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Region Aktiv
Mittwoch, 16. August 2017 15:10 Uhr
Wiedereröffnung Tanzcafe GINO - Stimmungstempel bebte
Mittwoch, 16. August 2017 14:50 Uhr

Ein Kommentar von Hartmut Kölling

Die Öffentlichkeit diskutiert nicht erst seit gestern den sprunghaften Anstieg von Leerständen im Herzen der Kreisstadt. Wohin führt der Weg in der ehemaligen stolzen Hansestadt? Northeim-News-Redakteur Hartmut Kölling hat nachgedacht. Sein Geburtshaus steht in der Breiten Straße. Er hat sie noch miterlebt, die "gute, alte Zeit" in den 60/70er Jahren mit zahlreichen familiengeführten Geschäften. Das bedeutete prallvolles Leben zwischen dem damaligen Kaufhaus Kettschau am Münster und Kaiser's Ecke Wieterstraße.

Die beiden Machtzentren, in der Medenheimer Straße und am Scharnhorstplatz, Kreisverwaltung als Aufsichtsbehörde und Stadtverwaltung, beobachten, so scheint es, genügsam und in "sicherem Abstand" die politische Streitkultur und sich häufende, mahnende Reaktionen aus der Bürgerschaft. Es muß was passieren, sonst stirbt die Innenstadt, darüber ist man sich einig.

Eigentlich sind gerade ortsansässige Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten gefordert, therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, operative Eingriffe ins Innenleben "ihrer Stadt" nicht auf die lange Bank zu schieben und intelligente Abwehrmechanismen zu entwickeln, um in Fürsorge für Ihren großen Mitarbeiterstab, Northeim mit einer intakten Geschäftsstruktur zwischen Breite Straße Ost, Marktplatz/Mühlenstraße und Münsterplatz wieder Leben einzuhauchen. Zumindest Initiative, ja Flagge zu zeigen.

Was Generationen von Stadträten, inklusive Bürgermeister, wohl nicht geschafft haben, muß jetzt und zwar in Windeseile mutig umgesetzt werden. Das würde für viele heißen, Fußgängerzone verkleinern, Mieten für alle Ladenbesitzer merklich senken, Dienstleistungsunternehmen  locken, Start-up-Unternehmen ein Angebot machen, wie auch Restaurants, Kaffeemacher, Fotoateliers, Burger, Pizzen bis zu Modeschmuck sollte die Palette reichen. Und ganz wichtig: Lebensmittel. Vielleicht eine Aufgabe für REWE, wenn der aktuelle Standort an der Graf-Otto-Straße mal verlassen werden sollte. Und: Ausstellungen schaut sich kaum jemand an. Appell an Northeimer Sch(l)aufenster: Hier, in die fast 30 Leerstände, muß Leben rein und nichts anderes. Und das sofort!

Northeim sollte Mobilität völlig neu denken. Ein vernünftiges Konzept muß her. Bürgerinnen und Bürger sollten sich bei der Erstellung engagieren und kritisch einbringen. Eine Stadt der kurzen Wege ist lebenswerter, sicherer und attraktiver für die Bevölkerungsgruppen.

Moderne Mobilität sollte Thema der zeitgemäßen Raumplanung sein. Die Durchlässigkeit der Stadt für Radfahrer und Fußgänger, Sicherheit und hohe Qualität für diese beiden Gruppen wird unerlässlich in der Zukunft sein. Für eine Entfernung von bis zu fünf Kilometer ist das Rad das schnellste Verkehrsmittel. Moderne Abstellmöglichkeiten, Bike-Sharing und Aufladestationen planen. Der intelligenten und stark vernetzten Nutzung der E-Mobilität gehört auch in Northeim die Zukunft.

"Sportstadt Northeim" ist ein hoher Anspruch. Hier sollte man den Ball allerdings flach halten im Wunschdenken um Ausschilderung auf der A7, denn Nachbargemeinden haben auch interessante Sportangebote und Sportstätten, die sich sehen lassen können. Wenn Fußballspiele des Oberligisten FC Eintracht Northeim vor nur, wie zuletzt, 200 Zuschauern stattfinden, dann reicht es nicht aus, attraktiven und erfolgreichen Sport hoch leben zu lassen.

Kräfte bündeln, heißt das Gebot der Stunde, und das zum Wohle der (Innen-)Stadt. Nur alle zusammen schaffen ein neues WIR-Gefühl in unserer liebenswerten Kleinstadt mitten in Deutschland. Auf geht's! Und nicht vergessen: Auch die Waldbühne, die zerborstene Lokhalle, das teilweise doch sehr marode Industriegebiet Nord brauchen neben der Fußgängerzone dringend neue Überlebenskonzepte.

Sollte der Rat wiederholt überfordert sein, muß es eben ein anpackendes Gremium richten. "Machen-machen", schallt es aus den Chefetagen von Großunternehmen. Mehr und mehr auch aus Bürgerkreisen. "Wir sind eine stolze Stadt, die immer am Puls der Zeit ist und zwei Schritte voraus sein möchte", sollte eine Bürgermeisterpersönlichkeit 2025 verkünden.

Fotos: hakö

Mittwoch, 16. August 2017 13:56 Uhr

Nörten-Hardenberg (red). Im Zeitraum vom 21. August bis 06. Oktober wird im Zuge der Bundesstraße 3 zwischen der Kreisgrenze Göttingen/ Northeim (Bovenden) und Nörten-Hardenberg die Fahrbahn erneuert. Hierzu muss die Bundesstraße in diesem Bereich in Fahrtrichtung Süd gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Nord bleibt davon unberührt. Während der Vollsperrung ist eine Verkehrsumleitung eingerichtet.

Der Verkehr aus Richtung Northeim kommend wird über die K 421 in Richtung Hillerse, die K 420 und B 446 in Richtung Nörten-Hardenberg umgeleitet. Nachfolgend führt die Umleitungsstrecke über die L 555 über Parensen und Harste auf die L 556 und anschließend auf die L 554 über Lenglern weiter und endet schließlich auf der B 27. Ab dort ist die B 3 stadteinwärts wieder zu befahren.

Eine Umleitung des Verkehrs in Richtung Norden ist nicht erforderlich, da der Verkehr weiterhin über die Bundesstraße 3 fließen kann. Diese Baumaßnahme schließt an die bereits im Juni und Juli im Bereich Bovenden ausgeführte Fahrbahnerneuerung an. Die beiden Baumaßnahmen wurden zeitlich entzerrt, um eine permanente Störung des Verkehrs zu verhindern, da die Verkehrsteilnehmer aktuell durch Baumaßnahmen stark belastet sind. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Witterungsbedingte Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Mittwoch, 16. August 2017 11:45 Uhr

Northeim (red). Was ist eigentlich Bevölkerungs- bzw. Katastrophenschutz? Wer sind die Menschen, die anderen helfen, wenn eine Hochwasserlage, ein Anschlag oder Großunfall auf der Autobahn passiert? Das sind zum Beispiel die Johanniter. Mit ihrer Kampagne "Mission Bevölkerungsschutz" gehen sie in Niedersachsen und Bremen "on tour" und stellen genau diese Menschen und ihre Aufgaben im Ehrenamt vor.

Wer sich also schon immer gefragt hat, was zu den Aufgaben im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gehört, findet am Samstag, den 26. August Antworten. Auf dem BaHaMa Nom Sommerfest präsentieren sich die Johanniter mit Infomaterialien und berichten über ihre Aufgabenfelder. Diverse Vorführungen, Aktionen und Gewinnspiele warten auf die Standbesucher. Anschauen, Anfassen und vor allem Mitmachen ist das Motto!

Über die "Mission Bevölkerungsschutz: Johanniter on tour"

Um die Bürger bei diesem recht komplexen Thema abzuholen und mitzunehmen - wenn möglich, Ängste abzubauen -, gehen die Johanniter in diesem Jahr mit der Kampagne "Mission Bevölkerungsschutz" in über 20 Städten und Gemeinden in Niedersachsen und Bremen auf Tour - darunter auch in Northeim. Von April bis November sind die Johanniter mit einem Präsentationsfahrzeug inklusive Bühne und Programm unterwegs und informieren über das Thema Bevölkerungsschutz, zu dem Katastrophen- und Zivilschutz gehören. Am jeweiligen Veranstaltungsort präsentieren sich die Johanniter aus dem ansässigen Ortsverband und erläutern ihre Aufgaben und Tätigkeiten in dem Bereich.

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie die Rolle des Ehrenamts unter www.mission-bevölkerungsschutz.de. Die Johanniter suchen immer neue Helfer. Für Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren wollen und mehr über Möglichkeiten vor Ort erfahren möchten: www.helden-bitte-melden.de.

Foto: W. Schnitger GmbH

Mittwoch, 16. August 2017 09:16 Uhr

Northeim (red). Mit genau 211.404,47 Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim 21 Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden. Im Einzelnen wurden die Fördermittel für folgende Projekte vergeben:

- 5.765 Euro an die Gemeindejugendpflege Bodenfelde für das Projekt „Skateranlage in Amelith“

- 110.000 Euro an die Werk-statt-Schule Northeim e.V. für die Projekte „Mädchenberatung“, „Lernförderung Northeim“, Jugendwerkstatt Einbeck“ und Jugendwerkstatt Northeim „Arbeiten und Lernen““

- 50.385,47 Euro an das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. für die Jugendwerkstatt Steimke

- 1.500 Euro an die Astrid-Lindgren Schule für das Projekt „GemüseAckerdemie im Schulgarten“

- 4.000 Euro an die Stadt Einbeck für den Ferienpass in Einbeck und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen

- Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 600 Euro an die Stadt Einbeck für das Projekt „Verlässliche Ferienbetreuung von Grundschülern in den Sommerferien“ Eine Ausfallbürgschaft von bis zu 1.750 Euro an den Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling für das Projekt „Internationale Kinder- und Jugendbegegnung im Haus des Jugendrotkreuzes in Einbeck“

- 3.000 Euro an das Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt Northeim für das Projekt „Ferienspaß 2017“

- 7.000 Euro an die Sportjugend Northeim-Einbeck für das Projekt „Internationales Jugendcamp mit Jugendlichen aus Czluchow/Polen“

- Insgesamt 7.500 Euro an die Sing-Akademie Hardegsen e.V. für die Projekte „Cantate Domino und Konzertreise Pfalz““

- 1.650 Euro an den Kinder- und Jugendchor St. Nicolai Einbeck für das Projekt „Konzertreise des Spatzen-, Kinder- und Jugendchores St. Nicolai Einbeck“

- 2.500 Euro an den Verein zur Förderung der Rainald-von-Dassel-Schule für das Projekt „Jugend und Sucht“

- 450 Euro an den Verein teatro regio für das Projekt „So ein Theater – Kinder entdecken Kultur“

- 2.200 Euro an den Verein Die Bühnenstürmer für das Projekt „Ali Baba und die 40 Räuber“

- 850 Euro an die Stadt Bad Gandersheim für das Projekt „Weltkindertag 2017“

- 1.000 Euro an die Stadtjugendpflege Einbeck für das Projekt „Weltkindertagsfest 2017“

- 5.000 Euro an die Stadtjugendpflege Einbeck für die Sanierung der Sanitäranlagen auf dem Jugendfreizeitgelände Rotenkirchen

- 1.000 Euro an die Stadtjugendpflege Moringen für das Projekt „Bunte Farbe für ein altes Haus“

- 1.088 Euro an die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für das Projekt „Eine Stunde – ein Buch“

- 4.166 Euro an die Bildungsinitiative Wirtschaft und Schule Northeim e.V. für das Projekt „Perspektive Chancengleichheit – eine (Berufs-) Welt der Vielfalt“

Am 3. November 2017 findet die nächste Sitzung des Vorstandes der Jugendstiftung statt. Projektanträge, die in dieser Sitzung beraten werden sollen, müssen bis zum 11. Oktober 2017 bei der Geschäftsführung vorliegen. Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit. Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer, 05551/708374 und Frau Claudia Hiller, 05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de.

Foto: hakö

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Blaulicht
Mittwoch, 16. August 2017 07:29 Uhr
Verkehrsunfall führt zu 70.000 Euro Sachschaden
Montag, 14. August 2017 14:37 Uhr

Göttingen (red). Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei aus Göttingen, Friedland, von der Autobahnpolizei und aus dem benachbarten Northeim haben am Sonntagabend in der Göttinger Reitstallstraße mutmaßlich eine größere körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen verhindert. Insgesamt waren 25 Beamte im Einsatz.

In dem emotional extrem aufgeheizten Konflikt waren nach ersten Informationen Menschen syrischer und libanesischer Herkunft involviert. Aufgrund der Unübersichtlichkeit der Gesamtsituation sowie der Größe der Ansammlung gestaltete sich die Sachverhaltsaufnahme vor Ort sehr schwierig. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang dauern deshalb an. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde ein 23-jähriger Syrer leicht verletzt.

Der Auslöser der Auseinandersetzung liegt zurzeit noch im Dunkeln. Im Rahmen erster Ermittlungen wurde lediglich bekannt, dass es im Vorfeld zu einem Streit zwischen zwei Männern mit anschließender Bedrohung gekommen sein soll. Im Nachgang hierzu fand sich innerhalb kürzester Zeit im Bereich der Reitstallstraße bis hin zum Waageplatz eine zeitweise unüberschaubare Anzahl von Angehörigen beider Nationalitäten ein.

Gegen 20.10 Uhr meldeten Zeugen über den Polizeinotruf zunächst eine Schlägerei zwischen vermutlich fünf oder sechs Männern im Bereich des Einkaufzentrums Carré. Als die ersten alarmierten Streifenwagen vor Ort eintrafen, waren die beiden sich gegenüberstehenden Gruppen mittlerweile auf geschätzte 200 bis 250 Personen angewachsen. Die Stimmung auf beiden Seiten war extrem aufgeheizt, lautstark und aggressiv.

Um ein direktes Aufeinandertreffen beider Parteien zu verhindern, forderten die Beamten über die Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Göttingen sofort weitere Unterstützungskräfte und vorsorglich auch zwei Rettungswagen an.

Während des laufenden Einsatzes konnte von den Einsatzkräften ein 23-jähriger Syrer als ein Rädelsführer ausgemacht werden. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin aus gefahrenabwehrenden Gründen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Er wurde inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Bei einer Auseinandersetzung in Höhe des Waageplatz mussten die Beamten zur Trennung rivalisierender Personen Pfefferspray einsetzen. Gegen mehrere Beteiligte und auch einige Schaulustige sprach die Polizei zudem Platzverweise aus.

Gegen 21.00 Uhr waren erste Abwanderungstendenzen mit Fahrzeugen festzustellen. Ein in diesem Zusammenhang wenig später eingehender Hinweis auf eine Schlägerei mit ca. 20 bis 30 Beteiligten in Grone bestätigte sich nicht. Zwar trafen die sofort dorthin entsandten Beamten im Pestalozziweg und in der St. Heinrich-Straße vereinzelt Personen an, die sich zuvor in der Reitstallstraße aufgehalten hatten, Hinweise auf eine erneute Auseinandersetzung konnten allerdings nicht gewonnen werden.

Vermutlich infolge der erhöhten Polizeipräsenz verließen auch diese Personen schließlich mit mehreren Fahrzeugen die Örtlichkeit. Intensive Aufklärungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet ergaben im weiteren Verlauf des Abends keine Erkenntnisse auf erneute Zwischenfälle oder bevorstehende Auseinandersetzungen.

Insgesamt stellte die Polizei die Personalien von sechs Beteiligten fest und sprach fünf Platzverweise aus. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zu möglichen Tatbeteiligten dauern an.

Montag, 14. August 2017 10:21 Uhr

Hollenstedt (red). Entlang der L 572 ist es am Sonntagmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 51-jährige Mountainbikefahrerin sowie ein 48 Jahre alter Rennradfahrer schwer verletzt wurden. Beide waren sich auf dem gesperrten Radweg begegnet und kollidiert. Nach der medizinischen Versorgung am Unfallort kamen die Frau und der Mann zur stationären Behandlung in die Northeimer Klinik. Die Fahrräder wurden nur leicht beschädigt.

Den Angaben nach hatte der 48-Jährige mit seinem Sportrad die L 572 aus Richtung Hollenstedt befahren und war kurz vor der kleinen Brücke auf den Radweg gewechselt, wo er mit der 51-jährigen Mountainbikefahrerin zusammenstieß. Gegen die Unfallbeteiligten, beide aus Northeim, sind polizeiliche Ermittlungen eingeleitet worden, weil sie den gesperrten Radweg befahren und vermutlich gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen hatten, weshalb es zum Unfall kam.

Montag, 14. August 2017 09:07 Uhr

Northeim (red). Im Zeitraum von 15:30 bis 17:30 Uhr am 12. August haben bisher unbekannte Personen versucht im Bereich des Parkplatzes der Sporthalle der BBS in der Sudheimer Straße in Northeim in zwei Pkw einzubrechen. Nach Angaben der Polizei wurde festgestellt, dass an der Abdeckung der Schlösser eines VW Tiguan und eines Audi A 4 manipuliert wurde. In das Fahrzeuginnere gelangten der oder die Täter jedoch nicht. Zeugen, die eine verdächtige Person im Tatzeitraum am Tatort gesehen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Northeimer Polizei (Tel. 05551-7005-0) zu melden.

Montag, 14. August 2017 08:57 Uhr

Northeim (red), Das Northeimer Stadtfest verlief aus polizeilicher Sicht friedlich. Es wurden keine Straftaten im Zusammenhang mit dem Fest bekannt, lediglich eine verbale Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Samstagabend musste geschlichtet werden.

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Politik
Montag, 14. August 2017 15:08 Uhr
Hilfen für Hochwassergeschädigte: Land gewährt betroffenen Privathaushalten Finanzhilfen
Samstag, 12. August 2017 15:39 Uhr

Uslar (red). Mit einer Delegation Lokalpolitiker besuchte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Vietz (CDU) das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar. Nach einer offiziellen Begrüßung durch Albert-Schweitzer-Familienwerksgeschäftsführer Martin Kupper in der Geschäftsstelle ging es für die Politiker auf Besichtigungstour. Im Kinderdorf angekommen, traf man sich im >>etwas anderen<< Konferenzraum, dem kinderdorfeigenen Spielplatz. Besonders Michael Vietz zeigte sich begeistert vom Kinderdorf und der angenehmen Atmosphäre.

Lebendig erzählten Kinderdorfleiter Harald Kremser, Erziehungsleiter Tobias Halter sowie die Hausleitung Jasmina Ngamchaa aus dem spannenden Kinderdorfalltag. Besonders interessant war für die Politiker das bunte Alltagsleben in einer Kinderdorffamilie, von dem Jasmina Ngamchaa eindrucksvoll erzählen konnte. Selbstverständlich erfuhren die Gäste auch noch von den weiteren Angeboten des Kinderdorfes. Dazu gehören Erziehungsstellen und Pflegefamilien, eine Wohngruppe sowie das Jugendwohnen zur Verselbständigung, das Jugendcamp, die Berufsförderung und auch der integrativen Kindergarten, der sich sogar direkt auf dem Kinderdorfgelände befindet.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

Donnerstag, 10. August 2017 09:01 Uhr

Northeim (red). Die SPD-Abteilung Northeim-Süd lädt alle interessierten Northeimerinnen und Northeimer zum Abteilungs-Sommerfest auf dem Northeimer Minigolfplatz am Samstag, den 12. August 2017 in der Zeit von 11 bis 15 Uhr ein. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird es ein kostenloses Minigolf-Spaßturnier mit anschließender Preisverleihung geben. Außerdem können die Gäste bei Gegrilltem und kühlen Getränken ins Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der SPD in Northeims Süden kommen.

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Wirtschaft
Mittwoch, 16. August 2017 09:18 Uhr
Potenziale erkennen! Impulsberatung zu Energie- und Ressourcenverbrauch bei Treppenmeister Leinetal
Montag, 14. August 2017 14:44 Uhr

Uslar (red). „Sie ist eine tolle Unterstützung und außerdem sehr engagiert und nett“ – Das sind Worte, die man gerne hört. Vor kurzem freute sich Monika Erdmann über diese wertschätzende Aussage, die Küchenchef Norbert Raub anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums beim Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum über sie verlauten ließ. Für steten Einsatz und die hohe Zuverlässigkeit im Laufe der letzten 25 Jahre bedankte sich auch Einrichtungsleiterin Stefanie Müller-Exner sehr herzlich.

Um der Wertschätzung ihrer Mitarbeiterin gegenüber Ausdruck zu verleihen, überreichte Stefanie Müller-Exner einen Blumenstrauß und einen Obstkorb. Lob gab es für die 58-jährige Allershäuserin zudem von Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Heuer, der den persönlichen Umgang mit Monika Erdmann sehr zu schätzen weiß: „Ich arbeite immer sehr gern in der Küche mit dir zusammen, manchmal müssen wir nicht einmal reden, um zu wissen was der andere gerade will.“

Außerhalb des Betriebes widmet die Jubilarin ihre Zeit gern ihrer Familie. Neben ihrem Ehemann gehören ihr Sohn, die Schwiegertochter und der Enkel dazu. Dass die gelernte Köchin, die im Seniorenzentrum als Beiköchin arbeitet, schon immer gern mit Menschen zu tun hatte, zeigt auch ihre Beliebtheit bei Aushilfen oder Praktikanten. Wer zum wiederholten Male beispielsweise bei Festivitäten im Hauswirtschaftsbereich des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums aushilft, wünscht sich nicht selten, explizit in das Team von Monika Erdmann zu kommen.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

Montag, 14. August 2017 09:13 Uhr

Northeim (lpd). Manfred Hesenkamp aus Hehlen hat sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landkreis Northeim begangen. Der Jubilar hat nach seiner Schulzeit in Mackensen und Dassel die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Dassel absolviert. Dort war er anschließend als Sachbearbeiter im Ordnungs- und Sozialamt und im Meldewesen tätig. Nach seinem Grundwehrdienst hat Manfred Hesenkamp im Jahr 1983 die Angestelltenprüfung I absolviert. Danach hat er bei der Stadt Dassel im Sozialamt und der Kämmerei gearbeitet. Im Jahr 1995 hat der Jubilar die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgeschlossen. 2004 wechselte Manfred Hesenkamp im Rahmen der Rücknahme der Sozialhilfedelegation zum Landkreis Northeim und arbeitet seither als Sachbearbeiter im Jobcenter Einbeck.

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Sport
Montag, 14. August 2017 09:31 Uhr
Unnötige Extrarunde für die Eintracht-Frauen: Sieg erst im Elfmeterschießen gegen Angstgegner
Samstag, 12. August 2017 16:25 Uhr

Northeim (red). Sportlich und laut geht es am 19. August auf dem Northeimer Kiessee zu, wenn der Northeimer Drachenbootverein ab 10 Uhr zum KSN-Drachenboot-Cup einlädt. Bei der Veranstaltung werden über 40 Teams regionaler Unternehmen, Schulen und Vereine erwartet. Jeweils 20 Paddler pro Boot treten auf der 250-Meter-Strecke gegeneinander an und zum Abschluss erfolgt am frühen Abend ein 2000 Meter Verfolgungsrennen.

Erstmals werden auch Rennen in der Sportliga ausgerichtet, bei der erfahrenere Mannschaften antreten werden. Die Sieger des Jahres steigen jeweils in diese nächste Liga auf. Und zur Freude der hoffentlich zahlreichen Besucherinnen und Besucher sei gesagt, die Regattastrecke wird gut einsehbar sein.

Die Firmen errichten auf angrenzenden Wiesen am Nordufer ihre Teamstände und für das leibliche Wohl ist auf der Badewiese ebenfalls gesorgt. Der Eintritt zur Tagesveranstaltung sowie zur Seeparty mit DJ im Großzelt am Abend ist frei. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist wie im Vorjahr ein Shuttleservice mit Kleinbussen eingerichtet, der während der gesamten Regattazeit zwischen dem Restaurant „Seeterrassen“ bis zur Ecke „Weißer Budenweg“ verkehrt.

Foto: Drachenbootverein Northeim

Freitag, 11. August 2017 09:02 Uhr

Northeim (red). Bei strahlendem Sonnenschein startete die neue männliche B-Jugend des Northeimer HC am vergangenen Wochenende ihre alljährliche Teambildungsmaßnahme. Zuerst wurde mit mehreren NHC-Jugendmannschaften des NHC am 15. Hillerser-Lauf- und Walkingtag teilgenommen. Dann ging es für die B-Jugendlichen per Fahrrad über den Leine-Rad-Wanderweg nach Sudheim, wo im beheizten Freibad einige Bahnen geschwommen wurden. „Dieser 'Fun-Triathlon' soll möglichst die Motivation, Kommunikation und Zusammenhalt im Team fördern“, heißt es von Seiten des Vereins, „und wenn die Chemie stimmt, läuft hoffentlich der Ball in der kommenden Landesligasaison auch rund.

Selbst wenn der Spaß im Vordergrund stand, weckte der Wettbewerb untereinander den Ehrgeiz der Jungs. Den Abschluss dieses schönen Sommertages bildete ein gemeinsames Grillen, bei dem sich alle wieder stärken konnten. „Vielen Dank sagen wir dem Verein, der diese Maßnahme unterstützte. Kompliment auch an die SG Hillerse für die tolle Organisation des Lauf-Events, das wir im nächsten Jahr gerne wieder besuchen möchten. Und wie immer war auf die Eltern Verlass, die kräftig mithalfen.“ Nun geht es den restlichen August mit ähnlichen Aktionen und vielen Trainingseinheiten bis zum ersten Punktspiel am 2. September weiter.

Foto: NHC

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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