bezahlung, die ihnen per Gesetz zusteht. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach leitete das verantwortliche Hauptzollamt Braunschweig in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 55 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Im Hotel- und Gaststättengewerbe wurden die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zehn Mal fündig.

Für Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen steht fest: „Jeder Verstoß ist einer zu viel. Es kann nicht angehen, dass sich auch zwei Jahre nach seiner Einführung noch immer nicht alle Betriebe an den gesetzlichen Mindestlohn halten.“ Auch spezielle Branchenmindestlöhne, wie es sie etwa für die Leiharbeit gebe, würden zu häufig unterlaufen. Positiv wertet Tessmann dabei die Zunahme der Kontrollen. Im ersten Halbjahr prüften die Braunschweiger Zollbeamten laut Statistik 90 Hotels, Gaststätten und Restaurants – das sind 84 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Je gründlicher der Zoll kontrolliert, desto größer ist das Risiko für Unternehmen im Kreis Northeim, bei schmutzigen Praktiken erwischt zu werden“, betont der Gewerkschafter. Hierfür müsse das Zoll-Personal jedoch deutlich aufgestockt werden. Die Arbeit der FKS sei eines der wichtigsten Mittel, um die Einhaltung des Mindestlohns flächendeckend durchzusetzen, so Tessmann weiter. Hier gelte einmal mehr: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

Zugleich wendet sich die NGG gegen Pläne, die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn aufzuweichen. Dafür hatten sich Union und FDP im Wahlkampf ausgesprochen. Tessmann: „Nur wenn die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten genau erfassen, lässt sich Lohn-Prellerei verhindern. Denn gerade im Gastgewerbe kommt es immer wieder vor, dass Chefs versuchen, ihre Mitarbeiter zu Umsonst-Überstunden zu zwingen.“

Die Zoll-Halbjahresbilanz geht auf eine aktuelle Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke an das Bundesfinanzministerium zurück. Deutschlandweit wurden demnach im ersten Halbjahr gut 3.700 Betriebe des Gastgewerbes vom Zoll überprüft – 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Foto: Symbolfoto

Mittwoch, 01. November 2017 07:00 Uhr

Lütgenrode (red). Im Rahmen der jährlichen Veranstaltungsreihe der Deutschen Herzstiftung e.V. findet am Montag, 6. November 2017, von 18 bis 20 Uhr eine Veranstaltung im Sachenross, Obere Dorfstraße 32, in Lütgenrode/Nörten-Hardenberg statt. Referenten aus Klinik und Praxis beleuchten das Thema Herzschwäche aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Dr. med. Christian Steigertahl, Allgemeinmediziner aus Northeim, startet die Veranstaltung mit einem Patienteninterview zum Thema Luftnot. Es folgt ein Überblick zum Krankheitsbild Herzschwäche von Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger, Chefarzt der Kardiologie in der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim, der die Veranstaltung moderiert. Im Anschluss informiert Dr. med. Markus Baar aus der kardiologischen Praxis in Northeim die Besucher darüber was mit einer Herzschwäche erlaubt ist. „Was darf ich machen? Essen, Reisen, Sport, Sex, Autofahren? Viele Betroffene sind unsicher, doch das muss nicht sein“, sagt Dr. Baar. Wie Herzschwäche-Patienten geholfen werden kann, darüber informieren Dr. Roy Kühne aus dem physiotherapeutischen Gesundheitszentrum in Northeim und Prof. Dr. med. Lars Lüthje, Elektrophysiologe in der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim. Der Physiotherapeut Dr. Kühne erklärt wie und wann Bewegung bei Herzschwäche helfen kann. Prof. Lüthje geht darauf ein, welche implantierbaren Geräte es gibt und welche Chancen und Risiken ein solcher Eingriff mit sich bringt. 

Im Rahmen der Veranstaltung stellt sich auch die Selbsthilfegruppe für Herzkranke vor. „Die Gruppe trifft sich an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr im Northeimer Krankenhaus und freut sich über neue Mitglieder“, sagt Zdravko Dusanek, Leiter der Selbsthilfegruppe, Caritasverband für Stadt und Landkreis Northeim e.V.. ++ Im Anschluss stehen die Referenten als Ansprechpartner in einer Fragerunde zur Verfügung, die von Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger moderiert wird. 

Programm

  • „Mir bleibt oft die Luft weg“ - Patienteninterview - Dr. med. Christian Steigertahl, Praxis für Allgemeinmedizin Northeim
  • Überblick: Herzschwäche. Was ist das eigentlich? Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger, Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim
  • Was darf ich machen? Ernährung, Reisen, Sport, Sex, Autofahren, u.a. Dr. med. Markus Baar, Kardiologische Praxis Dr. Baar Northeim
  • Bewegung als Therapie Dr. Roy Kühne, Gesundheitszentrum Dr. Roy Kühne Northeim
  • Implantierbare Geräte – Defibrillator und Co. Prof. Dr. med. Lars Lüthje, Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

 

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Sport
Donnerstag, 16. November 2017 06:02 Uhr
Männliche B-Jugend des Northeimer HC mit Herzschlagfinale und Auswärtssieg
Montag, 13. November 2017 10:59 Uhr

Northeim (red). Nach einer vierwöchigen Pause ging es für die männliche D-Jugend des Northeimer HC am vergangenen Wochenende nach Moringen. Da der Gastgeber bereits sechs Spiele in dieser Saison absolviert hat, stellte man sich beim Northeimer HC auf eine eingespielte Mannschaft ein, die zudem im oberen Drittel der Tabelle zu Hause ist. 

Doch bevor das Spiel starten konnte wurde die männliche D-Jugend für die Regionsklassenmeisterschaft in der vergangenen Saison geehrt. Im Anschluss daran wurde Handball gespielt und der Start gelang der D-Jugend äußerst gut. Nach sieben Minuten stand es bereits 1:7 für den Gast aus Northeim. Wer nun dachte, Northeim würde dieses Spiel in der zuvor gezeigten Art und Weise nach Hause bringen, sah sich getäuscht.

Innerhalb von nur vier Minuten kam die Moringer zurück in die Partie und verkürzten auf 6:8. Bis zur Halbzeit hingegen konnte sich Northeim wieder stabilisieren und einen sechs Tore Vorsprung herausspielen. Während der Halbzeitpause wurden die Fehler der ersten Halbzeit angesprochen, gewirkt hat es leider wenig, denn immer wieder kam der Gegner aus Moringen zu einfachen Toren und im Angriff fehlte die Bewegung ohne Ball sowie die Genauigkeit bei den Abspielen.

Wieder musste eine Auszeit genommen werden, zu diesem Zeitpunkt führte Northeim 18:22. Letztlich konnte sich die Northeimer D-Jugend den Sieg mit 20:26 sichern. In den nächsten Trainingseinheiten möchte man nun weiter konzentriert arbeiten, um die Fehlerzahl zu reduzieren. Die nächste Möglichkeit zu diesem Beweis haben die Jugendlichen am nächsten Wochenende in der Schuhwallhalle.

Für den NHC spielten: Carlo (Tor), Adam 1, Oskar 1, Julian, Lennart 3, Moritz, Sören 3 (1/1), Theodor 2, Jannik 3, Leon 13 (1/1).

Foto: NHC

Montag, 13. November 2017 08:49 Uhr

Northeim (red). Vor 2.500 Zuschauern spielte der TV Großwallstadt wie ein Tabellenführer und der Northeimer HC hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Insbesondere die sonst so starke Abwehr, egal welche Formation, funktionierte am Samstag nicht und so hatten es die Torhüter schwer ins Spiel zu finden. Das Angriffsspiel war geprägt durch Unkonzentriertheiten, technische Fehler und Fehlpässe. Das starke Heimteam nutze diese Schwächen eiskalt aus und so war an diesem Tag nichts zu holen. Eine gute Leistung zeigten Tim Gerstmann und Sören Lange. Diese Niederlage wirft den NHC allerdings nicht um und so wird sich nun wieder akribisch auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hanau vorbereitet.

Kader: Stammer, Gobrecht; Meyer 1, Jöhnk 2, Schlüter, Krebs 1, Lange 7/5, Seekamp 3, Hoppe 1, Haberecht, Gerstmann 7, Strupeit, Berthold 1, Dewald.

Am kommenden Wochenende folgt zu ungewohnter Zeit am Samstag, den 18. November, um 19.30 Uhr das sechste Heimspiel. Gegner ist dann der Tabellensechste HSG Hanau. Hanau weist aktuell 13:11-Punkte auf und spielt das zweite Jahr in der 3. Liga. Bisher holte Hanau seine Punkte ausnahmslos in der Heimat und das soll sich am Samstag auch nicht ändern. Der Northeimer HC will das erste von zwei aufeinander folgenden Heimspielen erfolgreich gestalten und so den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Das Team um Frederik Stammer setzt dabei auf seinen 8. Mann und hofft auf viele treue NHC-Fans. Wir für Northeim!

Foto: Spieker Fotografie

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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