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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Freitag, 23. Juni 2017 10:30 Uhr
Bewegung steht im Mittelpunkt: Uslarer Bergbräu Brauerei veranstaltet zum neunten Mal Wander- und Walking-Tag
Freitag, 23. Juni 2017 09:39 Uhr

Northeim (lpd). Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet auch im zweiten Halbjahr 2017 eine Themenreihe für Eltern an. Die unterschiedlichen Informationsveranstaltungen rund um Familie, Erziehung, Kinder und Jugendliche richten sich an interessierte Eltern aus dem gesamten Kreisgebiet und bieten nicht nur Informationen, sondern auch Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Die Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um verbindliche Voranmeldung im Sekretariat der Erziehungsberatungsstelle in Einbeck unter Tel. 05551 7088240 gebeten.

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Vom Kindergarten in die Schule! Erste Klasse für Eltern

Mittwoch, 16.08.2017, 9 bis 11 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Uslar, Gerhard-Hauptmann-Str. 10

Wer: Andrea Rasch, Diplom-Psychologin

 

7 Geheimnisse glücklicher Paare. Gelten die auch für Eltern?

Mittwoch, 07.09.2017, 19.30 bis 21.30 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Uslar, Gerhard-Hauptmann-Str. 10

Wer: Annika Bökenhauer, Diplom Erziehungswissenschaftlerin

 

Hilfe, meine Sicherung brennt durch! Wege aus der Brüllfalle!

Mittwoch, 27.09.2017, 16.30 bis 18.30 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Northeim, Wallstraße 40

Wer: Ilona Pissowotzki, Diplom-Pädagogin

Umgang gelingt, denn alle lernen etwas dazu: Mutter, Vater und Kinder

Mittwoch, 18.10.2017, 16 bis 18 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Einbeck, Hullerser Str. 19

und

Mittwoch, 01.11.2017, 16 bis 18 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Uslar, Gerhard-Hauptmann-Str. 10

Wer: Andrea Rasch, Diplom-Psychologin

 

Beziehung trotz(t) Pubertät – Wie Eltern für ihre Kinder ein guter Anker sein können!

Mittwoch, 01.11.2017, 19.30 bis 21.30 Uhr

Wo: Oberschule Bad Gandersheim, Stettiner Str. 2 im Konferenzraum

und

Mittwoch, 06.12.2017, 17 bis 19 Uhr

Wo: Erziehungsberatungsstelle Uslar, Gerhard-Hauptmann-Str. 10

Wer: Veronika Strunk, Diplom. Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin

Die Themen und Termine sind auch auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de zu finden.

Donnerstag, 22. Juni 2017 07:24 Uhr

Altgandersheim (red). Die Sicherheitslage in Europa hat sich in den vergangenen drei Jahren massiv geändert. Menschen mit radikalem Gedankengut gibt es selbst in Northeim und Lindau – und das bedeutet auch für die Rettungsorganisationen in der Region, dass sie sich auf neue Aufgaben und Szenarien einstellen müssen. Mit dieser klaren Botschaft hat Kreisbrandmeister Bernd Kühle die Delegiertenversammlung am Sonntag in Altgandersheim eröffnet.

Laut Kühle ist der Zivilschutz, der in den vergangenen Jahren auf ein absolutes Minimum zurückgefahren wurde, wieder zum vorrangigen Thema geworden und soll wieder aufgebaut werden. Die Rettungsorganisationen im Landkreis Northeim haben bereits damit begonnen, sich auf die neue Bedrohungslage einzustellen. „Wir hoffen sehr, dass wir niemals in solchen Lagen arbeiten müssen“, sagte Kühle.

Weniger Feuerwehren

Die Zahl der Feuerwehren, die in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken ist, ist auch in 2016 geschrumpft. Von ursprünglich 162 Feuerwehren gibt es jetzt noch 153. Hintergrund ist die Schließung der Ortsfeuerwehr Schnedinghausen und der Zusammenschluss der Ortsfeuerwehren Olxheim mit der Wehr Garlebsen/Ippensen. „Hier müssen wir sicherlich gegensteuern, damit unser flächendeckendes System nicht ins Wanken gerät. Weniger Ortsfeuerwehren bedeutet auch, dass man durch längere Wege zu den bestehenden Feuerwehrstandorten immer weniger Menschen motivieren kann, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten“, sagte Kühle. Dass die Feuerwehren dringend gebraucht werden, zeigte der Blick auf die Statistik: 1689 Einsätze galt es im Jahr 2016 zu absolvieren. „Das sind 4,6 Einsätze pro Tag.“

Mehr Jugendliche

„Die Talfahrt ist vorbei.“ So hat Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters die Situation in den 67 Jugendfeuerwehren des Landkreises Northeim zusammengefasst. 818 Jugendliche sind aktuell aktiv, dabei ist der Anteil der Mädchen deutlich steigend, was Peters besonders begrüßt. 70 junge Brandschützer konnten im vergangenen Jahr an die Einsatzabteilungen im Landkreis übergeben werden.

Spenden

Das Benefizkonzert der Feuerwehrmusikzüge um Kreisstabführer Heiko Hoffmeister im April in Höckelheim hat einen Erlös in Höhe von 1388 Euro ergeben. Diese Summe konnte der Lebenshilfe Northeim übergeben werden. Ebenfalls erfolgreich war die Sammlung für den Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen durch die Feuerwehren des Landkreises. 14 797 Euro haben der für die Sammlung Verantwortliche Volker Hübchen und Kreisbrandmeister Bernd Kühle an die Vorsitzende des Sehbehindertenverbands, Helga Neumann, übergeben. Einstimmig bestätigt haben die Delegierten die Wahl von drei neuen Abschnittsjugendfeuerwehrwarten. So sind für die Brandabschnitte West, Christoph Hundertmark, Ost, Stefan Hengst und Nord/Ost, Konstantin Mennecke im Amt. Letzterer hat die Leitung der Kreispressegruppe zu Beginn des Jahres von Kai-Uwe Roßtock übernommen, wie Kühle mitteilte.

Ehrungen

Für besondere Leistungen geehrt wurden: Mit dem Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Gold Axel Meyer und Wilfried Nobel. Mit dem DFV-Ehrenkreuz in Silber Hartmut Grube, Sven Hinnüber, Frank Kappey, Stephan Weigel, Frank Eckstein, Michael Potrafke und Karsten Uhde. Das DFV-Ehrenkreuz in Bronze erhalten haben Peter Ohlendorf, Karl-Heinz Overbeck, Dietmar Schlimme und Frank Wille. Die silberne Ehrennadel von der Deutschen Jugendfeuerwehr hat Heiko Wechenberger verliehen bekommen. Die goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands ging an Peter Haase und Heinz-Dieter Wille. Die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands bekam Günther Dolle.

 

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehrverband

Donnerstag, 22. Juni 2017 07:08 Uhr

Bodenfelde (red). Seit dem heutigen Donnerstagmorgen, 7 Uhr, ist der Bahnübergang an der L 551 zwischen Bodenfelde und Polier gesperrt. Die Sperrung muss aufgrund von Gleisbauarbeiten eingerichtet werden und soll nach Angaben des Landkreises Northeim bis zum 7. August, 22 Uhr, bestehen. Die Umleitung erfolgt über Wiensen, Uslar, Sohlingen, Kammerborn, Schönhagen und Amelith.

Donnerstag, 22. Juni 2017 07:04 Uhr

Northeim (lpd). Der Landkreises Northeim ist am 19. Juni 2017 erneut für seine familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden. Im Rahmen der offiziellen Zertifikatverleihung in Berlin haben Uljana Klein, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und Sven Ballay, Personalratsvorsitzender, das Zertifikat entgegen genommen.

Damit nimmt die Kreisverwaltung bereits seit zehn Jahren am Auditierungsverfahren teil. Dieses Mal haben Bundesfamilienministerin Dr. Katharina Barley und John Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, sowie Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH das Zertifikat an insgesamt 353 Arbeitgeber überreicht. Darunter sind 159 Unternehmen, 153 Institutionen und 41 Hochschulen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim profitieren von verschiedenen familienbewussten Maßnahmen. So umfasst das derzeitige Angebot unter anderem eine flexible Arbeitszeitgestaltung, Telearbeitsplätze, individuelle Wiedereinstiegsplanung nach einer Kindererziehungsphase sowie weitere Maßnahmen. Dabei werden nicht nur auf die Belange von Müttern und Vätern Rücksicht genommen, auch für pflegende Angehörige werden individuelle Absprachen getroffen.

„Die erneute Zertifizierung des Audit berufundfamilie zeigt, dass die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Kreisverwaltung Northeim in die richtige Richtung gehen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei der Projektgruppe im Landkreis Northeim rund um die Gleichstellungsbeauftragte Uljana Klein bedankt. Diese habe sich allgemein mit dem Thema befasst und um die Auditierung gekümmert.

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden über 1.600 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 971 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 482 Unternehmen, 379 Institutionen und 110 Hochschulen. Davon können über 1,86 Millionen Beschäftigte und mehr als 1,46 Millionen Studierende profitieren.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister  und der Kompetenzträger im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie / audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Das audit steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Katharina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die berufundfamilie Service GmbH ist eine Beteiligungsgesellschaft der berufundfamilie Management eG und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Foto: lpd

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Blaulicht
Donnerstag, 22. Juni 2017 08:40 Uhr
Einbruch in Freibad: Bargeld erbeutet
Mittwoch, 21. Juni 2017 08:24 Uhr

Northeim (red), Ein 63 Jahre alter Mann aus dem Norden Deutschlands war am Dienstag mit seinem Opel Mokka auf der A7 in Richtung Norden unterwegs, als er den Parkplatz Schlochaus zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Northeim-Nord anfuhr, um aus dem dotigen Toilettenhäuschen Wasser für einen Hund „Bobby“ zu holen. Als der Mann zu seinem geparkten Pkw zurückkam, bemerkte er, dass der Schlüssel des Opel noch im Inneren des Pkws war und sich der Mann ausgeschlossen hatte. Da sein 10-jähriger Beagle jedoch noch im Kofferraum in seiner Hundebox saß, entschied sich der Mann den Notruf der Polizei zu wählen.

Die Disponenten lösten die Digitalen Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Höckelheim aus. Mit dem Tanklöschfahrzeug 4000 fuhren die Feuerwehrleute Leif Sönksen und Ive Baumann zu der angegebenen Einsatzstelle. An der Einsatzstelle nahmen sie Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer auf. Der 63-Jährige aus Bayern gab vor Ort das „Ok“, die Seitenscheibe des Pkws einschlagen zu können. Um den Hund durch Glassplitter nicht zu gefährden, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen. Danach konnte die Tür entriegelt und der Kofferraum geöffnet werden. Nachdem der Hund wieder frische Luft atmen und kühles Wasser trinken konnte, wurde die Seitenscheibe mit einer Plastikfolie verschlossen und der Mann konnte seine Fahrt fortsetzen.

Foto: Horst Lange / Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

Dienstag, 20. Juni 2017 08:03 Uhr

Northeim/Sudheim (red). Glück im Unglück hatten mehrere Beteiligte eines Verkehrsunfalles, der sich am Montag, 19. Juni, gegen 14.30 Uhr, auf der B3 zwischen Northeim und Sudheim ereignete. Zu besagter Zeit befuhr ein 77-jähriger Northeimer, mit drei weiteren Insassen, mit seinem Pkw die B3 aus Richtung Sudheim kommend nach Northeim. Zur gleichen Zeit befuhren ein 36-jähriger Northeimer und ein 49-jähriger Northeimer, jeweils mit ihren Pkw die B3 aus Richtung Northeim kommend.

Als plötzlich der 77-jährige mit seinem Pkw von der eigenen Fahrspur abkam und auf die Gegenfahrspur geriet, wich der 36-jährige, der als erstes Fahrzeug dem 77- jährigen entgegen kam, nach rechts aus und befuhr dazu den neben der Fahrbahn befindlichen Grünstreifen. In der Folge kam der 36-jährige hinter dem parallel verlaufenden Radweg zum Stehen. Der hinter dem 36-jährigen fahrende 49-jährige Northeimer versuchte mit seinem Pkw seinerseits nach links auszuweichen und kollidierte im Bereich des Hecks noch mit dem Unfallverursacher. Dadurch drehte sich der Pkw des 49-jährigen um die eigene Achse und blieb auf der Fahrbahn stehen.

Der 77-jährige geriet danach mit seinem Pkw auf den linksseitigen Grünstreifen, streifte einen, am Fahrbahnrand befindlichen Baum nur leicht und kam auf dem Grünstreifen hinter dem Radweg zum Stehen. Durch den Unfall wurde ein Insasse im Pkw des Unfallverursachers leicht verletzt. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Insgesamt entstand durch den Unfall ein Schaden in Höhe von ca. 20.000 EUR Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die B3 zwischen Northeim und Sudheim für eine Stunde voll gesperrt werden.

Dadurch kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs.

Montag, 19. Juni 2017 12:27 Uhr

Northeim (red). Drei junge Northeimer haben am Sonntag gegen 22 Uhr in der Parkanlage "Am Bleichewall" leicht alkoholisiert eine rechtsradikale Parole mehrfach laut gerufen. Anwohner der Mauerstraße verständigten daraufhin die Polizei. Die drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden von einer Streifenwagenbesatzung festgestellt. Die Northeimer hatten einen Aufsitzrasenmäher dabei. Nach Feststellung der Personalien wurden die Personen zur Ruhe ermahnt und aus der Parkanlage verwiesen.

Gegen 22.35 Uhr gab es einen erneuten Anruf der Anwohner. Die drei Northeimer waren augenscheinlich wieder in die Parkanlage zwischen der Mühlenstraße und der Häuserstraße zurückgekehrt und hatten mit dem Aufsitzrasenmäher ein Hakenkreuz in den Rasen gemäht. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten flüchteten die Täter in Richtung des Kauflandparkplatzes, wo sich ihre Spur verlor.

Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen werden derzeit beim Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode geführt. Zeugen, die Hinweise zu den Straftaten in der Parkanlage oder zur weiteren Flucht der drei Täter mit dem Aufsitzmäher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.

Samstag, 17. Juni 2017 06:54 Uhr

Suterode (red). Am Donnerstag gegen 11.45 Uhr kam es auf der Unteren Straße in Suterode zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 27.000 Euro. Auf dem Weg zu einem Einsatz war eine Funkstreife der Northeimer Polizei mit Sonderrechten auf der Kreisstraße von Katlenburg in Richtung Suterode unterwegs. Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet. Kurz hinter dem Ortsschild schloss der Streifenwagen auf der Unteren Straße auf einen Passat auf, an dessen Steuer ein 58 Jahre alter Mann aus Suterode saß. Während die Funkstreife den langsam fahrenden Pkw überholte, bog dieser nach links auf ein Grundstück ab. Der 58-Jährige prallte mit der Fahrzeugfront gegen die Beifahrerseite des Streifenwagens. Die 41 Jahre alte Fahrerin des Streifenwagens wurde dabei leicht verletzt.


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Politik
Samstag, 17. Juni 2017 06:53 Uhr
Roy Kühne holte GBA-Vorsitzenden nach Northeim
Donnerstag, 08. Juni 2017 21:16 Uhr

Landkreis Northeim (red). Die SPD-geführte Landesregierung verbessert die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten im Landkreis Northeim mit neuen Zuschüssen weiter: Der Landkreis erhält für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt 1.481.000 Euro, um die Kindertagesstätten in der Region mit zusätzlichem Kita-Personal noch besser ausstatten zu können. Das Geld soll für die Beschäftigung zusätzlicher Fach- und Betreuungskräfte in Gruppen für Kinder von 3-6 Jahren verwendet werden und schließt auch Qualifizierungskurse ein.

„Das ist eine gute Nachricht für alle Eltern und Kinder und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten: Die Kinder profitieren durch einen besseren Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, das Personal wird entlastet und kann sich intensiver um alle Kinder kümmern“, stellt der SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz dazu fest.

Für das Jahr 2017 könnten 740.840 Euro zusätzlich an den Landkreis Northeim für mehr Personal in Kindertagesstätten ausgezahlt werden, für das Jahr 2018 weitere 740.170 Euro. „Diese Mittel werden auch in den kommenden Jahren fließen. Gesichert ist die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe für mehr Personal mindestens bis zum Jahr 2021“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz.

Der Landkreis Northeim kann als örtlicher Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den weiteren Zuschüssen der SPD-geführten Landesregierung zusätzliche Kita-Fachkräfte wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten einstellen. Nach Antragstellung erhalten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe direkt den Zuwendungsbescheid für die Jahre 2017 und 2018. Die Mittel können dann nach Bedarf abgerufen werden.

„Überall dort, wo kurzfristig keine Fachkräfte verfügbar sind, hat der Landkreis Northeim auch die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger zu beschäftigen. Diese können pädagogisch nachqualifiziert werden. So ist gesichert, dass die personelle Verstärkung schnell und unbürokratisch die Arbeit aufnehmen kann“, erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Schwarz.

Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen mit den zusätzlichen Mitteln personell verstärkt und damit bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. Schwarz: „Regelkräfte, die schon heute in den Kindertagesstätten arbeiten, werden dadurch weiter entlastet. So sorgt die SPD-geführte Landesregierung dafür, dass Fachkräfte sich intensiver als vorher für die frühkindliche Bildung der Mädchen und Jungen in den Kindergartengruppen engagieren können.“

Mittwoch, 07. Juni 2017 08:35 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Der neu gewählte SPD-Unterbezirksvorstand Northeim-Einbeck ist zu einer Klausurtagung in Holtensen zusammengekommen. Schwerpunkte waren die Vorbereitung der Bundestagswahl am 24. September 2017 und die Verabschiedung des Arbeitsprogramms für die nächsten zwei Jahre.

Die SPD stellt sich den Herausforderungen für die Zukunft und möchte die  Arbeitsgruppe Denkfabrik „Landkreis 2030“ nutzen, um unsere Region weiter voranzubringen. „Die rot-grüne Landesregierung fördert die ländlichen Bereiche in Südniedersachsen. Beispielhaft sei an dieser Stelle die Reaktivierung der Bahnstrecke Einbeck-Salzderhelden genannt. Der Breitbandausbau genießt weiterhin sehr hohe Priorität. Leider hat Minister Dobrindt (CSU) mit immer neuen Anforderungen bei der Beantragung von Förderanträgen den erheblichen Zeitverzug zu verantworten. Wir wären gerne schon beim Breitbandausbau in unserer Region weiter. Dieses Thema hat für uns weiterhin Priorität, damit der ländliche Raum nicht abgehängt wird“, so der Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz.

Die Sozialdemokraten setzen sich im Bund sowie im Land für beitragsfreie Kindergärten ein. Dieses Projekt fand die einstimmige Unterstützung des Vorstandes. „Die Umsetzung wird im nächsten Jahr erfolgen, sie muss aber auch seriös gegenfinanziert werden. Ab dem Kindergartenjahr 2018 soll das Projekt stufenweise eingeführt werden. Das haben wir angekündigt und dazu stehen wir auch. Auch den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern werden wir in den nächsten Jahren weiterführen“, machte Uwe Schwarz deutlich.

Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, wird der geschäftsführende Unterbezirksvorstand in der Besetzung der vergangenen zwei Jahre weiterarbeiten. Der geschäftsführende Unterbezirksvorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden Uwe Schwarz (Bad Gandersheim), seinen beiden Stellvertretern Simon Hartmann (Northeim) und Frauke Heiligenstadt (Gillersheim), dem Finanzverantwortlichen Rolf Hojnatzki (Einbeck), Sonja Gierke (Uslar) als Schriftführerin und René Kopka (Einbeck) als Pressesprecher. Dem erweiterten Vorstand gehören auch Annett Naumann (Hardegsen), Anna Feg (Bad Gandersheim) und René Leitner (Northeim) an.

Marcus Seidel, SPD-Bundestagskandidat, hat die Tagung dazu genutzt, um den derzeitigen Planungsstand für den Bundestagswahlkampf darzustellen. Er berichtete auch von seinen bisherigen Erfahrungen und positiven Rückmeldungen. Die Bürgerinnen und Bürger verdienen keine Show, sondern ein handfestes anpacken in Berlin für unsere Region. Dem möchte Marcus Seidel gerne nachkommen.

In Arbeitsgruppen wurden die verschiedenen Aufgabengebiete intensiv diskutiert und Vorschläge für den weiteren Prozess erarbeitet. Folgende Themenbereiche wurden besprochen: Mitgliederwerbung, „Denkfabrik 2030“ mit den Themen Breitbandversorgung, Mobilität, Südniedersachsenprogramm, regenerative Energien im Zusammenhang mit Windkraft, SuedLink, 380 KV und Erdkabel, aber auch die Themen Familie, Bildung, Arbeit und soziale Gerechtigkeit sind dabei zentrale Themen für die SPD. „Diese erfolgreiche Klausurtagung war der Startschuss für die nächsten Monate. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden diese wichtigen Themenbereiche in den nächsten Monaten weiter diskutieren und bearbeiten und unsere Vorstellungen deutlich machen“, so Uwe Schwarz abschließend.

Foto: SPD

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Wirtschaft
Freitag, 23. Juni 2017 10:06 Uhr
Sanierung von Kanälen, Schächten und Hausanschlüssen: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Firma DMB in Hollenstedt
Dienstag, 20. Juni 2017 19:05 Uhr

Holzminden (kp). Von einem „denkwürdigen Tag“, dem „Ende einer Ära“ und einer nicht „ganz normalen Einladung“ war gestern, den 19 Juni, die Rede, als die Volksbank Weserbergland zu einer ganz besonderen Vertreterversammlung eingeladen hatte. „Besonders“ deshalb, da die Anwesenden unter dem Tagesordnungspunkt 9 über die Verschmelzung der Volksbank Weserbergland mit der VR-Bank in Südniedersachsen abzustimmen hatten.

Aufgrund der besonderen Bedeutung eines solchen Beschlusses, bedingt die Verschmelzung laut Satzung eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Als um kurz nach 21 Uhr die Abstimmung erfolgte, waren es gut 98 Prozent, die für eine Fusion stimmten. In konkreten Zahlen: 124 stimmten dafür, zwei dagegen.

Nach letzten, formellen Maßnahmen, die im September abgeschlossen werden sollen, werden die beiden Banken rückwirkend zum 1. Januar 2017 „ZusammenWachsen“, wie es das Motto an diesem Abend vorsah.

,,Mit dem heutigen Tag endet auch eine Ära", kommentierte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hubertus Müller-Stauch das Abstimmungsergebnis. Und weiter: ,,Mit der Fusion wurde eine strategisch, ökonomisch wichtige und zukunftsorientierte Entscheidung getroffen."

Mit dem gestrigen Beschluss werden die beiden Banken zukünftig auch einen gemeinsamen Namen bekommen: „VR-Bank in Südniedersachsen“. Damit wird das ,,Weserbergland" verschwinden, der Sitz bleibt aber in Holzminden. Durch die Fusion wird auf die Kunden der noch „Weserbergland Volksbank“ zukommen, dass sie zukünftig eine neue Kontonummer, eine neue EC- und Kreditkarte bekommen werden.

„ZusammenWachsen“: Die Fusion in Zahlen

Die Bilanzsumme durch die Verschmelzung der VR-Bank Südniedersachsen und VB Weserbergland erhöht sich auf rund eine Milliarde Euro. Damit überschreiten die beiden Banken in der unmittelbaren Region die Milliardengrenze als eine der letzten.

Auch die Anzahl der Mitglieder erhöht sich auf gut 26.000 sowie die Anzahl der Kunden auf gut 51.000 ansteigt. Der Geschäftsanteil, um Mitglied der Genossenschaft zu werden, würde sich für die Kunden der Volksbank Weserbergland von 150 Euro auf 200 Euro erhöhen. Die Dividende liegt bei 5,25 Prozent. Neben der Anzahl der Mitarbeiter auf 190 haben sich nun auch die gemeinsamen Bankstellen von 8 (VB-Weserbergland) und 11 (VR-Bank) auf insgesamt 19 erhöht.

Herausforderungen und Ziele der Fusion

Die Präsentation des vergangenen Geschäftsjahres zeigte wiederholt, wie kerngesund und leistungsstark die Volksbank Weserbergland ist: Die Zahl der Bankteilhaber ist auf rund 13.200 gestiegen, um 53 Millionen Euro erhöhte sich die Bilanzsumme, um 52 Millionen stiegen die Einlagen, das Kundengeschäftsvolumen erhöhte sich um 82 Millionen und mit einem A++ Rating wurde sie wieder in die beste Ratingklasse des BVR-Ratings eingestuft.

„Unsere Bank ist kerngesund und überaus leistungsstark“, beginnt Vorstandsmitglied Manfred Schäfer. Und weiter: „Wenn wir dennoch Ausschau nach einem geeigneten Partner gehalten haben, dann aus der festen Überzeugung heraus, dass die anstehenden Veränderungen im Marktgeschehen und in der digitalen Leistungsstruktur sich mit einer Bündelung von Kompetenzen und Stärken weitaus besser gestalten lassen.“

Konkrete Herausforderungen und Ziele werden vom Vorstandsmitglied Jürgen Freitag konkretisiert: Wichtig sei, sich gemeinsam dem Niedrigzinsumfeld zu stellen, welcher vermutlich noch über Jahre eine Rolle spielen werde. Eine Weiterentwicklung soll vor allem im Bereich der Digitalisierung stattfinden, wo man noch etwas zurückhänge. Man müsse sich auf eine neue Generation einstellen, die nicht mehr das persönliche Gespräch oder den Besuch am Bankschalter bevorzuge.

Ebenso sei es wichtig, sich auf den demographischen Wandel einzustellen, denn wenn der Landkreis jedes Jahr gut 1000 Einwohner verlöre, sei es umso wichtiger, zu wachsen. Eine weitere Baustelle wird sein, sich der aufsichtsrechtlichen Regulierungswut anzunehmen, „die regionalen Instituten das Leben schwer macht“.

Abschließend sei mit der Verschmelzung beider kerngesunder Banken die Möglichkeit geschaffen, „entsprechende Synergien zu heben und Kompetenzen auszubauen, um auch in Zukunft für unsere Mitglieder erfolgreich zu sein“, so Jürgen Freitag.

Vor der Abstimmung bekräftigte der Vorstand der VR-Bank in Person von Folkert Groeneveld in einem Grußwort den Wunsch, mit der Volksbank Weserbergland zu fusionieren. Man sei froh, einen wichtigen Verbündeten in der Volksbank gefunden zu haben, um die Zukunft aktiv gestalten zu können.

Frank Groeneveld wird zukünftig als Vorstandsvorsitzender der miteinander verschmolzenen Banken fungieren. Neben ihm werden Jürgen Freitag, Manfred Schäfer und Jens Ripke den Vorstand komplettieren

Montag, 19. Juni 2017 08:26 Uhr

Hildesheim/Northeim (red). Anfang Juni überreichte der Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen 17 Meistern aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerk den Meisterbrief für eine erfolgreich bestandene Prüfung. Unter den erfolgreichen Absolventen sind unter anderem Johannes Deppe und Marvin Schmidt aus Katlenburg-Lindau.

In diesem Jahr standen die 17 Absolventen vor der dreitägigen Aufgabe die Planung und den Entwurf der Haustechnik eines Einfamilienhauses in Angriff zu nehmen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Sanitär- und Heizungstechnik EDV-gestützt in das Wohnhaus zu integrieren.

In der fachtheoretischen Prüfung wurde somit der vollständige Bereich der Anlagentechnik mit den Bereichen Heizung, Trinkwasser, Abwasser und Gas abgedeckt. Marc Mundt, Lehrgangsleister für das SHK-Gewerk in den Berufsbildungszentren, war für die Durchführung der praktischen und theoretischen Prüfung zuständig. Die praktische Prüfung bestand aus einem Heizkreisverteileraufbau mit zwei Heizkreisen, Mischern und Pumpen.

Dieser Aufgabe schloss sich ein einstündiges Fachgespräch über das Meisterprüfungsprojekt an. Der nächste Meistervorbereitungslehrgang 2017 für die Teile I und II ist bereits ausgebucht. Für 2018 sind ab dem 20.08.2018 noch einige Plätze frei. Anmeldung und Information: Jana Kurzer, 05121 162213, jana.kurzer@hwk-hildesheim.de.

Foto: HWK Hildesheim-Südniedersachsen

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Sport
Montag, 19. Juni 2017 08:49 Uhr
Jetzt wird es ernst für den Northeimer HC: Staffeleinteilung der 3. Liga steht fest
Mittwoch, 14. Juni 2017 08:25 Uhr

Denkershausen (red). Die zweite Mannschaft der SG Denkershausen wurde kürzlich vom Edeka Schnabel mit neuen Trainingsanzügen und Trikots ausgestattet. Die Mannschaft und das Trainerduo Christian Stübig und Benjamin Nöldner bedankt sich beim Inhaber Tobias Schnabel für sein Engagement und seine Unterstützung. Mit dem Gewinn des Sport-Kuck-Pokals und der guten Platzierung in der Liga spielte die zweite Herren eine erfolgreiche Saison.

Foto: SG Denkershausen

Montag, 12. Juni 2017 12:13 Uhr

Northeim (mhn). Was für ein Erfolg für die männliche C-Jugend, den Northeimer HC und die Stadt Northeim. Die Nachwuchshandballer stürmen in die Jugendoberliga und drücken dem Qualifikationsturnier in Northeim ihren Stempel auf.

Im ersten Spiel des Tages stand dem Northeimer HC der Nachwuchs des Bundesligisten Eintracht Hildesheim gegenüber. In einem intensiven, temporeichen Spiel waren die Northeimer sofort hellwach. Während ein bärenstarker Ole Brinkmann im Tor zu Beginn der Partie einen Strafwurf abwehren konnte, sich in der Abwehr ein Bollwerk formierte, an dem sich der Bundesliganachwuchs immer wieder die Zähne ausbiss und im Angriff Phil Bosse und seine Jungs diszipliniert, willensstark und erfolgreich agierten, wurde der Hildesheimer Nachwuchs 12:9 geschlagen.

Basis für den Erfolg war auch die Option, immer wieder auf frische Kräfte zurückgreifen zu können, um Druck auf den Gegner ausüben zu können.

Nach dem Sieg gegen den erklärten Turnierfavoriten, kam es zum Duell mit der JSG Bördehandball Ost. Die JSG siegte zu Beginn des Turniers gegen den MTV Braunschweig. Auch in dieser Partie zeigte sich Northeim dominant und kompromisslos. Temporeich und technisch variabel wurde das Spiel aufgebaut und Ansätze des Gegners sofort unterbunden. Insbesondere der Mittelblock um Robert Kanne und Aron Bohne bedeutete für den Gegner oft Endstation. Ole Brinkmann hielt in einer wichtigen Phase zwei von drei Strafwürfen und dank des erfolgreichen Agierens im Angriff wurde ein 19:10-Sieg erzielt. Auch in diesem Spiel wechselte Northeim munter durch und konnte so permanent Druck auf die gegnerischen Spieler ausüben.

Bereits jetzt stand die Qualifikation für die Jugendoberliga fest. Ohne Druck spielte Northeim zuletzt gegen den MTV Braunschweig. Über ein 7:7 zur Halbzeit konnte Northeim letztlich auf 20:14 wegziehen und dann gab es kein Halten mehr. Jubelgesänge füllten die Halle in Northeim und mit dem Publikum zusammen konnte die erfolgreiche Qualifikation zur Jugendoberliga gefeiert werden. Feierstimmung herrschte auch, weil die weiteren C-Jugendlichen des Vereins von ihrem Turniersieg aus Plesse einkehrten.

Foto: NHC

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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